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Wetzikon legt im Final vor

Wie der EHCW das Glück auf seine Seite zwang

Dem EHC Wetzikon gelingt zum Auftakt der Ostschweizer Erstliga-Finalserie gegen Frauenfeld dank einem hart erkämpften 3:2-Sieg das Break.

Oliver
Meile
Freitag, 06. März 2020, 00:48 Uhr Wetzikon legt im Final vor
Der EHC Wetzikon holt sich in Frauenfeld den Startsieg in der Playoff-Finalserie.
Archivfoto: Christian Merz

Die Schlussphase wird für den EHC Wetzikon zur reinen Abwehrschlacht. Die Frauenfelder rennen verzweifelt an, lancieren Angriff um Angriff. Der Oberländer Erstligist versucht mit allen Mitteln, seinen knappen 3:2-Vorsprung festzuhalten.

Jetzt endlich tritt das Team so leidenschaftlich auf, wie das EHCW-Trainer Roger Keller gerne von Anfang an gesehen hätte. Nun räumen die Wetziker im Slot kompromisslos auf, sie stellen ein ums andere Mal beherzt die Schusswege zu und kämpfen um jeden Zentimeter Eis.

«Wahnsinn, was die Jungs heute alles geblockt haben»
EHCW-Goalie Odin Neuenschwander

Zwei Minuten vor dem Ende aber verschärft sich ihre Lage. Fast zeitgleich müssen Luzi Schneider und Michael Schaub auf die Strafbank. Die Frauenfelder, die in diesem ersten Finalduell lange Zeit die bessere Mannschaft gewesen sind, haben damit die Möglichkeit, zumindest eine Verlängerung zu erzwingen.

Die Sekunden zerrinnen, es wird hektisch. Nur einer behält im ganzen Tumult den Überblick: Odin Neuenschwander. Der EHCW-Goalie wächst über sich hinaus, zweimal aber muss das Gestänge für ihn Partei ergreifen, dann erst steht der Wetziker Triumph fest. «Wahnsinn, was die Jungs heute alles geblockt haben», windet er seinen Vorderleuten danach ein Kränzchen. Und sagt: «Wir hatten das Glück auf unserer Seite. Das muss man sich aber auch erst einmal erzwingen.»

Der Mut fehlt

Von einem gestohlenen Sieg zu sprechen, wäre zwar vermessen. Denn wer gewinnt, hat im Prinzip alles richtig gemacht. Der Oberländer Erstligist aber hätte sich auch über eine Niederlage nicht beklagen dürfen. Denn Frauenfeld wies über das gesamte Spiel gesehen ein Chancenplus auf.

Lange machte der Qualifikationssieger aus dem Thurgau den wacheren und zielstrebigeren Eindruck. Wetzikon dagegen brauchte viel Anlauf, um in dieses erste Finalduell zu finden. Vor allem in den ersten 30 Minuten unterliefen den Gästen zu viele Fehler im Aufbau. Sie wirkten zaghaft, schienen vor allem darauf bedacht, möglichst kontrolliert spielen zu wollen und wagten kaum dezidierte Vorstösse.

«Uns fehlte lange der Mut, etwas mit der Scheibe machen zu wollen», bemängelte Trainer Keller. Und auch Goalie Neuenschwander fand: «Bis zu unserem ersten Treffer waren die Frauenfelder klar besser.»

Die Matchanalyse von EHCW-Trainer Roger Keller. (Video: Florian Bolli und Oliver Meile)

Der EHCW machte sich das Leben bisweilen selber schwer. Etwa im Startdrittel. Da kassierten die Oberländer vier kleine Strafen hintereinander – obwohl sie sich doch vorgenommen hatten, diszipliniert aufzutreten. Sie überstanden diese heiklen Phasen allesamt ohne Schaden. Einen Energieschub schienen sie daraus aber nicht zu ziehen.

