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Wetzikon verpasst die erste Meister-Chance

2:3-Niederlage in Frauenfeld

Wetzikon verpasst die erste Meister-Chance

Der EHC Wetzikon nutzt den ersten Matchpuck nicht und muss in Frauenfeld die erste Niederlage in der Erstliga-Finalserie hinnehmen. Züriost tickerte live.

Redaktion
Züriost
Dienstag, 10. März 2020, 23:31 Uhr 2:3-Niederlage in Frauenfeld

Der EHC Wetzikon hat die erste Chance verpasst, den Ostschweizer Meistertitel zu gewinnen. Der Oberländer Erstligist musste sich im dritten Finalspiel in Frauenfeld 2:3 geschlagen geben. Die Entscheidung fiel zu Beginn des Schlussdrittels, als die Wetziker in Unterzahl das 1:3 kassierten, nachdem sie sich zuvor lange mit 3 gegen 5 erfolgreich gewehrt hatten.

Zu mehr als dem Anschlusstor zwanzig Sekunden vor dem Ende reichte es dem nach dem dritten Gegentreffer wild anstürmenden EHCW nicht mehr. Auch weil er seine Undiszipliniertheiten in der emotionalen Begegnung, in der der ohne Linie pfeifende Schiedsrichter insgesamt 96 Strafminuten (!) verteilte, bis zum Schluss nicht unter Kontrolle kriegte.

«Wir müssen viel ruhiger bleiben», sagt EHCW-Assistenztrainer Christian Modes. «Wenn wir so weiter machen, kostet uns das den Final.»

Die Spielanalyse von EHCW-Assistenztrainer Christian Modes.

Erstaunlich war, wie gut die Frauenfelder die schweren Turbulenzen der letzten Tage wegstecken konnten. Statt wie bisher von Kevin Schüepp wurde das Team am Dienstag von Andreas Küng betreut. Der Nachwuchschef sprang ein, nachdem sich der Klub am Sonntag von Schüepp getrennt hatte.

Der 38-Jährige hatte sich nach der 2:3-Niederlage in Wetzikon in einer Whatsapp-Nachricht den Frust von der Seele geschrieben. Er äusserte sich dabei wohl auch abschätzig über Teammitglieder – die Nachricht landete allerdings versehentlich im Gruppenchat der Mannschaft. Und dürfte das Team, das vom ersten Scheibeneinwurf äusserst aggressiv zu Werke ging, letztlich motiviert haben.

Weiterhin am Drücker

Am Donnerstag bietet sich dem EHC Wetzikon die nächste Möglichkeit, den Sack zuzumachen. Die Vorteile liegen noch immer bei ihm. Er führt in der Serie 2:1 und kann zu Hause antreten. Und an der Qualität der Mannschaft und dem Selbstverständnis, auf den Rückschlag vom Dienstag reagieren zu können, fehlt es mit Sicherheit nicht.

«Wir sind mindestens so gut wie Frauenfeld», weiss Captain Nicolas Marzan. Und letztlich ist auch gar niemand davon ausgegangen, dass eines der Teams im Final durchmarschieren würde. Dafür liegen sie leistungsmässig zu nahe beieinander.

Die Fäden also hält der EHCW weiterhin in der Hand. Um im nächsten Anlauf den benötigten dritten Sieg gegen den Qualifikationssieger einfahren zu können, muss er allerdings wieder an die Leistung des zweiten Finalspiels anknüpfen. «Wir müssen am Donnerstag wieder mehr Willen an den Tag legen», meinte EHCW-Assistenztrainer Christian Modes.

Der Liveticker zum Nachlesen:

Ticker

Aus!

Das «Spiel» – wenn mans denn so nennen konnte – ist aus. Gewonnen hat Frauenfeld, verkürzt damit in der Finalserie auf 1:2, und sorgt damit dafür, dass es am Donnerstag um 20.15 Uhr in Wetzikon weiter geht. Dann bitte mit mehr Spielfluss und weniger Strafen. 106 Strafminuten gab's heute Abend, 48 auf jeder Seite. Das kann niemandem gefallen. Wir gehen nun auf Stimmenfang und melden uns bald wieder. Dranbleiben lohnt sich also!

60'

Plauderstunde beendet? Gut! Irgendwer muss auf die Strafbank – aha, ein Wetziker. Also die letzten sieben Sekunden in Unterzahl. Damit ist die Entscheidung gefallen.

