×

Schyrr übernimmt FC Greifensee

Zweitligist mit neuem Trainer

Schyrr übernimmt FC Greifensee

Bruno Schyrr ist neuer Trainer von Zweitligist Greifensee. Der ehemalige FC-Uster-Trainer folgt auf den zurückgetretenen Felix Bollmann.

Redaktion
Züriost
Freitag, 21. Dezember 2018, 17:20 Uhr Zweitligist mit neuem Trainer
Bruno Schyrr führt künftig das Greifenseer Fanionteam.
PD

Gut einen Monat nach dem Rücktritt von Felix Bollmann hat der FC Greifensee den Nachfolger präsentiert. Das Zweitliga-Fanionteam wird künftig von Bruno Schyrr trainiert.

Es ist auf den ersten Blick eine Trainerwahl, die nur bedingt zu einem Dorfklub mit bescheidenen Mitteln passt: Schyrr verfügt über langjährige Interregio-Erfahrung und war in ambitionierten Klubs engagiert, deren finanzielle Möglichkeiten jene Greifensees klar übersteigen.

Der 55-Jährige, der von 2011 bis 2015 den FC Uster trainert hatte, war zuletzt nach zweieinhalb Jahren Pause für die Rückrunde der letzten Saison als Nothelfer in Sirnach verpflichtet worden, wo er den Abstieg nicht verhindern konnte.

Peilt der FCG nun den Aufstieg an?

Schyrr gilt als ambitionierter Coach. Will der FCG also künftig den Aufstieg in die Interregio anpeilen? «Wir wollen aus den vorhandenen Mitteln das Beste herausholen. Daran ändert sich nichts, unsere Philosophie bleibt genau gleich bestehen», sagt Sportchef Rolf Imhof.
Für ihn ist Schyrr «wegen seiner Führungskompetenz und seiner kommunikativen Art» der richtige Trainer für Greifensee.

«Wir wollen aus den vorhandenen Mitteln das Beste herausholen. Daran ändert sich nichts, unsere Philosophie bleibt genau gleich bestehen.»
FCG-Sportchef Rolf Imhof

Schyrr selber wird im Communiqué zitiert mit den Worten: «Die Vereinsphilosophie und -strategie haben mich rasch überzeugt. Ziel ist es, auf der erfolgreichen Arbeit von Felix Bollmann aufbauen und einen weiteren Schritt vorwärts machen zu können.»

Unter Bollmann, der dreieinhalb Jahre Trainer war, landete die Equipe zuletzt zweimal in Serie auf dem fünften Schlussrang in der Zweitliga-Gruppe 2. Nach der Vorrunde, die der FCG ebenfalls auf Rang fünf beendete, trat Bollmann zurück mit der Begründung, die spielerische und mentale Entwicklung des Teams habe mit seinen Erwartungen nicht ganz Schritt gehalten. (fbo)

Kommentar schreiben

Kommentar senden