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Thomas Meister neuer Trainer in Dürnten

Die Vikings setzen auf ihren früheren Sportchef

Die Dürnten Vikings haben die vakante Trainerposition besetzt. Thomas Meister führt den Zweitligisten ab sofort zusammen mit Christian Thiemeyer, der weitermacht.

Oliver
Meile
Freitag, 05. November 2021, 11:38 Uhr Thomas Meister neuer Trainer in Dürnten
Zurück bei den Vikings: Thomas Meister steht bei den Oberländern ab sofort hinter der Bande.
Archivbild: Christian Merz/PD

Das ging fix: Der EHC Dürnten Vikings hat nur wenige Tage, nachdem er sich von Trainer Gunnar Hosner trennte, bereits eine Nachfolgelösung präsentiert. Der Oberländer Zweitligist wird dabei weiterhin von einem Duo geführt.

Neben Christian Thiemeyer, mit dem der Klub den Vertrag über die Saison hinaus verlängerte, steht ab sofort Thomas Meister hinter der Bande. Sein Engagement ist vorerst bis zum Meisterschaftsende befristet.

Der 51-Jährige war zuletzt beim EHC Bülach engagiert. Beim MSL-Klub war er Headcoach der U20-Top, wurde da aber im Herbst 2020 von seinen Aufgaben entbunden. 

Meister ist ein bekanntes Gesicht bei den Vikings. Ab der Saison 1998 wirkte er elf Jahre lang als Sportchef bei den Dürntnern. Einer seiner Handlungen damals: Er verpflichtete Christian Thiemeyer, den er schon seit vielen Jahren kennt, als Coach. Jetzt also sind die Beiden gleichgestellte Partner. 

«Mein Herz ist da oben.»

Thomas Meister, Trainer Dürnten Vikings

Dass sich Meister nicht erst zurechtfinden muss, war denn auch einer der Gründe, die für seine Verpflichtung sprachen, sagt Präsident Peter Bamert. «Er kennt den Klub, kennt alles rund herum.»

Zugleich hat Meister in der jüngeren Vergangenheit die nötigen Weiterbildungen zum Leistungstrainer absolviert, bringt darum die fachlichen Kompetenzen mit und ist nach seiner rund einjährigen Auszeit vom Eishockey motiviert, etwas zu bewegen.

Die Ansprüche sind gross

Der in Benken ZH wohnende Meister sagt zu seiner Rückkehr nach Bäretswil, wo die Vikings ihre Heimspiele austragen: «Mein Herz ist da oben.»

Er habe eine gute, motivierte Mannschaft angetroffen. Wobei er es wichtig findet, nun Ruhe ins Team hineinzubringen. «Dazu wollen wir stabiler werden», sagt Meister. Am Ende der Entwicklung soll seiner Ansicht stehen: «Wir wollen die Liga wieder rocken.»

Davon sind die Vikings aktuell einiges entfernt. Nach einem grossen Kaderumbau, mit der auch eine Verjüngung einherging, sind die Dürntner durchzogen in die Saison gestartet. Nach acht Meisterschaftsrunden liegt das derzeit verletzungsgeplagte Team an sechster Stelle.

Die entspricht nicht den Ansprüchen des Oberländer Klubs, dem in den letzten Jahren zahlreiche Erfolge gelangen. In der Saison 2018/19 feierten die Wikinger den Regionalmeistertitel Ost und danach auch den Schweizer Meistertitel der 2. Liga.
 

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