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Kaderveränderungen im EHC Dübendorf

Die Neuen sind keine Fremdlinge

MSL-Klub Dübendorf hat sein Kader für die nächste Saison beisammen. Verändert wurde es auf sechs Positionen.

Florian
Bolli
Mittwoch, 25. März 2020, 14:30 Uhr Kaderveränderungen im EHC Dübendorf
Raoul Seiler kehrt zum EHC Dübendorf zurück.
Archivfoto: Christian Merz

Der EHC Dübendorf teilte seine Neuzugänge in den letzten Tagen via Salamitaktik per Facebook mit. Gestern nahm das Schauspiel ein Ende – mit einem bekannten Namen: Raoul Seiler spielt in der nächsten Saison wieder für die Glattaler.

Der Center hatte fünf Jahre in Dübendorf gespielt, ehe er auf die vergangene Saison hin zurück zu seinem Heimklub Basel gewechselt hatte. In 41 Partien erzielte er 30 Skorerpunkte – und bezwang mit den Baslern den EHCD im Playoff-Halbfinal. Zur Finalserie gegen Martigny kam es hernach bekanntlich nicht mehr.

Viel NLB-Erfahrung kommt hinzu

Seiler ist einer von sechs Neuzugängen beim EHCD – und eigentlich sind allesamt nicht wirklich «Fremdlinge». So wurde Gianluca Zanzi, der bisher beim HC Thurgau unter Vertrag stand und mit einer B-Lizenz in Dübendorf spielte, definitiv übernommen.

Von den GCK Lions stösst Dominik Hardmeier fix zum EHCD – er war in den letzten Saisons immer wieder einmal als Leihgabe im Kader der Glattaler vertreten. Und vom HC Thurgau kommt Verteidiger Joel Steinauer, der wie Hardmeier schon im Nachwuchs das EHCD-Trikot getragen hatte.

Was bei diesem Trio auffällt: Alle bringen NLB-Erfahrung mit, und zwar kumuliert aus über 400 Partien in der zweithöchsten Liga. Dazu kommen die beiden jungen Torhüter Cédric Cébe und Sascha Ruppelt aus der Lions-Organisation.

«Gezielte Veränderungen»

Sportchef Urs Wüst spricht von «gezielten Veränderungen, um den höher werdenden Anforderungen in dieser Liga gerecht zu werden.» Abgänge vermeldet er ebenfalls sechs: Torhüter Jeffrey Meier dürfte künftig vermehrt bei den GCK Lions zum Einsatz kommen; Verteidiger Lukas Stettler trat nach über zehn Jahren im EHCD-Fanionteam zurück.

Ihr Glück woanders suchen werden Verteidiger Alexander Roth sowie die Stürmer Fabian Schumann, Simon Wettstein und Nils Pfister. Schumann und Wettstein hatten bereits den Grossteil der letzten Saison verletzt verpasst; Pfister muss aus gesundheitlichen Gründen in der nächsten Saison etwas kürzertreten.

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