60'

Und dann wieder Techtelmechtel, Prügeleien, Firlefanz – 7,6 Sekunden vor Schluss das grosse Gerangel und noch grössere Diskussionen. Eishockey könnte so ein schöner Sport sein. Könnte...

60'

Thöny wars, der traf.

Tor für Wetzikon!

Da kommt das 2:3! Nachgesetzt und nachgestochert hat ein Wetziker nach einem Abpraller. 20 Sekunden vor Schluss – leider wohl zu spät.

60'

Frauenfeld schlägt die Scheibe aus der Zone. Wetzikon muss neu aufbauen. Die Sekunden verrinnen.

59'

63 Sekunden sind noch auf der Uhr.

Strafe Frauenfeld

Vielleicht doch noch ein Gramm Hoffnung? Ein Frauenfelder muss nun raus, 6 gegen 4 also. Die Frauenfelder nehmen ihr Timeout.

59'

Der EHCW hält die Scheibe in der Offensivzone, aber Frauenfeld verteidigt clever.

59'

Zu sechst üben die Wetziker Druck aus. Nino Marzan schiesst – aber der war zu schwach, um Oehninger gefährden zu können. Noch 109 Sekunden. Noch zwei Tore müssen die Wetziker aufholen. Es wird seeeeeehr eng...

58'

2:10 Minuten bleiben. Und Neuenschwander hat sein Tor verlassen.

58'

Reinmann, der Siegtorschütze vom letzten Samstag, kommt zum Abschluss. Oehninger lässt den Puck in der Fanghand verschwinden und ermöglicht so Keller das Timeout.

58'

Die Strafbänke sind wieder leer, das Eis hingegen wieder voller. 5 gegen 5. Noch 161 Sekunden.

57'

Noch gut drei Minuten. Irgendwann wird EHCW-Coach Roger Keller sein Timeout nehmen...

56'

«Kämpfe Wetzike kämpfe» – die Wetziker Fans sprechen ihrer Equipe unentwegt Mut zu. Doch die steht leider dem vierten Gegentreffer näher als dem Anschlusstor.

Strafen

Die Strafenflut geht weiter, je einer pro Team muss nach einem Techtelmechtel raus. Vier gegen vier.

55'

Auch diese Überzahl ist vorbei. Bald sind nur noch fünf Minuten zu spielen. Ein Spiel 4 in Wetzikon am Donnerstag rückt immer näher.

53'

Was die Wetziker fabrizieren ist aber zu kompliziert – plötzlich taucht ein Frauenfelder allein vor Neuenschwander auf, doch der verhindert den Shorthander.

Strafe Frauenfeld

So, jetzt vielleicht: Ein Powerplay für Wetzikon, Gemperli muss raus.

51'

Neun Minuten noch. Den Wetzikern läuft bald einmal die Zeit davon. Frauenfeld hat hier deutlich Oberwasser – und dem EHCW steht das Wasser Unterkante Oberlippe, sozusagen. Derzeit deutet nichts auf eine Wende hin. Aber das will nichts heissen.

48'

Die Wetziker sind unterdessen wieder komplett; aber Frauenfeld schiesst beinahe das 4:1, es wird den Thurgauern fast offeriert. Der EHCW wankt. Kann er noch einmal in dieses Spiel zurückfinden?

47'

Hier steht ein Mann im Zentrum, der nicht dort sein sollte: Referee Timo Imbach. Mit seinen Entscheiden zieht er den Unmut der Teams und des Publikums auf sich – und zwar beidseits. Man kann ein Spiel auch verpfeifen. Genau das passiert hier, leider. Niemand ist perfekt – aber das ist weit von perfekt entfernt...

Tor für Frauenfeld!

Und da passiert, was passieren musste. 3:1 für Frauenfeld, und noch immer müssen die Wetziker in doppelter Unterzahl spielen. Sie wehrten sich tapfer, die Wetziker, sie müssen sich hier nichts vorwerfen. Brauchli traf, es war irgendwie eine Frage der Zeit, und Meister Zufall spielte auch noch eine Rolle.

45'

Wenn die Wetziker das überstehen, muss es sich wie ein Sieg anfühlen.

Strafe Wetzikon

Noch ein Wetziker muss raus, erst jetzt wird wieder angespielt. Vesely ists, unsportlich verhalten habe er sich angeblich. Also gaaaaanz lange drei gegen fünf.

Strafe Wetzikon

Doppeltes Ungemach erneut. Brotzge muss wegen Stockschlags raus. Schon wieder drei Wetziker gegen fünf Frauenfelder, für 1:12 Minuten. Wie lange geht das noch gut?