Rückkehr aus dem Nichts

Der dringend benötige Ruck durch die Mannschaft folgte erst in der Schlussphase des zweiten Abschnitts. Nur Sekunden, nachdem Brent Buchmüller eine Grosschance vergeben hatte, lenkte Robin Meier einen Weitschuss von Michael Schaub zum 1:2 (37.) ab.

91 Sekunden brauchte das Keller-Team danach noch, um sein zuvor eingehandeltes Defizit komplett abzubauen. Dann schloss Brent Buchmüller einen schnörkellos vorgetragenen Angriff mit einem für den Goalie verdeckt abgegebenen Schuss ab – 2:2. Danach begann die Partie nochmals neu.

Zu Beginn des zweiten Drittels hatte nichts auf eine EHCW-Rückkehr gedeutet. Die Frauenfelder waren immer einen Schritt schneller als die Wetziker und wiesen deutlich mehr Scheibenbesitz auf. So war es denn auch nur eine Frage der Zeit, bis das Heimteam daraus Profit ziehen würde.

Die Antwort nach dem doppelten Tiefschlag

Nach 24 Minuten und einem vehementen Vorstoss von Mario Haldenstein war es soweit – der viel beschäftigte EHCW-Goalie Neuenschwander musste sich ein erstes Mal geschlagen geben. Und als ob dies noch nicht Weckruf genug wäre, kassierten die Wetziker nur 32 Sekunden später bereits das 0:2.

In der Folge musste man sich ein paar Minuten lang Angst um die Oberländer machen, denn der EHC Frauenfeld schaltete längst nicht in den Verwaltermodus. Ein drittes Gegentor in dieser Phase hätte die Wetziker Chancen auf das Break wohl auf ein Minimum sinken lassen.

Knapp zehn Minuten brauchte der EHCW nach dem doppelten Tiefschlag für seine Antwort. Zehn Minuten vor Schluss bog er dann dank einem weiteren abgelenkten Weitschuss auf die Siegstrasse ein, die er letztlich nicht mehr verlassen musste.

Der Liveticker von Florian Bolli zum Nachlesen:

Ticker

Das sagt EHCW-Trainer Keller

«Wir kämpften nur in den letzten fünf Minuten für den Sieg», sagt EHCW-Trainer Roger Keller. Seine Mannschaft sei lange zu passiv gewesen. «Wir schauten manchmal nur zu. Es brauchte lange, bis wir wirklich im Spiel waren.» Das komplette Statement von Keller hier im Videointerview:

Kurzfazit

Es war ein Herzschlag-Finale in einem Spiel, das für den EHCW einem emotionalen Steigerungslauf glich. Ein torloses Startdrittel, dann plötzlich ein 0:2-Rückstand – und zur rechten Zeit kurz vor der zweiten Pause ein Doppelschlag zum 2:2. Kevin Eggimann sorgte mit seinem Ablenker im dritten Wetziker Powerplay für den Sieg und die 1:0-Führung in der Best-of-5-Serie. Die Wetziker haben damit auch Moral getankt für das zweite Spiel, das am Samstag um 17.30 Uhr in Wetzikon stattfinden wird. Auch dann sind wir wieder vor Ort. Und nun bleiben wir noch etwas vor Ort und probieren auf Stimmenfang zu gehen. Es folgt also noch mehr, und später auch der ausführliche Matchbericht von Kollege Meile.

Die Besten

Nun werden noch die besten Spieler ausgezeichnet – bei Frauenfeld ist es Routinier Eric Geiser, bei Wetzikon der Siegtorschütze Kevin Eggimann.

Aus!

Wow, was war das für eine Schlussphase! Mit vereinten Kräften, viel Herz und noch mehr Kampfgeist übersteht der EHCW die Unterzahl und siegt 3:2.

60'

Mettler trifft den Pfosten!

59'

50 Sekunden vor Schluss befreien sich die Wetziker und wechseln. Aber gleich sind sie wieder massiv unter Druck.

Strafe Wetzikon

Schneider kriegt Gesellschaft, auch Schaub muss raus, wegen eines Stockschlags. Die Thurgauer in doppelter Überzahl.

