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Noch ein Höhepunkt für den FC Wetzikon

Einzug in den Cupfinal

Noch ein Höhepunkt für den FC Wetzikon

Der designierte Zweitliga-Aufsteiger bezwingt im Cup-Halbfinal überraschend das favorisierte Lachen/Altendorf.

David
Schweizer
Dienstag, 21. Mai 2019, 23:08 Uhr Einzug in den Cupfinal
Wetzikons Jérémy Niessl muss sich gleich mehrere Lachner wehren.
Foto: Robert Pfiffner

Die Nachspielzeit war bereits angebrochen, als Wetzikons Deia Sträuli nochmals mit Überzeugung in den Strafraum drängte. Ein Schuss, ein Handspiel eines Lachners, ein Pfiff – Penalty. FCW-Captain Lukas Huber behielt anschliessend kühles Blut und traf vom Penaltypunkt aus zum viel umjubelten 3:2.

Aus den Lautsprechern schallte wie bei jedem Wetziker Treffer der Refrain des Ärzte-Hits «3-Tage-Bart».

In der verbleibenden Zeit warf der favorisierte Zweitliga-Leader nochmals alles nach vorne. Vergebens. Die Cup-Überraschung war perfekt. Der FC Wetzikon besiegte den wahrscheinlichen Interregio-Aufsteiger aus der Gruppe 1 und zieht in das Endspiel vom 22. Juni in Kloten ein. 

Als Gegner wartet dort die SV Schaffhausen. Und: Damit könnte es wie schon in der Vorsaison mit Greifensee einen FVRZ-Cupsieger aus der Region geben.

Engagierter und agiler

Es war ein verdienter Sieg der Oberländer. Selbstgefällig trat der Gast aus dem Kanton Schwyz über weite Strecken der Partie auf, auch wenn da und dort die individuelle Klasse aufblitzte. So beispielsweise in der 21. Minute, als ein Schuss des ehemaligen Erstliga-Akteurs Skelzen Iseni vom Innenpfosten zurück ins Feld zurück klatschte.

Weitaus engagierter und agiler waren da die Wetziker. Der erste Lohn dafür war Robin Hartmanns Führungstor nach einem Flankenball von der rechten Seite (30.).

Dem nicht genug bekam der FCW in der Nachspielzeit der ersten Hälfte einen ersten Elfmeter zugesprochen. Der stark auftretende Teamleader Huber liess sich auch die Chance nicht entgehen.

Nur: Im zweiten Abschnitt kamen die Lachner vermeintlich einfach zum Ausgleich. Patrick Schuler – ebenso per Penalty (52.) – und Fatmir Gojani (60.) mittels Kopfball, waren erfolgreich. Würde den Wetzikern tatsächlich noch die Luft ausgehen? Mitnichten.

Kein Klassenunterschied

Von einem Klassenunterschied war auch in der verbleibenden Zeit nie etwas zu sehen. Und als die meisten Zuschauer sich wohl bereits auf ein mögliches Penaltyschiessen einstellten, folgte der erwähnte Effort von Streuli – und das Happy End.

Der FC Wetzikon kann damit seine starke Saison, die bereits am Wochenende mit dem vorzeitig sichergestellten Wiederaufstieg in die 2. Liga einen ersten Höhepunkt erlebte, mit einem Cup-Triumph krönen.

Wetzikon (3. Liga) - Lachen/Altendorf (2.) 3:2 (2:0) – Tore: 30. Hartmann 1:0. 45. (+1) Huber (Handspenalty) 2:0. 52. Schuler (Foulpenalty) 2:1. 60. Gojani 2:2. 91. Huber (Handspenalty) 3:2. – Bemerkungen: 21. Pfostenschuss Iseni (L), 91. Platzverweis Duraku (L, 2. Verwarnung).

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