Strafe Wetzikon

Aber schon wieder schlägt Hiob zu. Captain Nicolas Marzan kriegt zwei plus zehn Strafminuten wegen Checks von hinten. Ausgerechnet der Captain...

43'

Wow, der EHCW übersteht den Start mit zwei Mann weniger tatsächlich! Respektabel, wie sich die drei Wetziker wehrten!

41'

Eine Minute ist vorbei, die Wetziker befreien sich.

Weiter geht's

Eine äusserst heikle Phase für den EHCW. Im ersten Spiel überstand er hier zweimal eine doppelte Unterzahl. Gelingt das erneut, dürfte dies den Wetzikern massiv Mumm verleihen. Klappt es nicht, könnte hier schon bald eine Vorentscheidung fallen.

Hiob schlägt zu

Tja, das Bild zeigt's: Die Wetziker werden volle zwei Minuten in doppelter Unterzahl ins Schlussdrittel starten müssen. Auf geputztem Eis. Das liebt die angreifende Mannschaft. Nicolas Marzan, der Capitano, und Michael Schaub nehmen nach der Keilerei zum Ende des Mitteldrittels auf der Strafbank Platz.

Pause!

Da ist der mit Gehässigkeiten durchsetzte Zauber (naja...) vorerst vorbei. Die Sirene dröhnt, die Spieler tauschen noch einmal Zärtlichkeiten aus – und das wird noch Strafen regnen. Naja. Sowas wollen wir eigentlich nicht sehen. Überhaupt ist die Partie nichts für Hockey-Feinschmecker. Beide Teams glänzen nicht gerade mit präzisen Zuspielen und guten Spielzügen. Vieles bleibt Stückwerk – Kampf und Krampf dominieren, nicht die Klasse, die eigentlich beidseits vorhanden wäre. Es könnte auch Unentschieden stehen hier – aber irgendwie wurde der EHCW nun auch dafür bestraft, dass er so viele Powerplay ungenutzt liess. Zu erwähnen sei noch der von Odin Neuenschwander gehaltene Penalty. Und zu erwähnen sei ebenfalls, dass wir uns vorerst in die Pause verabschieden. Bis später! Bleibt uns treu!

40'

Die Wetziker habens überstanden – aber kommen auch zu fünft unter Druck, nach einem Fehler in der Vorwärtsbewegung. Heikle Phase jetzt! Aber da pfeift der Referee, es gibt ein Anspiel in der Mittelzone. 12 Sekunden noch im Mitteldrittel.

39'

Aber nicht für lange: Viel Druck vor dem EHCW-Tor; Neuenschwander pariert mit seinem Stock.

39'

Die Hälfte der Strafe ist durch, die Wetziker können sich befreien.

Strafe Wetzikon

Der EHCW bestreitet zwei der letzten drei Minuten im Mittelabschnitt in Unterzahl. Nino Marzan muss raus.

Tor für Frauenfeld!

Nun macht Frauenfeld wieder Druck auf Neuenschwander – und da fällt das 2:1. Der EHCW räumte nicht resolut genug auf, und Frauenfelds Nino Fehr profitierte.

36'

Ganz am Schluss der Überzahl gab's doch noch eine heikle Szene vor Oehninger – doch der Referee pfeift wegen eines hohen Stocks ab. Immer noch 1:1.

35'

Noch 39 Sekunden im Powerplay. Wetzikon ist zwar meistens in der Offensivzone, aber sorgt nicht wirklich für Gefahr.

34'

Es wird wieder gespielt. Die Wetziker setzen sich in der Angriffszone fest.

Pfiffe

Das Publikum wird ungeduldig. Pfiffe hallen übers Eis – aus beiden Fansektoren.

Strafmass

Wir sehen zwei Frauenfelder und einen Wetziker auf der Strafbank, es geht also mit einem Wetziker Powerplay weiter. Fünf gegen vier.

Diskussionen

Das Strafmass lässt auf sich warten – alles hat mit einem Check gegen Luca Luchsinger begonnen. Dem Wetziker Verteidiger geht's aber gut, keine Bange.

Strafen

Aua! Üble Szenen nun. Ein Frauenfelder checkt einen Wetziker auf offenem Eis, der fliegt spektakulär. Danach revanchiert sich ein Wetziker per Crosscheck, wenn ich das von hier oben richtig interpretiert habe. Wir warten aber auf die Interpretation der Unparteiischen. Zunder ist hier drin, wirklich. Und aus ists mit dem Spielfluss...

