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Ein ehrlicher Arbeiter für den FC Dübendorf

Stellato neuer FCD-Coach

Ein ehrlicher Arbeiter für den FC Dübendorf

Das Interregio-Schlusslicht Dübendorf hat Marcello Stellato zum neuen Trainer für die kommende Saison bestimmt.

David
Schweizer
Donnerstag, 16. Mai 2019, 07:14 Uhr Stellato neuer FCD-Coach
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Schon bald auf auf der Bank des FC Dübendorf: Marcello Stellato.
Archivfoto: André Springer

Um den drohenden Abstieg aus der 2. Liga interregional abzuwenden, braucht der FC Dübendorf ein mittleres Wunder. Fünf Runden vor dem Saisonende beträgt der Rückstand des Tabellenletzten der Gruppe 6 auf den rettenden elften Platz acht Punkte.

Unabhängig der künftigen Ligazugehörigkeit wurde am Mittwoch Marcello Stellato als Trainer für die nächste Saison vorgestellt. Der 55-Jährige wird damit Nachfolger des nach nur einem Amtsjahr scheidenden Luigi De Donno, der als U16-Coach zum FC Winterthur wechselt.

«Stellato ist ein gut vernetzter und ehrlicher Arbeiter mit der nötigen Festigkeit, der als Trainer schon einiges erlebt hat.»

Markus Herzog, Präsident FC Dübendorf

«Stellato ist ein gut vernetzter und ehrlicher Arbeiter mit der nötigen Festigkeit, der als Trainer schon einiges erlebt hat», sagt FCD-Präsident Markus Herzog. Eindruck hat ihm insbesondere seine Entwicklung vom Goalie- zum Cheftrainer gemacht.

Zuletzt in Horgen tätig

Tatsächlich war Stellato einige Jahre lang der Torhüter-Verantwortliche in der FCZ Academy. Mit dem Profiklub ist er noch immer im Rahmen des Nachwuchsförderungsprojekts Footeco verbunden. Als Trainer betreute Stellato im Aktivbereich zuletzt bis im Oktober das Zweitliga-Team von Horgen.

Nachhaltiger war sein Wirken davor beim FC Blue Stars, bei dem er während fast vier Jahren tätig war. In dieser Zeitspanne musste er zwar mit den Stadtzürchern einen Abstieg erleben – davor und danach gelang aber auch zweimal der Sprung in die Interregio.

In Dübendorf will Stellato das Team nach der wohl nicht mehr zu verhindernden Relegation zuerst wieder stabilisieren. Erstes Ziel sei ein Platz im vorderen Tabellendrittel, sagt er.

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