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Dürnten schlägt spät zurück

Eishockey 2. Liga

Dürnten schlägt spät zurück

In einer intensiven Schlussphase verspielen die Dürnten Vikings einen 3:1-Vorsprung - und gewinnen gegen Dielsdorf-Niederhasli trotzdem.

Redaktion
Züriost
Montag, 09. Dezember 2019, 11:24 Uhr Eishockey 2. Liga
Vikings-Stürmer Yves Rüegg (links) gelang kurz vor Schluss das Siegtor.
Archivfoto: Christian Merz

Der EHC Dürnten Vikings ist ganz oben angekommen. Der Oberländer Zweitligist  sicherte sich beim 4:3-Erfolg auswärts gegen Dielsdorf-Niederhasli den siebten Sieg in Serie und löste an der Tabellenspitze Kreuzlingen-Konstanz ab, weil die Thurgauer beim EIE unterlagen.

Die ganz grossen Emotionen löst der Vorstoss auf den Thron bei Gunnar Hosner allerdings nicht aus. «Natürlich ist das schön», sagt der Vikings-Trainer trocken. «Aber abgerechnet wird erst am Schluss.»

Es war ein hartes Stück Arbeit für die Vikings im Zürcher Unterland. Die Dürntner verspielten in der intensiven Schlussphase erst eine scheinbar sichere Zweitore-Führung, ehe ihnen in der 59. Minute doch noch der Siegtreffer gelang.

«Vielleicht dachten wir uns zu früh, die Sache sei gegessen», sagt Hosner zu jener Phase, in denen sein Team innert etwas mehr als drei Minuten den 3:1-Vorsprung wieder hergab.

Er konnte aber auch zufrieden festhalten: «Die Mannschaft zeigte danach den Willen, nicht in die Verlängerung zu müssen. Diese Motivation war wichtig.»

Immer dieses zweite Drittel

Der nur auf Rang acht platzierte Gegner trat von Beginn weg überaus körperbetont und aufsässig auf. Er liess den Oberländern keinen Raum und keine Zeit, sich zu entfalten. Die Dürntner taten sich schwer damit, ins Spiel zu finden – dennoch trafen sie im ersten Abschnitt zweimal.

Einmal mehr folgte danach im Mitteldrittel ein Dürntner Leistungsabfall und die Vikings kassierten in Unterzahl den Anschlusstreffer. «Diese Saison ist ganz einfach der Wurm drin im zweiten Drittel», sagt Hosner. 

Weil Adrian Stoob schon in der 41. Minute das 3:1 erzielte, schienen die Dürntner einem sicheren Erfolg entgegen zu segeln – ehe die Schlussphase doch noch rau wurde. Topskorer Yves Rüegg sorgte mit seinem 4:3 dann aber für das Happy-End. (ome)

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