Zuschauerzahl

496 Zuschauer sind heute in der Halle – etwas mehr also als im Startspiel, aber deutlich weniger als am Samstag in Wetzikon. Etwas über 700 warens damals.

32'

So gefällts dem Trainer und den Fans: Robin Meier wirft sich in den Schuss eines Frauenfelders und spediert den Puck so aus der Wetziker Defensivzone. Es ist dieser Kampfgeist, der die Wetziker in den bisherigen beiden Partien auszeichnete. Sie gehen dorthin, wo's weh tut. Lieben Gruss ans Phrasenschwein.

30'

Die Hälfte des Spiels ist um – und das Momentum kann sich nicht entscheiden, auf welche Seite es kippen soll. Die Partie hat aber Fahrt aufgenommen – auch, weils bisher weniger Strafen gab als im Startdrittel.

28'

Ein gutes Powerplay – dem die Krönung fehlt. Frauenfeld ist wieder zu fünft auf dem Eis.

27'

Schon sind die Wetziker wieder in der Offensivzone. Schneider zieht ab – aber Oehninger pariert.

27'

Eine Minute lang macht der EHCW Druck, ehe sich Frauenfeld erstmals befreien kann. Neuaufbau ist angesagt.

26'

Da wirds ganz heiss vor Oehninger. Der Frauenfeld-Keeper verliert kurz die Übersicht, aber blockiert die Scheibe am Ende doch.

Strafe Frauenfeld

Noch mehr Powerplay-Training für den EHCW! Kommt nun der Führungstreffer? Käser muss wegen Stockschlags raus.

Neuenschwander hält

Gemperlis Versuch kann EHCW-Keeper Odin Neuenschwander aber nicht beeindrucken – gar durchsichtig, was der Frauenfelder Stürmer hier probierte. Es bleibt beim 1:1, vorerst.

Penalty für Frauenfeld!

Frauenfeld darf zum Penalty antreten. Rykart hatte Gemperli gefoult.

24'

Uns erquickt das Gezeigte auf dem Eis bisher nicht. Darum empfehle ich Ihnen einen Blick in die Bildstrecke. Unser Fotograf Christian Merz hat uns mit tollen Impressionen aus dem ersten Drittel beliefert!

22'

Das Powerplay bleibt ergebnislos.

Das zweite Drittel läuft

Weiter geht's! Die Wetziker noch etwas mehr als eine Minute in Überzahl.

Kurzfazit

Hier ist weiterhin alles offen. Wetzikon verpasste zwar eine frühe Führung in einer doppelten Überzahl, aber holte ganz am Ende Verpasstes nach. Schade, dass die Boxplay-Quote des EHCW nun nicht mehr bei 100 Prozent liegt – der Rückstand war bitter für die Oberländer, er beeindruckte sie aber nicht. Wir gehen nun in die Pause – und sind in zehn Minuten mit dem zweiten Drittel zurück. Da hoffen wir dann auf mehr Spielfluss und weniger Strafen...

Pause!

Kevin Eggimann wischte die Scheibe über die Linie – die Vorarbeit sei hier aber speziell erwähnt: Thöny spielte den Pass auf den Torschützen blind backhand – wow! Damit stehts nach 20 Minuten 1:1. Das ist leistungsgerecht, finden wir.

Tor für Wetzikon!

...und ich werde sowas von eines Besseren belehrt! Der Puck ist im Tor, 0,7 Sekunden vor Drittelsende. Unglaublich!

20'

Frauenfeld befreit sich – der Ausgleich kommt nicht mehr in diesem Drittel...

20'

33 Sekunden noch im ersten Drittel. Wetzikon zieht die Schlinge zu, aber Oehninger hält dicht.

Strafe Frauenfeld

Hektik hier, die Emotionen gehen hoch. Ein weiterer Frauenfelder muss raus, Mettler ists. 5 Oberländer gegen drei Thurgauer heissts nun.

Strafen

Noch siehts nicht danach aus. Zwei weitere Strafen, auf jeder Seite eine, und Bully vor Neuenschwander.

Strafe Frauenfeld

Haldenstein, der Torschütze, muss wegen übertriebener Härte raus. 1:46 bleiben noch in diesem Drittel, genug Zeit also für den Ausgleich, lieber EHCW.

18'

So, der Platz auf dem Eis wird wieder enger, die beiden Sträflinge kehren zurück.