Strafe Wetzikon

Frauenfeld darf die beiden letzten Minuten in Überzahl bestreiten. Schneider muss wegen einem Kniestich raus. Und da kommt auch das Timeout der Thurgauer. Wenn es einen blöden Moment gibt für eine Strafe, dann ists dieser.

56'

Noch vier Minuten. Frauenfeld-Coach Schüepp dürfte sich schon die Taktiktafel fürs Timeout zurechtlegen.

55'

Nun setzt sich Frauenfeld wieder vor Neuenschwander fest. Bisweilen sieht das aus wie ein Powerplay, aber bei personellem Gleichstand. Die Wetziker lassen ihrem Gegner zwar Platz, versperren den Slot aber.

54'

Bisher ja. Dann aber probierts Pieroni; doch Neuenschwanders Fanghand ist zur Stelle.

53'

Nun hat Frauenfeld-Keeper Styger mehr zu tun als ihm lieb ist. Bisher war der EHCW jeweils gegen Drittelsende in diesem Spiel besser. Auch im Schlussabschnitt?

51'

Das Spiel läuft, die Musik auch. Erde an DJ? Gut, der Song heisst «Sex on Fire». Die Wetziker sind jetzt on fire!

50'

Sorry: Eggimann heisst der Torschütze. Den Schuss Marzans sahen wir, Eggimanns Ablenker aber nicht.

Tor für Wetzikon!

...und fackelt diesmal nicht lange: Captain Nicolas Marzan schiesst den EHCW nach 13 Sekunden im dritten Powerplay in Front!

Strafe Frauenfeld

Wieder muss ein Thurgauer raus, wieder probierts der EHCW...

50'

Die Strafe läuft ab, ohne dass der EHCW für Torgefahr gesorgt hätte.

49'

Doch wie schon beim ersten Versuch gelingt es dem EHCW nicht, sich in der Angriffszone festzusetzen.

Strafe Frauenfeld

Zum zweiten Mal können die Wetziker in Überzahl spielen. Gemperli stellte ein Bein und nimmt in der Kühlbox Platz.

46'

Erst war Wetzikon etwas am Drücker, nun ists wieder Frauenfeld. Das Eis in der Mittelzone benutzen die beiden Teams nicht wirklich. Das dürfte den Coaches gefallen.

43'

Auf der anderen Seite probiert's Meier mit einem Schlenzer und erwischt Styger fast zwischen den Beinen. Aber eben nur fast.

41'

Gleich wieder Arbeit für EHCW-Keeper Neuenschwander. Schläppi, der heute schon mal traf, probierts ein, zwei, dreimal, bleibt aber erfolglos.

Das dritte Drittel läuft

Weiter geht's, 2:2 steht's.

Vor dem dritten Drittel

Der Speaker macht Stimmung, die Teams kehren zurück, die Fans schlagen ihre Trommeln wieder warm. (Ich wollte erst schreiben: ...wärmen ihre Trommelfelle wieder auf. Eigentlich korrekt, aber doch sehr missverständlich...)

Zuschauerkulisse

Ein Wort noch zum Zuschaueraufmarsch: Mit 412 ist er etwas höher als bei den Wetziker Aufritten in Frauenfeld in der Regular Season. Da waren es jeweils 309. Man ist aber sehr weit entfernt von den 1000, die maximal erlaubt wären. Ob die Angst vor dem Coronavirus einige vom Matchbesuch abhielt? Wir wissen es nicht. Und damit wäre dieses Thema in diesem Ticker auch erwähnt und abgeschlossen. Denn ihr wollt ja über Eishockey lesen. Und das könnt ihr in gut zwei Minuten wieder. Mit einem EHCW, der an die Schlussphase des zweiten Drittels anknüpfen will.

Kurzfazit

Tja, Freunde der Sonne, da denkt man der EHCW sei angeschlagen, weil er innert Kürze zwei Gegentreffer kassiert, die sich irgendwie abgezeichnet hatten. Die Reaktion lässt auf sich warten, sie kommt aber kurz vor der zweiten Pause – und wir haben ein spannendes Schlussdrittel vor uns. Man müsste meinen, das Momentum sei nun auf Wetziker Seite. Ob das auch so ist? Wir werden sehen, in knapp einer Viertelstunde geht's hier weiter.

