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Abbruch der 2.Liga-Meisterschaft

Für die Vikings und den EIE ist Schluss

Die Saison für die Dürnten Vikings und den EHC Illnau-Effretikon ist vorbei. Die höherklassigen Klubs aus Dübendorf und Wetzikon dürfen derweil weiter hoffen.

Redaktion
Züriost
Mittwoch, 23. Dezember 2020, 11:38 Uhr Abbruch der 2.Liga-Meisterschaft
Vorerst keine weiteren Derbys mehr: Beim EIE (Yann Wunderli, links) und den Dürnten Vikings wird das Eis abgetaut.
Archivfoto: Christian Merz

Mehr als zwei Monate liegt das letzte Meisterschaftsspiel der Oberländer Zweitligisten bereits zurück. Die Dürnten Vikings siegten auswärts bei Bassersdorf, der EHC Illnau-Effretikon kassierte eine 1:5-Niederlage gegen Kreuzlingen-Konstanz. 

Seither war die Saison coronabedingt unterbrochen. Nun ist klar: Die Dürntner und der EIE kehren auch im neuen Jahr nicht aufs Eis zurück. Die zuständigen Gremien der Regio League haben entschieden, die Meisterschaften von der 2. Liga abwärts, bei den Senioren und Veteranen sowie in den tieferen Frauenligen abzubrechen. 

Der Verband schreibt, eine Fortsetzung der Meisterschaften sei aus zeitlichen und organisatorischen Gründen nicht mehr realistisch. Eine reguläre Weiterführung ist aus seiner Sicht nur schon aufgrund der tiefen Anzahl absolvierter Runden – die Dürntner spielten sechsmal, der EIE nur fünfmal – nicht mehr möglich.

Späteste Möglichkeit ist der 20. Februar

Für das Oberländer Zweitliga-Duo endet damit bereits die zweite Spielzeit hintereinander vorzeitig. Letzte Saison standen sich Dürnten und der EIE beim Abbruch der Saison im Ostschweizer Final gegenüber.

Sportliche Auswirkungen hat der jüngste Entscheid keine. Es wird in allen jetzt abgebrochenen Ligen weder Auf- noch Absteiger geben.

Zugleich vermeldet der Verband, es bleibe das Ziel, die Saison in der MSL sowie der 1. Liga fortzusetzen. Der EHC Dübendorf (MSL) und Erstligist Wetzikon dürfen also weiterhin hoffen. Als späteste Frist für die Wiederaufnahme der Meisterschaften haben die zuständigen Gremien den 20. Februar 2021 gesetzt.

Mindestens drei Wochen Vorlaufzeit fürs Training setzen sie dabei voraus. Um diesen Fahrplan einhalten zu können, müssten also spätestens ab 1. Februar wieder Trainings ohne Einschränkungen möglich sein. (ome)

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