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Handball 1. Liga

Uster schafft die späte Wende

Die aktuellsten Matchberichte des TV Uster in der 1. Liga

Redaktion
Züriost
Montag, 19. Oktober 2020, 15:39 Uhr Handball 1. Liga
Überflieger: Peter Balsiger und der TVU grüssen von der Tabellenspitze.
Archivfoto: David Kündig

Ticker

18. Oktober: Leimental - Uster 24:25

Erstligist Uster feiert gegen Leimental einen knappen 25:24-Auswärtssieg und übernimmt die Tabellenspitze – allerdings mit einem Spiel mehr als die Konkurrenz. Lange sah es nicht so aus, als würden die Ustermer den fünften Sieg im sechsten Saisonspiel feiern können. Als Roman Flessati nach acht Minuten den ersten Ustermer Treffer schoss, hatte Leimental bereits fünfmal getroffen. Dem in der Startphase eingehandelten Rückstand rannten die Ustermer nach, bis Baldin Rohde in der 21. Minute zum 9:9 traf.

Doch dann legte Leimental wieder vor und führte in der zweiten Hälfte phasenweise erneut mit fünf Treffern Differenz. Erst als Oliver Widmer für Uster eine Viertelstunde vor Schluss zum zweiten Mal ausglich (19:19), war die Wende eingeläutet. Einen zwischenzeitlichen Zweitore-Vorsprung verspielten die Ustermer zwar noch einmal und mussten drei Minuten vor Schluss das 24:24 hinnehmen. Oliver Widmer sorgte aber in der 59. Minute für die Entscheidung. (zo)

15. Oktober: Uster - Chênois Genf 24:27

Das Erstliga-Team des TV Uster forderte Chênois Genf in den Achtelfinals des Schweizer Cups einiges ab. Nur 24:27 unterlag der TVU dem B-Ligisten, nachdem er zur Pause noch 15:12 geführt hatte. Kenneth Tan (8 Tore) und Peter Balsiger (6) zeigten dabei einmal mehr starke Abschlussqualitäten.

Ab der 11. Minute schon lag der TVU in Front (3:2) und gab diesen Vorsprung bis eine Viertelstunde vor Spielende nicht mehr aus den Händen. Baptiste Malfondet war es, der die Westschweizer schliesslich mit zwei Treffern innert weniger Sekunden auf Kurs brachte (20:19). Zu einer Reaktion waren die Ustermer da nicht mehr fähig, sodass sich Chênois Genf ein komforta­bles Sechs-Tore-Polster herausarbeitete (27:21), ehe nochmals etwas Resultatkosmetik gelang. Ein Grund für das Nachlassen des TVU war der verletzungsbedingte Ausfall von Spielmacher Gianluca Schaub. (zo)

12. Oktober: Uster ohne Hauptprobe ins Cup-Duell

Die Hauptprobe ist für den TV Uster am Wochenende zwar ins Wasser gefallen. Allenfalls hat es aber auch sein Gutes, dass das Meisterschaftsspiel gegen Frick wegen Corona-Fällen im Verein des Gegners auf Ende Oktober verschoben werden musste. So können die Ustermer Erstliga-Handballer nämlich heute Dienstag komplett ausgeruht zu ihrem Cup-Spiel antreten. Und Kraft dürften sie in jedem Fall brauchen.

Auf das Team von Trainer Walter Flessati wartet eine grosse Herausforderung: Uster empfängt im Achtelfinal den Oberklassigen Chênois Genève. Das Westschweizer Team liegt in der NLB an siebter ­Stelle, nachdem es zuletzt zweimal gewonnen hat. In Form ist allerdings auch der Unterklassige. Die Ustermer haben vier ihrer fünf Meisterschaftsspiele für sich entschieden und liegen gleichauf mit Leader GC Amicitia/Küsnacht an zweiter Stelle. (zo)

4. Oktober: Uster - Kloten 29:21

Erstligist Uster liess im Heimspiel gegen das punktelose Schlusslicht Kloten nichts anbrennen und setzte sich deutlich 29:21 durch. Dank dem vierten Sieg im fünften Spiel sind die Ustermer nun auf dem zweiten Rang punktgleich mit GC Amicitia/Küsnacht. Gegen den Leader kassierte die Equipe die bisher einzige Saisonniederlage.

Gegen Kloten gerieten die Ustermer nie in Gefahr, Punkte liegenzulassen. Schon nach einer Viertelstunde lag das Team von Trainer Walter Flessati mit fünf Treffern Vorsprung in Front, bei Halbzeit hiess es 14:9. In der zweiten Hälfte bauten die Ustermer den Vorsprung kontinuierlich aus und liessen dem Gegner keine Hoffnung auf eine Wende.

Prägende Figur in den Reihen der Ustermer war Gianluca Schaub, der zwölf Treffer schoss; fünf davon erzielte er per Siebenmeter. Von den Torhütern glänzte insbesondere Fabrizio Steiner mit einer Fangquote von 56 Prozent.

28. September: Horgen/Wädenswil - Uster 18:19

Erstligist Uster hat eine intensive Phase mit drei Cup- und vier Meisterschaftsspielen innert drei Wochen mit einem Sieg beendet. Die ohne ihren Spielmacher Gianluca Schaub angetretenen Ustermer setzten sich auswärts gegen Horgen/Wädenswil nach einem intensiven Spiel knapp 19:18 durch. In der Tabelle liegt Uster nach vier Runden auf dem 3. Platz.

