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Wieder Licht am Ende des Tunnels

Dübendorf gewinnt 2:1 in Widnau

Wieder Licht am Ende des Tunnels

Im dritten Anlauf hat es geklappt: Der Tabellenletzte FC Dübendorf feierte beim 2:1 in Widnau dank eines Tors in der Nachspielzeit seinen ersten Sieg in der Rückrunde.

Daniel
Hess
Sonntag, 31. März 2019, 18:57 Uhr Dübendorf gewinnt 2:1 in Widnau
Dem Dübendorfer Daniel Angliker gelang beim 2:1-Erfolg seines Teams in Widnau ein Doppelpack.
Robert Pfiffner

«Irgendwann brauchen wir einen Sieg, egal wie er zustandekommt», hatte Dübendorfs Trainer Luigi De Donno vor Wochenfrist gesagt. Und schon bei nächster Gelegenheit war es so weit: Obwohl das Schlusslicht der Interregio-Gruppe 6 in Widnau lange Zeit nicht die bessere Mannschaft war, viele brenzlige Situationen überstehen musste und just dann in Rückstand geriet, als es das Geschehen im Griff zu haben schienen, feierte es einen hart erkämpften 2:1-Erfolg. Dass der Siegtreffer erst in letzter Minute fiel, liess die Dübendorfer umso befreiter jubeln.

Schwieriger Beginn
Zunächst hatte wenig darauf hingedeutet, dass der FCD nach der Partie mit nur vier Punkten Rückstand auf einen Platz über dem Strich wieder Land würde sehen können. Er bekundete nämlich reichlich Mühe mit der äusserst robusten Gangart des Heimteams, das schon nach wenigen Minuten einen Penalty treten durfte, diesen aber über das Tor schoss. «In diesem Moment ahnte ich, dass etwas drinliegen könnte», sagte Assistenzcoach Sebastian Marda, der den erkrankten De Donno vertrat, danach zu jener wegweisenden Szene. Ausgestanden war es für die Dübendorfer damit aber längst nicht. Obwohl sie allmählich besser dagegenzuhalten vermochten, bedurfte es in der ersten Hälfte gleich dreier gekonnter Interventionen ihres jungen Torhüters Alan Omerovic, damit sie nicht doch in Rückstand gerieten. Am Ende war das erste Zwischenziel, bis zur Pause kein Gegentor hinnehmen zu müssen, aber erreicht.

FCD unbeirrt
Im zweiten Abschnitt übernahm der FCD immer mehr das Szepter, war dabei aber nicht gefährlicher als der Gegner, der weiterhin Nadelstiche setzte. Erfolg hatte dieser damit aber erst genau dann, als die Dübendorfer die Partie endgültig unter Kontrolle zu haben schienen. Die Gäste liessen sich indes nicht mehr vom eingschlagenen Weg abbringen und kombinierten sich postwendend zum Ausgleich, den Angliker erzielte. Und ebendieser war es auch, der in der Nachspielzeit nachdoppelte und sich in der Mitte der Dübendorfer Jubeltraube wiederfand.

Widnau - Dübendorf 1:2 (0:0). – Tore: 77. 1:0. 79. Angliker 1:1. 92. Angliker 1:2.

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