Pause!

Das wars mit dem zweiten Drittel, sagt uns die heulende (oder so) Sirene. Wir konstatieren: Zwei Doppelschläge auf jeder Seite, macht nach Adam Riese 2:2.

39'

Die beiden Wetziker Tore fielen übrigens innert 91 Sekunden.

Tor für Wetzikon!

Ausgleich! Buchmüller machts diesmal besser und spediert die Scheibe an Styger vorbei ins linke hohe Eck. Ich sollte wohl öfter mal schreiben hier liege kein Tor in der Luft. 2:2 – und noch 1:40 zu spielen im zweiten Abschnitt.

38'

Kurz vor dem Tor hatte übrigens Buchmüller eine gute Chance. Wie im Startdrittel sind die Wetziker auch in den Schlussminuten des zweiten Abschnitts die gefährlichere Mannschaft.

Tor für Wetzikon!

Und da ist das 1:2 doch, die Wetziker strafen mich Lügen, und das ist für mich ja auch völlig okay. Schaub schiesst, Meier lenkt ab – 1:2.

36'

Nicht mehr lange bis zur zweiten Pause. Das 1:2 würde den Wetzikern gut tun. Blöd nur: Es liegt nicht in der Luft. Zu viel bleibt in der Offensive Stückwerk, zu gut hat Frauenfeld das Spiel derzeit unter Kontrolle.

34'

Das wird nichts mehr, nicht in diesem Powerplay. Geiser kehrt aufs Eis zurück.

33'

Doch der EHCW braucht lange, um in die Angriffszone zu kommen, und kann seine Formation gar nie recht aufbauen.

Strafe Frauenfeld

So, nun dürfen die Wetziker in Überzahl spielen. Erstmals in dieser Partie. Eine gute Gelegenheit für den Anschlusstreffer. Frauenfelds Geiser muss wegen Hakens raus.

32'

Buchmüller schiesst, Styger siegt – einmal mehr.

31'

Frauenfeld behilft sich mit einem unerlaubten Befreiungsschlag. Bully vor Styger.

31'

Ein schneller Angriff über rechts, Nino Marzan passt in die Mitte – doch dort ist Frauenfelds Keeper Styger halt eben einfach Herr der Lage.

31'

Bisher findet der EHCW keine Antwort. Er probiert vereinzelt Vorstösse, muss sich dann aber wieder von den Gastgebern unter Druck setzen lassen.

28'

Das ist nun sehr bitter. Innert nur 32 Sekunden sorgen Haldenstein und Schläppi für eine 2:0-Führung der Gastgeber. Unverdient ist die Führung an sich wohl nicht, aus neutraler Warte. Wie kann sich Wetzikon davon erholen?

Tor für Frauenfeld!

Und die Thurgauer doppeln gleich nach – das veranlasst EHCW-Coach Keller zu einem Timeout.

Tor für Frauenfeld!

Und da ist Neuenschwander erstmals geschlagen: Frauenfelds Haldenstein bringt die Gastgeber in Front.

26'

Ein Konter der Wetziker: Thöny läuft links durch, passt in den Slot, doch Nino Marzan kommt einen Tick zu spät.

25'

Frauenfeld macht Druck, die Thurgauer starten wie schon im ersten Drittel besser und sind oft in Scheibenbesitz. Schuss da, Ablenker dort – Goalie Odin Neuenschwader kann sich nicht über zu wenig Arbeit beklagen. Hoffen wir, dass es ihm nicht zuviel wird...

Zuschauerzahl

Der Speaker gibt die Zuschauerzahl bekannt. 412 Personen haben den Weg in die Frauenfelder Eishalle gefunden.

23'

Schaub prüft Frauenfeld-Goalie Styger aus der Distanz, doch der entschärft den scharfen Schuss.

