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Eishockey 2. Liga

Vikings trennen sich von Trainer Hosner

Die Dürnten Vikings haben Trainer Gunnar Hosner abgesetzt. Wer den Zweitligisten künftig führt, ist offen.

Oliver
Meile
Sonntag, 31. Oktober 2021, 13:23 Uhr Eishockey 2. Liga
Ab der Saison 2018/19 stand Gunnar Hosner bei den Dürnten Vikings an der Bande - jetzt musste er abtreten.
Archivfoto: Christian Merz

Die bisherigen Resultate der Dürnten Vikings sind durchzogen. Nur zwei der letzten sechs Partien gewannen sie. Am Samstag aber bezwang der in den vergangenen Jahren erfolgsverwöhnte Oberländer Zweitligist den zweitklassierten EHC Lenzerheide-Valbella 5:2. Was man durchaus als Schritt in die richtige Richtung deuten kann.

Für Trainer Gunnar Hosner war es gleichwohl die Abschiedsvorstellung an der Bande der Vikings. Am Sonntagmorgen orientierte der Klub, dass er sich von Hosner getrennt hat. Seit der Saison 2018/19 hatte der heute 42-Jährige gemeinsam mit Christian Thiemeyer die Dürntner betreut. Das Duo führte sie gleich in seiner ersten Saison zum Regionalmeistertitel Ost und danach auch noch zum Schweizer Meistertitel der 2. Liga.

Nach acht Meisterschaftsrunden liegt das Team an sechster Stelle. Auf Leader Eisbären St. Gallen fehlen den Dürntnern bereits acht Punkte, der Abstand zum Trennstrich beträgt vier Zähler. In der Mannschaft war es auf diese Saison hin zu einem Umbruch gekommen. Zuletzt hatten die Vikings auch einige Verletzte zu beklagen.

Man habe gleichwohl andere Erwartungen an den Saisonstart gehabt, erklärt Peter Bamert den für Aussenstehende überraschenden Schritt, sich von Hosner zu trennen. Der Präsident streicht die Verdienste des abgesetzten Coaches heraus. Dieser habe «wunderbare Arbeit bei den Vikings geleistet», sagt Bamert.

Aus diversen Gründen sei man jetzt aber zum Schluss gekommen, die Zusammenarbeit zu beenden. Den Ausschlag dafür gab laut Bamert: «Er hat das Team nicht mehr erreicht.»

Was passiert mit Christian Thiemeyer?

Wie es derweil mit Christian Thiemeyer weitergeht, ist unklar. Bamert sagt: «Noch ist nichts konkret.» Das Ziel sei, bis zum nächsten Meisterschaftsspiel eine definitive Lösung präsentieren zu können, so der Präsident. Ob Thiemeyer Teil davon sein wird oder nicht – das lässt er offen.

Viel Zeit haben die Verantwortlichen nicht: Bereits nächsten Samstag sind die Vikings wieder im Einsatz. Und die Aufgabe hat es in sich. Die Dürntner müssen zu Leader Eisbären St. Gallen.  

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