17'

Viel freies Eis also – und gleich kommen die Chancen: Vesely verpasst das 1:1 aus spitzem Winkel, danach verhindert Neuenschwander das 2:0. Ein Schlagabtausch ists derzeit!

Strafen

Jetzt muss je einer pro Mannschaft für zwei Minuten raus. Nach einer Wetziker Chance gingen hinter dem Frauenfelder Tor die Wogen hoch – übertriebene Härte nennt sich das, und es geht mit vier gegen vier weiter.

Wer war nochmal der Torschütze?

Für Gelächter in der Halle sorgte übrigens der Speaker, er scheint die Heimmannschaft nicht allzugut zu kennen. Laut ihm schoss das Tor Timon Vesely – doch das ist ein Wetziker...

15'

Der EHCW versucht zu reagieren – aber Oehninger im Frauenfelder Tor strahlt viel Sicherheit aus.

15'

Zwingend ist der Rückstand nicht – bisher war die Partie animiert und offen. Die Wetziker müssen sich aber vorwerfen, aus den Frauenfelder Strafen keinen Profit geschlagen zu haben.

Tor für Frauenfeld!

Und da ists vorbei mit der weissen Weste! Dietrich muss auf die Strafbank wegen Beinstellens, Frauenfeld ist zügig vor EHCW-Keeper Neuenschwander, dieser lässt einen Schuss abprallen – und Haldenstein profitiert.

13'

...und die zweite auch. Gefährlich wurde es nie, Schneider kehrt zurück.

12'

Eine Minute haben sie schon überstanden.

11'

Bisher waren die Wetziker in dieser Finalserie in Unterzahl makellos und kassierten keinen einzigen Treffer. Auch heute?

Strafe Wetzikon

Nun ist das Wetziker Boxplay gefordert. Schneider muss wegen Ellbogenchecks auf die Strafbank.

10'

Diesmal sieht das Powerplay zwar besser aus – aber es bleibt unbelohnt. Man müsste halt auch einmal schiessen und nicht nur passen.

8'

...und darf noch für zehn Minuten draussen bleiben, da er auch noch eine Disziplinarstrafe kassierte. Tja. Also, 5 gegen 4.

Strafe Frauenfeld

Powerplay für Wetzikon! Routinier Eric Geiser spediert Luchsinger per Bandencheck fort – und muss für zwei Minuten raus.

8'

Präzision lassen aber auch die Thurgauer vermissen. Sie sind bei personellen Gleichstand in der Startphase mehr in Scheibenbesitz, Gefahr resultiert aber nicht wirklich.

6'

Die Strafe ist vorbei, Frauenfeld wieder komplett – und die Wetziker bleiben ohne Torerfolg. Schade, es wäre eine gute Gelegenheit gewesen. Doch sie fanden ihre Formation zu spät, zu unpräzise waren die Auslösungen.

4'

Pieroni ist zurück, aber der EHCW kann noch 1:15 Minuten in Überzahl spielen.

4'

Die Wetziker spielen das ganz gut, sie lassen die Scheibe laufen, warten auf die Lücke – Buchmüller schiesst, Oehninger hält.

Strafe Frauenfeld

Doppelte Überzahl jetzt! Frauenfelds Hauser hat den Puck über das Plexiglas spediert – das darf man nicht.

3'

Power ist dieses Play aber noch nicht. Ein unerlaubter Befreiungsschlag in Überzahl – das sollte nicht sein...

Strafe Frauenfeld

Ein frühes Powerplay für den EHCW, Frauenfelds Pieroni muss raus.

2'

Die ersten Torszenen gehören den Frauenfeldern. Dezidiert stürmen sie ins Wetziker Drittel und setzen Wetzikon-Keeper Neuenschwander unter Druck.

Das Spiel läuft!

Puckdrop! Der Match läuft, einige Minuten zu früh wirft der Referee die Scheibe zum ersten Bully ein.

Da sind die Teams!

Die beiden Mannschaften kommen aufs Eis, die Fans machen sich bemerkbar! Die Wetziker beginnen schon mal zu skandieren, die Frauenfelder mit Verzögerung auch. 1:0 für Wetzikon auf den Rängen derzeit, würde ich sagen. «Glaubed dra!» steht auf dem grossen Transparent vor den Frauenfelder Kurve. Kann dieser Glauben auch Berge versetzen, sprich einen 0:2-Rückstand in der Serie verdauen? Wir werden sehen.