21'

Verwirrung vor Neuenschwander; die Wetziker Defensive verliert kurz den Überblick, aber Frauenfeld nutzt das nicht aus.

Das zweite Drittel läuft

Puckdrop – und weiter geht's!

Vor dem zweiten Drittel

Die Spieler kommen aufs Eis zurück, der DJ lässt «Tage wie diese» laufen. Da wünscht man sich Unendlichkeit, heisst es da. Unendlich torlos bleibt die Partei hoffentlich aber nicht...

Eine enge Sache

Nicht nur dieses Spiel ist bisher eng, auch die Platzverhältnisse auf der Medientribüne (ein grosses Wort für das was es ist) sind es. Acht Klappstühle dicht beieinander auf einem Raum, wo sich eigentlich nur vier Leute halbwegs wohl fühlen könnten. Und das Tischchen geht nicht über die ganze Breite. So ist's im Amateurhockey – manchmal etwas prekär, aber eigentlich durchaus sympathisch.

Kurzfazit

Keine Tore, dafür Strafen, vier an der Zahl, allesamt für die Wetziker. Ganz zu Beginn mussten sie gar in doppelter Unterzahl spielen, Keeper Odin Neuenschwander musste sich aber nicht bezwingen lassen. Optisch dürfte Frauenfeld aufgrund der vielen Powerplays etwas mehr vom Spiel gehabt haben – doch Wetzikon fuhr bei personellem Gleichstand auf dem Eis durchaus den einen oder andern gefährlichen Angriff. Trainer Keller wird in der Pause appellieren, Strafen zu verhindern. Und wir machen jetzt auch erstmal Pause und melden uns in zehn Minuten fürs zweite Drittel zurück.

Pause!

Da heult die Sirene (gut, sie röchelt eher, aber das tut nichts zur Sache) – und wir konstatieren: Dem Spiel fehlt das eine oder andere Tor. 0:0.

19'

Jetzt sind die Wetziker im Aufwind, setzen sich in der Zone der Thurgauer fest.

17'

Und Brandi leitet gleich die nächste Wetziker Möglichkeit ein, kurvt mit der Scheibe ums Tor, spielt zurück. Meier schiesst – aber zielt am Tor vorbei.

17'

Brandi ist zurück, auch diese Strafe hat der EHCW überstanden.

16'

Da ist Frauenfeld der Führung nah, der Slot vor Neuenschwander ist besetzt – aber der Stürmer kann den Puck nicht über die Linie stochern.

Strafe Wetzikon

Und schon wieder ein Wetziker Boxplay. Gianni Brandi muss wegen Behinderung in die Kühlbox.

14'

Jetzt taucht der EHCW vermehrt vor Styger auf. Vesely probierts gleich zweimal – aber noch immer steht es 0:0.

13'

Chance für Wetzikon: Buchmüller setzt sich gegen die Frauenfelder Defensive durch, sein Abschluss kann Styger aber nicht gefährden.

12'

Auch diese Unterzahl übersteht der EHCW unbeschadet. Das ist gut – aber kostet Energie.

10'

Diesmal ist der Druck Frauenfelds nicht mehr so gross. Die Wetziker spielen die Scheibe konsequent aus der eigenen Zone.

Strafe Wetzikon

Wetzikon wieder in Unterzahl. Captain Nicolas Marzan muss raus, wegen Beinstellens.

8'

Die Partie findet vorerst aber weiter in Wetzikons Defensivzone statt. Neuenschwander entschärft einen Schuss aus spitzem Winkel.

7'

Und dann kommt doch noch der Befreiungsschlag, und auch Veselys Strafe ist zu Ende. Vollbestand auf dem Eis, 0:0 auf der Resultattafel. Und für den EHCW etwas Selbstvertrauen nach dem überstandenen Boxplay.

7'

Rykart kommt zurück, die Wetziker sind wieder zu viert, doch Frauenfeld macht viel Druck.

6'

Heikle Situation nach einem Schuss von Brauchli, doch Neuenschwander behält doch noch die Übersicht.

