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Dem EIE reichte ein Effort

2:1-Führung in Serie

Dem EIE reichte ein Effort

Zweitligist EHC Illnau-Effretikon legt im Playoff-Halbfinal mit einem 6:2-Heimsieg über Dielsdorf-Niederhasli wieder vor.

Redaktion
Züriost
Donnerstag, 27. Februar 2020, 17:48 Uhr 2:1-Führung in Serie

Zweitligist EHC Illnau-Effretikon hat eindrücklich auf den Ausrutscher im zweiten Playoff-Halbfinal reagiert (3:4). Mit einem 6:2-Erfolg wies er den EV Dielsdorf-Niederhasli in die Schranken, und führt in der Best-of-5-Serie 2:1.

Der EIE hat damit am Samstag die erste Chance in den Final einzuziehen. Und: Mit einem weiteren Sieg käme es dann zur Traum-Affiche gegen die Dürnten Vikings.

Noch heisst die Gegenwart aber Dielsdorf-Niederhasli. Und die Unterländer leisteten gestern zumindest bis zur Matchmitte erheblichen Widerstand. Nach einem torlosen ersten Drittel schien sich sogar zunächst ein erneut zäher Abend abzuzeichnen.

Gerade mal 13 Sekunden waren nämlich im mittleren Abschnitt gespielt, als Mischa Breiter zum 1:0 für die Gäste traf – und den EIE damit so ziemlich kalt erwischte. Illnau-Effretikon brauchte einen Moment um sich von diesem Schock zu erholen. Dann aber schlugen die Gastgeber mit Wucht zu.

In einen Rausch gespielt

Es war zunächst Marco Vögeli, der für den wichtigen Ausgleich besorgt war. Dann ging es schnell: Mit einem Doppelschlag innert 20 Sekunden trafen Lorenz Kuhn und Alexander Tkachenko. Und als wäre dies nicht genug erhöhte Lionel Kuhn weitere 25 Sekunden später auf 4:1.

Der Torhunger war noch immer nicht gestillt. Denn kurz vor Ablauf des zweiten Drittels gelang Tkachenko der fünfte Treffer (36.). «Da haben wir uns in einen Rausch gespielt», freute sich EIE-Sportchef Mike Häbig.

Im Schlussabschnitt nutzte schliesslich Philip Beeler eine Überzahlsituation schnell zum 6:1 (41.). Damit war die Luft in der Partie endgültig draussen, auch wenn Dielsdorf-Niederhasli mit dem zweiten Tor in der 49. Minute zumindest noch etwas Resultatkosmetik gelang. (zo)

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