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Eine letzte Cup-Hürde bleibt noch

Wetzikon und Dübendorf

Eine letzte Cup-Hürde bleibt noch

Dank ihren Siegen in der vorletzten Runde der Qualifikation dürfen der EHC Wetzikon und Dübendorf weiter vom grossen Cupgegner träumen.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 15. Dezember 2019, 18:27 Uhr Wetzikon und Dübendorf

Jeweils ein Sieg fehlen dem EHC Wetzikon und dem EHC Dübendorf noch, um im Schweizer Cup in die 1. Hauptrunde einzuziehen. Die Wetziker bezwangen in der 5. Runde der Qualifikation in Grüsch den HC Prättigau-Herrschaft 4:2. Die Dübendorfer mussten ebenfalls auswärts ran – sie setzten sich bei der GDT Bellinzona 3:1 durch. 

In der abschliessenden Runde der Qualifikation spielt Wetzikon Anfang Februar nun gegen Erstliga-Gruppengegner Pikes Oberthurgau. Die Wetziker können zuhause antreten. Erneut eine Auswärtsreise haben die Dübendorfer vor sich. Der EHCD, der seit der Wiederbelebung des Cups (Saison 2014/15) immer den Vorstoss in die 1. Hauptrunde schaffte, trifft auf den Erstligisten EC Wil. 

Abgeklärt und fokussiert

Der Erfolg der Glattaler im Tessin stand nie zur Diskussion, denn zu abgeklärt und fokussiert präsentierte sich der Favorit. Mit je einem Treffer pro Drittel stellte der MSL-Klub nach und nach die Weichen.

Die GDT Bellinzona (1. Liga) aber war der erwartet zähe Gegner und liess sich nicht überrennen. Im Startabschnitt verzeichneten die Gastgeber zwei, drei gute Möglichkeiten gegen die etwas weit vorgerückten Glattaler, doch EHCD-Keeper Remo Trüb liess sich nicht bezwingen. Den sich abzeichnenden Führungstreffer schoss Alessio Pozzorini mittels verdeckt abgegebenem Schuss (11.).

Spielerische Lösungen

Dübendorf suchte aus der abgeklärten Defensive heraus spielerische Lösungen. Eine der vielen Chancen verwertete Kris Schmidli nach 32 Minuten. Ein höheres Resultat wäre definitiv möglich gewesen, doch Pfostenschüsse und der eine oder andere Pass zu viel standen dem EHCD vorerst dazu im Wege. 

Nachdem Steven Widmer einen zügigen Angriff mit dem 3:0 vollendete, war der Weg zum Sieg definitiv geglättet. Eine Unterzahl nutzte Stefano Spinedi noch zum nicht unverdienten Ehrentreffer für die bis zuletzt nicht aufgebenden Tessiner. 

Konter nach dem Furioso

Bis zur Schlusssirene äusserst hartnäckig präsentierte sich auch der Gegner von Erstligist Wetzikon. Das ist nicht selbstverständlich. Der an zweitletzter Stelle liegende HC Prättigau-Herrschaft hatte acht Meisterschaftsspiele in Serie verloren und beklagt aktuell zahlreiche Verletzte.

Kommt hinzu: Den Bündnern gehörten am Sonntag zwar die ersten rund dreieinhalb Minuten des Spiels. Sie feuerten gar ein veritables Startfeuerwerk ab, muss man sagen.

Mit dem ersten richtig guten eigenen Angriff aber gingen die Wetziker durch Gian-Andrea Thöny sogleich in Führung. Nur eine Minute später doppelte Gianni Brandi nach, der später im Powerplay auch zum 3:0 traf.
 

Spätestens nach dem schön herausgespielten 4:0 von Robin Meier (24.) dachte sich der eine oder andere Wetziker Fan in der kalten Grüscher Eishalle wohl, das unterhaltsame Spiel werde zum Spaziergang für die Gäste.

Aber weit gefehlt. Die Prättigauer bewiesen viel Charakter. Beflügelt durch ihren Doppelschlag in der 25. Minute drängten die Bündner vehement auf das Anschlusstor, die Wetziker mussten in dieser Phase auch das eine oder andere Mal etwas Glück in Anspruch nehmen.

Im Schlussdrittel geriet der EHCW dann aber nicht mehr gross in Bedrängnis. (bg/mwe)

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