Strafe Wetzikon

Und Timon Vesely wandert auch noch raus, ebenfalls wegen Haken. Doppelte Unterzahl für etwa anderthalb Minuten.

Strafe Wetzikon

Die Wetziker müssen sich in Unterzahl wehren. Rykart muss wegen Hakens raus.

2'

Dann die erste Intervention von EHCW-Keeper Odin Neuenschwander: Lattners satter Schuss verschwindet in seiner Fanghand.

2'

Nicolas Marzan schiesst aus der Distanz, Gian-Andrea Thöny versucht vor Styger abzulenken – aber erfolglos.

1'

Einmal hin, einmal her, und wieder zurück: Bully vor Frauenfeld-Keeper Styger.

Puckdrop

Los geht's! Die Wetziker gewinnen das erste Bully.

Vor dem Spiel

Die beiden Teams sind auf dem Eis – und der Wetziker Fanblock ist schon mal lauter als alle Thurgauer zusammen. Sie fackeln Wunderkerzen ab – und hoffen auf ein Feuerwerk ihres EHCW.

Bald geht's los

Das Eis ist frisch geputzt, die Tore werden noch gut verankert – in fünf Minuten gehts hier los.

Das sind die Unparteiischen

Kein Spiel ohne Schiedsrichter. Heute heisst der Unparteiische Andreas Maddaloni, seine Linesmen sind Stefan Weiss und Mattia Torti.

Wetziker Absenzen

Ein Platz ist frei in der Wetziker Formation; Keller schickt nur sieben Verteidiger aufs Eis. Stürmer hätte er genug: Tony Szabo ist überzählig. Peter Hürlimann, der kurz vor den Playoffs sein Comeback im EHCW-Fanionteam gab, fehlt krankheitshalber, wie uns der Coach vor der Partie mitteilte.

Aufstellung Wetzikon

Wetzikon-Trainer Roger Keller schickt seine Mannen folgendermassen in den Kampf:

Tor:
Odin Neuenschwander

Verteidigerpaare:
Luca Luchsinger, Joel Brotzge
Michael Schaub, Nicolas Marzan
Luzi Schneider, Thomas Hofer
Christopher Wittwer

Sturmlinien:
Lars Mathis, Kevin Eggimann, Timon Vesely
Nino Marzan, Gianni Brandi, Gian-Andrea Thöny
Adrian Rykart, Brent Buchmüller, Robin Meier
Robin Reinmann, Lukas Dietrich, Dimitri Beer

Aufstellung Frauenfeld

So, unterdessen ist der Zamboni auf dem Eis – und meine Finger sind wundgetippt. Hier das Lineup von Frauenfeld-Coach Kevin Schüepp:

Tor:
Daniel Styger

Verteidigerpaare:
Ramon Hauser, Felix Käser
Michel Grolimund, Severin Seiler
Pascal Rieser, Thomas Mettler
Jan Fehr, Lucas Jörg

Sturmlinien:
Kevin Rohner, Nino Fehr, Andrej Schläppi
Pascal Zumbühl, Pascal Gemperli, Timo Brauchli
Eric Geiser, Oskar Lattner, Mario Pieroni
Martin Busovsky, Sandro Meier, Mario Haldenstein

Vor dem Spiel

Die Mannschaften sind auf dem Eis und wärmen sich auf. Das gibt mir Zeit, die Formationen der Teams abzutippen.

Die Ausgangslage

Mit Wetzikon und Frauenfeld treffen im Final die beiden meistgenannten Favoriten der Erstliga-Ostgruppe aufeinander. Die beiden Equipen gelten als gleichwertig – und haben auch ähnliche Ambitionen: Beide streben den Aufstieg in die MSL an. Alles weitere Wissenswerte in der Vorschau vom Kollegen Oliver Meile.

Hallo aus Frauenfeld

Herzlich willkommen zum Liveticker der ersten Playoff-Finalpartie in der Erstliga-Ostgruppe zwischen Frauenfeld und Wetzikon!

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