Züritüütsch in Frauefeld

Irgendwie ist in Frauenfeld kein Stein auf dem andern geblieben: Neuer Trainer, neue Aufstellung – und der Speaker ist auch ein anderer. Der letzte passte dialekttechnisch deutlich besser hierher. Heute hören wir die Ansagen auf Züritüütsch. Was davon wohl die Fans der Gastgeber halten?

Auf die Plätze!

So, der Zamboni reinigt das Eis, in gut zehn Minuten beginnt der Match. Wir haben es uns kuschlig eingerichtet auf unseren Medienplätzen. Aufmerksame Tickerleser werden sich daran erinnern, dass wir uns schon am letzten Donnerstag einen kleinen Spruch über die Platzverhältnisse erlaubt haben. Nun liefern wir noch das Bild dazu.

Aufstellung Wetzikon

Roger Keller hat's da deutlich einfacher. Warum auch umstellen, was so gut funktioniert? Der Wetziker Coach schickt genau dieselben Linien aufs Eis wie in den beiden bisherigen Finals.

Tor:
Odin Neuenschwander

Verteidigerpaare:
Luca Luchsinger, Joel Brotzge
Michael Schaub, Nicolas Marzan
Luzi Schneider, Thomas Hofer
Christopher Wittwer

Sturmlinien:
Lars Mathis, Kevin Eggimann, Timon Vesely
Nino Marzan, Gianni Brandi, Gian-Andrea Thöny
Adrian Rykart, Brent Buchmüller, Robin Meier
Robin Reinmann, Lukas Dietrich, Dimitri Beer

Aufstellung Frauenfeld

Die Aufstellungen sind auch schon eingetrudelt. Frauenfelds neuer Trainer Andreas Küng hat nicht das Lineup seines am Sonntag entlassenen Vorgängers Kevin Schüepp übernommen, sondern die Linien vor allem in der Offensive tüchtig durcheinandergewirbelt. Frei nach dem Motto: Ist doch Flügel was Center.

Tor:
Remo Oehninger

Verteidigerpaare:
Thomas Mettler, Felix Käser
Pascal Rieser, Patrick Hogel
Ramon Hauser, Severin Seiler
Michel Grolimund

Sturmlinien:
Oskar Lattner, Mario Pieroni, Pascal Gemperli
Andrej Schläppi, Eric Geiser, Martin Busovsky
Lucas Jörg, Nino Fehr, Timo Brauchli
Kevin Rohner, Mario Haldenstein, Pascal Zumbühl

Warmup

Die Teams sind sich auf dem Eis am aufwärmen, das Publikum strömt in die Frauenfelder Eishalle. Wir glauben, dass es heute eine deutlich grössere Kulisse gibt als im ersten Spiel hier – 412 waren es am letzten Donnerstag. Die Schlange vor der Kaffeemaschine in der Stadionbeiz war jedenfalls doch relativ eindrücklich. Unser Koffeinbedarf ist aber nun fürs Erste gedeckt.

Details hier, Aufruhr dort

Bis es losgeht haben wir hier für euch noch etwas Lesestoff. Kollege Meile ging der Frage nach, welches Verbesserungspotenzial die Wetziker bei sich selber orten – und weshalb der EHC Frauenfeld ausgerechnet vor dem heutigen Spiel einen Trainerwechsel vorgenommen hat. 

Was bisher geschah

Zwar stand sowohl letzten Donnerstag als auch letzten Samstag am Ende dasselbe Resultat auf der Tafel – aber die beiden Partien verliefen recht unterschiedlich. Am Donnerstag waren die Wetziker lange zu passiv und gerieten 0:2 ins Hintertreffen, ehe sie aufdrehten, die Partie drehten und sich den Startsieg auch dank etwas Glück sicherten. Am Samstag hingegen gaben sie von Beginn weg den Tarif an, gingen früh in Führung und fanden hernach auf jeden Gegentreffer eine Antwort. Solidarisch und ohne Furcht vor Schmerzen verteidigten sie den knappen Vorsprung beide Male bis zur Schlusssirene. Und sie hatten in Torhüter Odin Neuenschwander jeweils einen Rückhalt in Topform.  

Die Ausgangslage

2:0 steht es in der Best-of-5-Serie für die Wetziker, zweimal siegten sie 3:2 und brauchen nun also nur noch einen Sieg, um den Ostschweizer Erstliga-Meistertitel zu holen.

Hallo aus Frauenfeld

Herzlich willkommen zum Liveticker des dritten Spiels im Ostschweizer Erstliga-Final zwischen dem EHC Frauenfeld und dem EHC Wetzikon!  

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