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Wenigstens ein Remis für Fehraltorf

Fussball 3. Liga

Wenigstens ein Remis für Fehraltorf

Der FC Fehraltorf erreicht dank zwei späten Toren ein 2:2 gegen Aufsteiger Seebach. Wie die restlichen Drittligisten spielten – ist wie immer in kompakter Form nachzulesen.

Redaktion
Züriost
Montag, 07. Oktober 2019, 17:46 Uhr Fussball 3. Liga

Fehraltorfs Trainer Vladimir Jakovljev war nach dem 2:2-Remis gegen den SV Seebach hin- und hergerissen. «Wenn man das ganze Spiel betrachtet, ist die Ausbeute viel zu gering. Aufgrund unserer beiden späten Tore müssen wir aber trotzdem zufrieden sein», war für ihn klar.

Tatsächlich war der FCF beim Drittliga-Rückkehrer von Beginn weg deutlich spielbestimmend, verpasste es aber gleich mehrfach, in Führung zu gehen.

Beim Letzten in Rücklage

Besser machte es das zuvor in der Gruppe 4 noch immer punkte­lose Schlusslicht. Es war Stjepan Roscic, der die Stadtzürcher in der 18. Minute auf Kurs brachte und später sogar nochmals nachlegte (73.) und damit auf den ersten Sieg hoffen liess.

Und dennoch steckten die Fehraltorfer auch nach dem zweiten Nackenschlag nicht auf. Riccardo Aversa verkürzte in der 87. Minute auf 1:2, was zusätzliche Kräfte auslöste, sodass Nol Preniqi tatsächlich noch tief in der Nachspielzeit zum viel umjubelten 2:2 für die Gäste ausgleichen konnte.

«Was meine Mannschaft in der letzten Viertelstunde geleistet hat, verdient ein Riesenkompliment», sagte deshalb FCF-Coach Jakovljev.

Die erstmals nach dem Wiederaufstieg im Jahr 2015 in der Unterländer Gruppe 4 eingeteilten Fehraltorfer befinden sich damit nach sieben Runden auf Platz 7. Also «im sogenannten Niemandsland», wie es Jakovljev ausdrückt.

Eine Platzierung im vorderen Tabellenfeld ist für ihn auch das Höchste der Gefühle für diese Saison. Aufgrund des jüngsten Umbruchs im Kader – und der zu starken Konkurrenz an der Spitze.

«Den einen oder anderen Rang können wir noch gutmachen. Um den Aufstieg werden aber Zweitliga-Absteiger Veltheim, Bülach und Bassersdorf 2 spielen», ist der morgen Mittwoch 58 Jahre alt werdende Trainer überzeugt. (zo)

Höngg 2 - Dübendorf 2 6:4
3:1 führten die Dübendorfer Reserven nach dem zweiten Treffer von Dominik Lüthi in der 58. Minute und schienen auf dem besten Weg, Höngg 2 die erste Saisonniederlage in der Gruppe 3 beizufügen. Nur: Die Stadtzürcher kamen zurück und lagen trotz personeller Unterzahl kurz vor Schluss 5:3 vorne. Danijel Dzodan (auch er traf zweimal) brachte mit dem Anschlusstor in der Nachspielzeit die Hoffnung zurück, die aber die Höngger mit dem sechsten Treffer zunichtemachten.

Racing Club - Fällanden 1:4
In der siebten Meisterschaftspartie war es so weit. Mit dem 21. Tor der Fällander durch Ricardo Antonio Madeira ging erstmals ein Treffer nicht auf das Konto der Baran-Brüder. Er sorgte mit dem 4:1 für die Entscheidung gegen den Racing Club. Die Basis zum Erfolg hatten zuvor aber wiederholt Daniel und Lubomir Baran gelegt. Sie schossen die Glattaler bis zur 67. Minute 3:0 in Front.

Seefeld 2 - Volketswil 3:2
Der Volketswiler Motor ist ins Stocken geraten. Nach einem perfekten Start (4 Spiele, 4 Siege) musste sich der Aufstiegsmitfavorit zuletzt mit zwei Remis begnügen und ging nun beim 2:3 gegen die Seefelder Reserven sogar erstmals als Verlierer vom Feld.

Pfäffikon 2 - Embrach 2 3:2
Die zweite Mannschaft des FC Pfäffikon schien gegen die Embracher Reserven einen deutlichen Sieg entgegenzusteuern. Nach einer komfortablen Führung verkürzte der Aufsteiger aber innert weniger Minuten auf 2:3, sodass die Partie bis zum Schluss offenblieb.

Zollikon - Weisslingen 3:3
Das in der Gruppe 6 sieglose Weisslingen kam beim 3:3 in Zollikon wieder zu einem Punkt. Mit der Ausbeute war Trainer Marcel Scherrer aber nicht zufrieden. Nach 27 Minuten lagen die Gäste 3:0 vorne und schienen auf Kurs. Doch mit dem Anschlusstor kurz nach der Pause blies der SCZ zur Aufholjagd, die mit weiteren zwei Toren belohnt wurde.

Mönchaltorf - Männedorf 2 3:0
Der FC Mönchaltorf feierte mit dem 3:0 über Aufsteiger Männedorf 2 einen wichtigen Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt. Die Oberländer profitierten dabei von zwei frühen Platzverweisen gegen die Gäste. In doppelter Überzahl agierend, sorgten zweimal Marco Saner sowie Michele Klauser für klare Verhältnisse.

Rüti 2 - Wetzikon 2 3:1
Die Durststrecke des FC Wetzi-kon 2 hält an. Er ging mit dem 1:3 gegen Rüti 2 nicht nur zum vierten Mal in Folge als Verlierer vom Feld, sondern wartet seit dem Auftaktspieltag auch auf ein Erfolgserlebnis. Mann des Spiels war Captain Mirzet Rastoder, der sämtliche drei Tore erzielte.

Pfäffikon - Herrliberg 4:1
Pfäffikon hat auf ein Minitief mit zwei Niederlagen reagiert und bezwingt Herrliberg 4:1. Allerdings verlief das Spiel lange ausgeglichen. Zwar brachte Cyril Züst dem FCP mit seinem Tor auf Kurs (16.), die vom früheren Egg-Coach Kurt Kobel trainierten Gäste konnten aber noch vor der Pause aus­gleichen. Die Entscheidung zugunsten der Pfäffiker fiel in der Endphase mit drei Treffern innert 17 Minuten. (zo)

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