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Der FCU ist in der Bredouille

1:2-Niederlage gegen Chur

Der FCU ist in der Bredouille

Der FC Uster verlor gegen Chur 97 1:2, ohne dass er die schlechtere Mannschaft gewesen wäre. Nun liegt er unter dem Strich.

Daniel
Hess
Sonntag, 28. April 2019, 09:14 Uhr 1:2-Niederlage gegen Chur

Beim FC Uster sind langsam, aber sicher Durchhalteparolen angesagt. «Nun brauchen wir gegen Wil und Frauenfeld sechs Punkte, sonst wird es eng», sagte Fabio Digenti, der Coach des interregionalen Zweitligisten, nach der 1:2-Niederlage gegen den bis dahin punktgleichen FC Chur 97. In der Bredouille ist der FCU allerdings schon jetzt: Sieben Runden vor Schluss liegt er aufgrund der höheren Anzahl Strafpunkte zwar nur auf einem Platz unter dem Strich.

Aus Sicht der Ustermer zusätzlich besorgniserregend: Gegen Chur verloren sie zum wiederholten Mal in dieser Saison eine Partie, in der sie nicht das schlechtere Team waren. Oder wie es Digenti ausdrückte: «Kleinigkeiten haben es ausgemacht.»

Guter Start bleibt unbelohnt

Dabei war der FCU gut in das «Sechspunktespiel» gegen die Bündner gestartet und hatte die ersten Minuten domniert. Schon nach zwei Minuten traf er ins Ziel, doch zählte der Treffer wegen Offsides nicht. Und Jean Michel Kuelos Kopfball war zu unplatziert. Effizienter waren die Gäste, die mit ihrem ersten und einzigen gefährlichen Angriff überhaupt in der ersten Hälfte in Führung gingen; Torschütze Krättli war dabei von der Ustermer Defensive vergessen gegangen. 

Das Heimteam liess sich jedoch nicht beirren und blieb am Drücker. Der Ausgleich, den Can Bozkir auf Vorarbeit von Denis Dzepo nach einer halben Stunde erzielte, war der Lohn dafür.

Uster zu wenig zwingend

Nach der Pause vermochten die Ustermer nicht an die Leistung aus dem ersten Abschnitt anzuknüpfen. Prompt gerieten sie nach einem abgelenkten Eckball, der beim wiederum sträflich alleine gelassenen Knuth landete, erneut in Rückstand.

Darauf reagierte der FCU erst mit Verzögerung. Die Möglichkeiten, die er sich in der Schlussphase erspielte, blieben aber allesamt ungenutzt. Wobei der gegnerische Keeper bei einem Abschluss von Kuelo sein ganzes Können benötigte, um dem Heimteam den eigentlich verdienten Punktgewinn zu verwehren.

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