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Greifenseer trifft sensationell beim Sieg über Weltnummer 1

Schweiz – Belgien 5:2

Greifenseer trifft sensationell beim Sieg über Weltnummer 1

Der dreifache Torschütze Haris Seferovic und der Greifenseer Nico Elvedi stehen beim Schweizer Triumph über Belgien in der Nations League im Mittelpunkt. Nach dem 5:2 sprach Elvedi über seine persönliche Achterbahnfahrt.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 18. November 2018, 22:31 Uhr Schweiz – Belgien 5:2

Die Schweiz spielt im nächsten Juni um den Titel in der Nations League. Die Mannschaft von Vladimir Petkovic setzte sich in Luzern nach einem 0:2-Rückstand gegen den WM-Halbfinalisten Belgien mit 5:2 durch und qualifizierte sich damit für das «Final Four».

Die Tore im Video:

Quelle: SRF

Fantastische Wende

In einer verrückten ersten Halbzeit machten die Schweizer aus einem 0:2 ein 3:2. Zwei Unachtsamkeiten in der Defensive profitierten in den ersten 17 Minuten dem belgischen Doppeltorschützen Thorgan Hazard. Dank Toren von Penaltyschütze Ricardo Rodriguez (26.) und Haris Seferovic (31. und 44.) schafften die Schweizer die Wende.

Um in der Tabelle aber noch an der aktuellen Weltnummer 1 Belgien vorbeizuziehen, benötigte die Schweiz einen weiteren Treffer. Ausgerechnet Nico Elvedi erzielte diesen in der 62. Minute mit dem Kopf. Der Verteidiger aus Greifensee hatte mit einem groben Fehler das 0:1 nach 65 Sekunden verschuldet. Den Schlusspunkt setzte Seferovic mit seinem dritten Treffer in der 84. Minute.

Die Twitter-Reaktionen auf die Leistung von Nico Elvedi:

Den Fehler abgehakt

«Dieses Spiel ist unbeschreiblich», fasste Elvedi nach dem Schlusspfiff in den Katakomben der Swissporarena in Luzern zusammen. Sein kapitaler Rückpass auf Torschütze Thorgan Hazard habe ihn geschmerzt. Besonders, weil ihm der Fehler in einem derart wichtigen Spiel unterlief. «Aber ich bin der Typ, der solche Szenen abhaken kann. Das Team hat mir dabei geholfen», so der Greifenseer.

Erleichtert war der Innenverteidiger darüber, dass er nach einer Stunde eine Flanke Shaqiris mit dem Kopf noch leicht berührte und diese zur zwischenzeitlichen 4:2-Führung ablenkte. «Wir haben uns nicht aufgegeben und nach dem Anschlusstreffer zum 1:2 gemerkt, dass mehr drin liegt», sagte der Gladbach-Söldner ins Mikrophon des Schweizer Fernsehens.

Auch Freuler in der Startelf

In die Startelf beorderte Vladimir Petkovic auch den Hinwiler Remo Freuler, der bis zu seiner Auswechslung in der 79. Minute zu gefallen wusste. Besonders in der ersten Halbzeit, als es die Belgier zwar verstanden Nati-Stratege Granit Xhaka aus dem Spiel zu nehmen, aber Freuler erfolgreich in die Bresche sprang.

Das Turnier der «Final Four» findet vom 5. bis 9. Juni 2019 in Portugal statt. Gegner sind dort neben dem Gastgeber auch England sowie Frankreich oder die Niederlande. Dabei wird es auch um einen schönen Batzen Geld gehen. Neben den 3 Millionen Euro als Startgage und für den Gruppensieg gibt es für den Turniersieger nochmals 4,5 Millionen Euro zu gewinnen. (mig/sda)

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