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Mit Schmerzen und viel Pech

Krummenachers Vorsprung schmilzt

Mit Schmerzen und viel Pech

Randy Krummenacher musste sich in Portimao seinem Teamkollegen Federico Caricasulo geschlagen geben. Der Grütner hatte dabei viel Pech.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 08. September 2019, 19:29 Uhr Krummenachers Vorsprung schmilzt
Mit gebrochenem Zeh wurde Randy Krummenacher in Portimao Zweiter.
PD

Er war tapfer, er biss auf die Zähne – aber am Ende musste Randy Krummenacher im Supersport-Rennen in Portimao doch seinem Teamkollegen und WM-Rivalen Federico Caricasulo den Vortritt lassen.

Der Italiener feierte in Portugal seinen dritten Saisonsieg, Krummenacher wurde Zweiter und musste mitansehen, wie sein Vorsprung in der WM-Fahrerwertung von 15 auf 10 Punkte schmolz. Besonders bitter für den Oberländer aus dem Grüt: Das Rennen wurde nach 14 von 18 Runden wegen eines Fahrers mit Motorschaden abgebrochen. Kurz zuvor hatte Krummenacher die Führung an Caricasulo verloren gehabt.

Der Abbruch im strategisch dümmsten Moment

Der von der Poleposition gestartete Italiener hatte die ersten neun Runden in der Spitzenposition verbracht. Krummenacher fiel am Start erst vom zweiten auf den fünften Platz zurück. Dann aber zeigte er sich sehr kämpferisch, legte unter anderem die schnellste Rennrunde hin, setzte Caricasulo ab der 7. Runde stark unter Druck und überholte seinen Kontrahenten drei Runden später.

Dann aber ging seine Strategie wegen des Rennabbruchs nicht mehr auf. «Ich konnte mich nicht vorne absetzen und liess ihn durch, um gegen Ende des Rennens noch einmal anzugreifen. Leider wurde  daraus nichts», sagte Krummenacher.

Der zweite Rang bedeutet für den Oberländer auch Schadensbegrenzung, die er unter Schmerzen bewerkstelligte: Am Freitag im ersten freien Training war Krummenacher wegen eines technischen Problems gestürzt und brach sich dabei den grossen Zeh am rechten Fuss. «Es war eine Tortur, aber dank der Ärzte fühlte ich mich im Rennen besser», sagte Krummenacher.

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