Trotz diverser Unsicherheiten im Angriff aufgrund Schaubs Abwesenheit gelang es den Gästen, das Spiel vor der Pause (8:9) offen zu halten. Denn die Ustermer agierten in der Verteidigung von Beginn weg stark. Dazu zeigte Fabrizio Steiner im Tor eine vorzügliche Leistung.

Defensiv überzeugte Uster auch in der zweiten Hälfte. Zudem fand das Auswärtsteam auch in der Offensive immer besser in die Begegnung. Nachdem die Mannschaft von Trainer Walter Flessati lange einem Zweitore-Rückstand nachgerannt war, wendete sich in der Schlussphase das Blatt. Zehn Minuten vor dem Ende erzielte Uster das 15:14, danach zogen die Gäste bis zur 55. Minute auf 18:15 davon. Die Ustermer verteidigten ihren Vorsprung mit beherzt – das Anschlusstor des Heimteams fiel erst eine Sekunde vor Schluss. (zo)

22. September: GC Amicitia/Küsnacht - Uster 36:23

Erstligist Uster hat in der dritten Runde der Meisterschaft seine weisse Weste abgeben müssen. Das Team von Trainer Walter Flessati stand auswärts gegen GC Amicitia/Küsnacht auf verlorenem Posten und musste letztlich eine deutliche 23:36-Niederlage einstecken. Die Ustermer lagen gegen den stark spielenden Gastgeber ab der 1. Minute immer im Rückstand. Schon nach einem Drittel der ersten Hälfte betrug ihr Defizit sechs Tore, zur Pause stand es bereits 11:24.

Einerseits bot das Heimteam in der ersten Hälfte in der Defensive eine ausgezeichnete Leistung und stellte die Angriffsbemühungen der Gäste damit vor grosse Probleme. Andererseits zeigte sich GC Amicitia/Küsnacht im Angriff überaus effizient. Die zweite Hälfte verlief danach deutlich ausgeglichener. Dass es GC Amicitia/Küsnacht nun an der Gradlinigkeit vermissen liess, war beim klaren Spielstand wenig überraschend. (zo)

21. September: Siggenthal/Vom Stein Baden - Uster 22:23

Die Ustermer Erstliga-Handballer bleiben in der Erfolgsspur. Das Team von Trainer Walter Flessati setzte sich in der zweiten Meisterschaftsrunde nach einem hart umkämpften Spiel auswärts gegen Siggenthal/Vom Stein Baden knapp 23:22 durch. Etwas mehr als fünf Minuten vor Schluss hatte Roman Flessati für die Ustermer zum 23:20 vorgelegt. Eine ruhige Schlussphase erlebten die Gäste gleichwohl nicht, da sie danach sechs erfolglose Abschlüsse hintereinander verzeichneten und der Gastgeber nochmals bis auf ein Tor herankam. Zu mehr aber reichte es nicht mehr, am Ende jubelten die Gäste. Diese haben all ihre fünf Pflichtspiele der Saison bisher gewonnen – zwei in der Meisterschaft sowie deren drei im Cup.

In Siggenthal bestimmte vorerst der heimstarke Gastgeber das Geschehen. Er stand in der Defensive gut, sodass die Ustermer oftmals nur aus ungünstigen Positionen zum Abschluss kamen. Zur Pause lag das Flessati-Team mit einem Tor (13:14) im Hintertreffen, danach wuchs das Defizit kurzzeitig an. 
Doch Uster schlug zurück. Die Gäste machten ihren Rückstand wieder wett. Nach 44 Minuten und in Überzahl agierend brachte sie Oliver Widmer mit seinem Tor zum 18:17 erstmals überhaupt in Führung – es war der Schlüsselmoment des Spiels. Der Flügel verwertete all seine Chancen und traf fünfmal. Widmer spielte damit für den Sieg letztlich eine ebenso wichtige Rolle Fabrizio Steiner. Dem Torhüter gelangen 17 Paraden. (zo)

12. September: Pratteln - Uster 22:28

Dem TV Uster ist der Saisonstart mit einem 28:22-Auswärtssieg gegen Pratteln gelungen. Der Erstligist verdient sich den Erfolg dank einer tadellosen Teamleistung. Dabei waren die Vorzeichen alles andere wie ideal. Nebst dem Langzeitverletzten Chris Güntensperger (Kreuzbandriss) fiel auch Neuzuzug Peter Lipovsky mit einer Zerrung aus. Dazu kam dass Torgarant Kenny Tan aufgrund eines privaten Anlasses fehlte und mit Peter Balsiger ein weiterer Leistungsräger bis zuletzt fraglich war. Die Ustermer steckten diese Umstände aber gut weg. Angeführt von Gianluca Schaub (9 Tore, davon 3 Penaltys) übernahmen sie schon bald das Zepter. Ein erster Lohn war die 16:11-Führung zur Pause.

Auch in der Folge liess der TVU nichts anbrennen. Es war insbesondere ein Verdienst der starken Defensivarbeit. Über die gesamt 60 Minuten wurde mit hohem Engagement solidarisch gerackert. Im Tor war ausserdem Fabrizio Steiner der bewährte Rückhalt, und sogar sein Vertreter Sven Koreevar konnte sich noch mit drei gehaltenen Penaltys auszeichnen. (zo)

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