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Späte Erlösung für den EIE

Eishockey 2. Liga

Späte Erlösung für den EIE

Der EHC Illnau-Effretikon schlägt Küssnacht 5:4 - dank einem Tor von Marco Vögeli in der 59. Minute.

Redaktion
Züriost
Donnerstag, 30. Januar 2020, 21:01 Uhr Eishockey 2. Liga
EIE-Stürmer Marco Vögeli (rechts) gelang gegen Küssnacht die Entscheidung.
Archivfoto: Christian Merz

Hauptsache gewonnen. So dürfte das Fazit beim EHC Illnau-Effretikon nach dem dritten und zugleich letzten Achtelfinalspiel gegen Küssnacht lauten. Der EIE siegte dank einem späten Tor knapp 5:4 und entschied die Best-of-5-Serie somit 3:0 für sich. 

Marco Vögeli erlöste das Heimteam weniger als zwei Minuten vor Schluss im Powerplay. Für die Gäste war die Niederlage brutal, schienen sie doch kurz davor, sich zumindest in die Verlängerung retten zu können. Es wäre der Lohn für ihren couragierten Auftritt gewesen. 

Zu wenig wach   

Im ersten Spiel hatte der EIE nach nur sieben Minuten 1:3 hinten gelegen, in der zweiten Partie nach derselben Zeitspanne 0:2. «Irgendwann geht so etwas in die Hose», mahnte EIE-Trainer Giorgio Giacomelli vor dem dritten Aufeinandertreffen. Doch seine Mannschaft setzte am Donnerstag noch einen drauf. Sie kam in der Anfangsphase zwar zu mehr Chancen als die Küssnachter, war in der Defensive aber nicht wirklich konzentriert bei der Sache. So lag das Heimteam nach 19 Minuten bereits 0:3 hinten. 

Wer im Eselriet nun darauf wettete, dass der EIE nach der ersten Drittelpause zum Sturmlauf ansetzte, wurde enttäuscht. Die Spielhälfte war bereits vorbei, als die Oberländer Mannschaft den Weckruf hörte und erwachte. Zu diesem Zeitpunkt lag sie gegen die äusserst effizient auftretenden Innerschweizer 1:4 im Rückstand. Einmal auf Betriebstemperatur gekommen, brauchte der EIE dann aber nicht einmal zwei Minuten, um sein Defizit abzubauen. Der Gastgeber brachte es dabei gar fertig, innerhalb von nur sieben Sekunden zweimal zu treffen.

Ryhner hält lange dicht

So begann das Spiel im dritten Drittel beim Stand von 4:4 noch einmal neu. Die Küssnachter nahmen dabei den Schlussabschnitt mit einem neuen Goalie in Angriff. Und an Dominik Ryhner biss sich der EIE lange Zeit die Zähne aus. 
Erst als sich wohl die Mehrheit der 150 Zuschauer im Eselriet auf eine Zusatzschlaufe einstellten, fand Marco Vögeli die Lücke und entschied die Partie. (zo/hmi) 

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