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Der FC Greifensee entführt einen Punkt

Remis im Derby, Brüttisellen siegt hoch

Der FC Greifensee entführt einen Punkt

Das Zweitliga-Derby zwischen Gossau und Greifensee endet 1:1. Für eine Überraschung sorgte Brüttisellen-Dietlikon. Der Aufsteiger bezwang den zuvor verlustpunktlosen Leader Unterstrass glatt 5:1.

Redaktion
Züriost
Donnerstag, 13. September 2018, 23:43 Uhr Remis im Derby, Brüttisellen siegt hoch
Greifensees Severin Burkart (links) blieb gegen Gossau für einmal ohne Torerfolg.
Archivfoto: Christian Merz

Es war ein hart umkämpftes Zweitliga-Derby zwischen Gossau und Greifensee – mit leichten Vorteilen für die Gastgeber. Etwas mehr schienen sie den Sieg zu wollen.

Und wurden dann auch prompt in der 66. Minute für die engagierte Spielweise belohnt. Eine Flanke in den Strafraum, ein Kopfballversuch der an die Hand von Patrick Ley gelangte – und ein Penaltypfiff des Schiedsrichters. Fabio De Nunzio verwertete eiskalt zur Führung. Es gab in der Folge mehrere Kontergelegenheiten für die Gossauer, die allesamt aber ungenügend zu Ende gespielt wurden. Und dafür wurden sie hart mit dem 1:1 bestraft.

Stella flankt, Laue trifft

Nicht zuletzt auch deshalb, weil Greifensees Trainer Felix Bollmann ein gutes Gespür bei seinen Einwechslungen hatte. Marc Stella war nämlich erst kurze Zeit auf dem Platz, als er in der 90. Minute ideal zur Mitte flankte und Philip Laue vollstreckte. Auch er war erst im Verlaufe der Partie ins Spiel gekommen.

Und so entführten die Gäste doch noch einen Punkt aus Gossau. Trotz des knappen Spielstands hatte nämlich wenig darauf hingedeutet, da sie in ihren Aktionen viel zu ungenau und glücklos agierten.

Ein nächster Kantersieg

In der 2. Liga angekommen scheint Brüttisellen-Dietlikon. Der Neuling gewann nicht nur das zweite Spiel in Folge, er sorgte für ein erneutes Torfestival. Denn auf das 5:0 im Aufsteiger-Duell gegen Oberwinterthur, folgte nur fünf Tage später ein 5:1 über Unterstrass.

Es war eine dicke Überraschung – vor allem weil die Stadtzürcher mit weisser Weste (vier Spiele, vier Siege) und entsprechend viel Selbstvertrauen auf den Lindenbuck angetreten waren. Doch der FCU wurde im Dauerregen kalt geduscht. Bis zur Pause stand es 2:0, und spätestens nach dem dritten Treffer von Uchenna Anioke war der Match entschieden.

Robert Merlo sprach hernach von einem verdienten Sieg. Der Trainer-Routinier von Brüttisellen-Dietlikon relativierte aber auch das hohe Resultat. «Es ist alles für uns gelaufen», betonte er. Er meinte damit die phasenweise grenzwertigen Bedingungen auf dem Rasen, weshalb es sogar zu einem längeren Unterbruch kam. Mit diesen Umständen kam der Gegner offenbar weniger gut zurecht. «Unterstrass hat uns vielleicht etwas unterschätzt», meinte Merlo. (dsc)

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