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Ende der Serie

Der EHCW lässt keine Zweifel offen

Ein starker Auftritt des EHC Wetzikon: Mit einem hohen Sieg über die Argovia Stars zieht der Erstligist in die Playoff-Halbfinals ein.

Redaktion
Züriost
Dienstag, 18. Februar 2020, 22:44 Uhr Ende der Serie
Auch Nino Marzan reichte sich erneut unter die Torschützen.
Foto: Christian Merz

Vor heimischer Kulisse ein fünftes Spiel in Wetzikon erzwingen. Das war das Wunschszenario des Argovia-Trainers bereits vor dem Start in die Playoffs. Und so weit davon entfernt war der Aussenseiter auch nicht.

Drei Spiele lang forderten die Argovia Stars dem EHC Wetzikon in den Viertelfinals (Best-of-5) tatsächlich einiges ab. Bis gestern Abend. Da machte der Oberländer Erstligist beim 6:1-Auswärtssieg kurzen Prozess und beendete damit gleichzeitig auch die Serie.

Der EHCW startete furios in die Partie. Es dauerte keine Minute, als Gian-Andrea Thöny bereits die Führung auf dem Stock hatte – diese Chance aber noch vergab. Besser machte er es nur wenig später. Und nach gerade Mal 122 Sekunden stand es sogar schon 2:0. Ideal von seinen Teamkollegen freigespielt war Joel Brotzge erfolgreich.

Feierabend für Argovias Goalie

Während Wetzikon in den bisherigen Playoff-Partien auch immer wieder nachlässig agierte, hielt er dieses Mal den Rhythmus unentwegt hoch. Erst meisterte der EHCW eine erste Unterzahlsituation souverän, dann schloss Adrian Rykart eine schöne Kombination mit dem dritten Tor ab (10.).

Und es kam noch dicker für die Aargauer. Der völlig desorientierte Torhüter Sandro Wehrli, liess sich vom hinter dem Gehäuse postierten Thöny erwischen, sodass die Scheibe von ihm direkt ins Tor prallte. Der vierte Gegentreffer innert 12 Minuten war für Argovias Trainer auch Grund genug, um Wehrli von seinem Albtraum-Abend zu erlösen.

Nur: Auch sein Vertreter Fabio Meier bekam den Zorn der Wetziker Angreifer zu spüren. Denn Brent Buchmüller trug sich mit dem 5:0 noch vor der ersten Pause erstmals an diesem Abend in die Skorerliste ein (17.).

Der EHCW trat auch im Mittelabschnitt überzeugend auf, und überstand zunächst zwei weitere Strafen ohne Probleme. Es dauerte schliesslich aber doch bis zur 29. Minute, ehe Nino Marzan den sechsten Treffer gegen die fast schon bemitleidenswerten Aargauer erzielte.

Der Match verkam nun weitgehend zum Schaulaufen, bei dem die Wetziker nun vermehrt bei ihren noch immer vielen Möglichkeiten, nicht mehr mit derselben Konsequenz agierten.

Doch noch ein Gegentor

Doch sie konnten sich bei den seltenen Basler Gegenstössen weiter auf Torhüter Odin Neuenschwander verlassen, der weitgehend einen sicheren Eindruck hinterliess.

Den erhofften allerersten Meisterschafts-Shootout in dieser Saison gab es für ihn aber trotzdem nicht. Boris Neher erwischte Neuenschwander im ansonsten ereignisarmen Schlussdrittel noch mit einem Handgelenkschuss aus spitzem Winkel (43.). (mwe/zo)

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