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Wegen Modusänderung

Das Cup-Fest bleibt für Dübendorf wohl ein Traum

Der FC Dübendorf ist doch (noch) nicht für die 1. Hauptrunde im Schweizer Cup qualifiziert. Der Zweitligist muss zuerst Mitte August ein Qualifikationsspiel gegen Abtwil-Engelburg gewinnen.

David
Schweizer
Donnerstag, 09. Juli 2020, 11:40 Uhr Wegen Modusänderung
Dübendorfs Delil Ferati ist vor dem Greifenseer Elia Jenni am Ball.
Archivfoto: Christian Merz

Kein FC Zürich oder GC. Das mögliche grosse Fest im Schweizer Cup bleibt für Zweitligist Dübendorf wohl eine Wunschvorstellung. Grund dafür ist das späte Saisonende der Profis aus der Super League und Challenge League.

Diese erhalten deshalb in der 1. Hauptrunde von Ende August ein Freilos. Und die vier im Europacup engagierten Vereine kommen im September sogar ein weiteres Mal kampflos weiter. ­

Reduktion des Teilnehmerfelds

Diese Entscheidungen haben wiederum eine Reduktion des Cup-Teilnehmerfelds zur Folge. Und betroffen davon sind die Amateure. Statt 44 sind noch 18 Teams teilnahmeberechtigt. Insgesamt sieben Plätze (zuvor 16) davon bleiben den 13 Regionalverbänden.

Der ursprünglich aus dem Fussballverband der Region Zürich wegen des Saisonabbruchs per Los für den Cup zugelassene FC Dübendorf muss sich nun Mitte August in einem Qualifikationsspiel gegen den Ostschweizer Zweitligisten Abtwil-Engelburg durchsetzen. Mit einem Sieg sind die Glattaler in der 1. Hauptrunde.

Dort dürfte dann ein höherklassiger Gegner mit wenig Zuschauerpotenzial warten.

Die letzten grossen Auftritte

Die letzten grossen Cup-Auftritte sind lange her. Im September 1993 leistete der FCD als Zweitligist dem NLA-Klub Lugano vor 850 Besuchern auf dem Zelgli harte Gegenwehr und unterlag nur 1:2. Zuvor traf er im März 1988 als Erstligist auf den FC Zürich. Da Unterklassige damals aber nicht zwingend Heimvorteil hatten, musste er im fast leeren Letzigrund antreten (1:6).

Aus der Region hatten sich vor einem Jahr Uster und Wetzikon für die 1. Hauptrunde qualifiziert. Beide Klubs hatten allerdings ebenso wenig Glück. Sie trafen auf mässig attraktive, jedoch zu starke Erstligisten aus der Westschweiz.

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