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Giovinazzi wirft die Punkte weg

Hinwiler Team in Belgien ohne Punkte

Giovinazzi wirft die Punkte weg

Frust für das Hinwiler Team Alfa Romeo beim GP von Belgien: Antonio Giovianzzi baut auf Platz 9 liegend in der letzten Runde einen Unfall und geht leer aus.

Agentur
sda
Sonntag, 01. September 2019, 17:00 Uhr Hinwiler Team in Belgien ohne Punkte
Bis zur letzten Runde war Antonio Giovinazzi auf Kurs, dann aber krachte er in die Leitplanken.
Foto: Keystone

Charles Leclerc gewann im Ferrari den Grand Prix von Belgien und sicherte sich damit seinen ersten Sieg in der Formel 1. Der aus der Pole-Position gestartete Monegasse siegte in Francorchamps vor WM-Leader Lewis Hamilton und dessen Teamkollegen Valtteri Bottas.

Sebastian Vettel im anderen Ferrari verpasste das Podest als Vierter. Für Ferrari war es im 13. Saisonrennen der erste Sieg.

Erst die Aufholjagd, dann der Unfall

Das Hinwiler Team Alfa Romeo blieb ohne WM-Punkte. Dabei war Giovinazzi, der nach einem im Qualifying erlittenen Motorschaden von Position 18 gestartet war, in Francorchamps drauf und dran, zum zweiten Mal in seiner Karriere in die WM-Punkte zu fahren.

Der Italiener zeigte ein starkes Rennen und verbessert sich bis auf Platz 9, ehe er in der letzten Runde nach einem Dreher in einer langgezogenen Linkskurve in die Leitplanken krachte. Damit bleibt Giovinazzi auf seinem einen im Grand Prix von Österreich gewonnenen WM-Punkt sitzen.

Räikkönen im Pech

Für Kimi Räikkönen war das Rennen nach einer Startkollision mit Max Verstappen schon früh gelaufen. Der Finne zog am schlecht weggekommenen Niederländer vorbei auf Platz 5, ehe ihm dieser in der ersten Kurve seitlich ins Auto fuhr.

Danach musste Räikkönen zweimal an die Box. An ein Spitzenergebnis auf seiner Lieblingsstrecke, auf der er schon viermal und damit so oft wie kein anderer noch aktiver Formel-1-Fahrer gewonnen hat, war nicht mehr zu denken. Der C38 wurde beim Zusammenprall zu sehr in Mitleidenschaft gezogen.

In der Konstrukteurs-Wertung fiel Alfa Romeo hinter Racing-Point in den 8. Rang zurück, weil Sergio Perez (6.) und Lance Stroll (10.) gleich neun WM-Punkte einfuhren.

Allerdings ist der Rekurs vom Grand Prix von Deutschland, als der Hinwiler Equipe zehn Punkte gestrichen wurden, noch hängig.

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