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Ineffiziente Rütner gewinnen allzu knapp

Rüti-Erfolg gegen Frauenfeld

Ineffiziente Rütner gewinnen allzu knapp

Der FC Rüti gewann das Interregio-Duell gegen Frauenfeld trotz unzähliger Chancen nur 2:1.

Daniel
Hess
Sonntag, 07. April 2019, 18:11 Uhr Rüti-Erfolg gegen Frauenfeld
Der Einsatz lohnte sich: Flavio Milano (links) und sein FC Rüti gewannen gegen Frauenfeld 2:1.
David Kündig

«Wir hätten auch 10 zu 1 gewinnen können», sagte Rütis Trainer Shaip Krasniqi nach dem knappen 2:1-Erfolg seiner Mannschaft gegen Frauenfeld. Die Laune verderben lassen wollte er sich ob der selten gesehenen Ineffizienz seiner Schützlinge aber nicht: «Denn wir haben die angestrebten drei Punkte geholt und den Rückstand auf Leader Kreuzlingen verkürzt.»

Gestartet wie die Feuerwehr

Am Anfang hatte alles auf einen weit deutlicheren Erfolg der favorisierten Rütner hingedeutet. Verteidiger Edon Sejdiu verwandelte schon in der allerersten Spielminute eine Vorlage von Taulant Syla zum 1:0. Nur wenig doppelte Rüti nach, als Edison Syla eine Vorarbeit von Sejdiu verwertete. Auch die Zweitore-Führung verleitete die Oberländer nicht dazu, den Fuss vom Gas zu nehmen. Sie gingen ungebrochen aufsässig zu Werke und erspielten sich weitere hochkarätige Gelegenheiten. Captain Lars Grimm verpasste den dritten Treffer jedoch gleich zweimal ebenso knapp wie Taulant Syla, der alleine vor dem Tor scheiterte, und der aufgerückte Kevin Delli Compagni, der das leere Gehäuse verfehlte.

Rüti sündigt weiter

Nach der Pause ging es im selben Stil weiter: Die Rütner suchten mit Nachruck das vorentscheidende dritte Tor, fanden es aber nicht, weil Grimmerneut vergab, Taulant Syla zu hoch schoss und Esmir Rastoder alleine vor dem gegnerischen Torhüter nicht reüssierte. Mangelnde Chancenverwertung wird im Fussball bekanntlich oft bestraft, und so war es auch diesmal. Eine weite Flanke und ein Kopfball genügten, um Frauenfeld nach einer Stunde wieder ins Spiel zu bringen. Der Anschlusstreffer brachte das Heimteam indes nur kurz aus dem Tritt. Danach machte er dort weiter, wo er zuvor aufgehört hatte: beim Auslassen von Möglichkeiten. In ernsthafte Gefahr, am Ende gar nicht als siegreiches Team vom Platz zu gehen, gerieten die defensiv stabilen Rütner gegen die harmlosen Gäste aber nicht mehr.

Rüti – Frauenfeld 2:1 (2:0). – Tore: 1. Sejdiu 1:0. 7. E. Syla 2:0. 58. Häuser 2:1.

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