×

Das Ericsson-Rätsel ist gelöst

Räikkönens Start in Belgien fraglich

Das Ericsson-Rätsel ist gelöst

Wer fährt für Alfa Romeo in Belgien? Darüber schossen am Donnerstagmorgen wilde Spekulationen ins Kraut. Nun ist klar: Ersatzfahrer Marcus Ericsson ist angereist, weil Kimi Räikkönen angeschlagen ist. Der Finne sollte aber fahren können.

Florian
Bolli
Donnerstag, 29. August 2019, 13:00 Uhr Räikkönens Start in Belgien fraglich
Warum ist er in Belgien? Marcus Ericsson mischt die Gerüchteküche auf.
Keystone

Kimi Räikkönen hat sich in der Sommerpause beim Sport eine Muskelzerrung zugezogen. Deshalb hat das Hinwiler Alfa-Romeo-Team Ersatzfahrer Marcus Ericsson zum GP von Belgien bestellt, um gewappnet zu sein, falls der Finne nicht fahren kann. Räikkönen äusserte sich optimistisch, dass er fahren kann, sagte aber gegenüber Medienvertretern auch: «Man weiss ja nie, deshalb brauchen wir einen Backup-Plan.»

Der Backup-Plan heisst Marcus Ericsson – und dessen Präsenz in Belgien sorgte am Donnerstagvormittag für wilde Spekulationen. Der Schwede werde in Spa-Francorchamps das Rennen fahren, behauptete die Website «racer.com». Warum und statt wem, das liess der Artikel offen. 

Die Spekulationen folgten auf dem Fuss. Ericsson werde Antonio Giovinazzi ersetzen, lautete das naheliegendste Gerücht – schliesslich liegt der Italiener nach WM-Punkten gegen Kimi Räikkönen mit 1:31 im Hintertreffen. 

Im Verlauf des Vormittags reagierten das Team und Ericsson auf die Spekulationen. «Kimi ist zurück, Antonio ist zurück, und sie freuen sich darauf, das Rennen in Spa zu fahren», schrieb Alfa Romeo auf Twitter. Dazu ein Bild von Marcus Ericsson und der Satz: «Und schaut, wer dieses Mal auch noch dabei ist.» Ericsson vermeldete, er sei auf Anfrage des Teams in Belgien und verpasse deswegen das Indycar-Rennen vom Wochenende.

Ericsson, der seit 2015 für Sauber fuhr und auf diese Saison hin sein Cockpit an Kimi Räikkönen verlor, ist in Hinwil noch immer als Ersatzfahrer unter Vertrag; im Juni testete er für das Team in Österreich. Nun ist der Schwede, aus dessen Umfeld die Besitzer der Sauber-Group stammen, als Ersatzfahrer in Belgien, weil einer der beiden Alfa-Stammfahrer kurzfristig ausfallen könnte. Alles normal also – und die Gerüchteküche wendet sich wieder anderen Schauplätzen zu.

Kommentar schreiben

Kommentar senden