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Das Hoch des EHC Dübendorf hält an

Siegesserie ausgebaut

Das Hoch des EHC Dübendorf hält an

Der EHC Dübendorf ist auch von Martigny nicht zu stoppen. Die Glattaler bezwangen den MSL-Tabellenführer 4:2.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 27. Oktober 2019, 21:27 Uhr Siegesserie ausgebaut
Auch Manuel Neff zählte zu den Dübendorfern Aktivposten.
Archivfoto: David Kündig

Erst einmal ging der bisher so souverän auftretende MSL-Leader Martigny in dieser Saison als Verlierer vom Eis – und dies notabene nach dem Penaltyschiessen. Nun erwischte es die Walliser nach 60 Minuten – beim 2:4 gegen den EHC Dübendorf.

Die Glattaler bestätigten damit einmal mehr ihre gute Form – nach dem mittlerweile siebten Sieg in Serie. «Das war ein gutes Spiel von uns», lobte EHCD-Trainer Reto Stirnimann und strich insbesondere die Leistung im Defensivbereich hervor.

Dübi - Martigny, die Tore von gestern Abend. Hopp Dübi!

Gepostet von EHC Dübendorf am Sonntag, 27. Oktober 2019

Von Beginn setzte Dübendorf unentwegt Nadelstiche und wurde für den Aufwand in der 6. Minute ein erstes Mal belohnt. Manuel Neff umkurvte das Gehäuse von Yann Fèvre und fand Raphael Röthlisberger, der eiskalt zur Führung traf. «Wir waren das bessere Team im Startdrittel», sagte Stirnimann.

Die Glattaler hatten weitere gute Gelegenheiten, es dauerte allerdings bis zur 34. Minute, ehe Ken Schmidli einen schnell vorgetragenen Angriff zum 2:0 abschloss.

Der auf diese Saison hin zu den Glattalern gestossene Stürmer reagierte blitzschnell auf einen Abpraller von Martigny-Goalie Fèvre, der zuvor einen Schuss von Marco Suter nur ungenügend abwehren konnte.

Und als Nils Pfister, ideal von Schmidli bedient, sogar noch das dritte Tor erzielte, schienen die Dübendorf im Schlussabschnitt endgültig auf Kurs (51.).

Zu viele Strafen kassiert

Doch die Walliser steckten noch nicht auf. Jérémy Gaillard gelang nur wenig später bei einer Powerplay-Situation das 1:3 (53.). «Wir kassierten in dieser Phase zu viele Strafen», monierte EHCD-Coach Stirnimann.

Tatsächlich hatten die Gastgeber nochmals einige heikle Momente zu überstehen. Martigny riskierte nun alles. Ohnehin erneut in Überzahl agierend – wurde auch noch der Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers ausgewechselt.

Doch Neff nutzte einen Fehler in der Angriffsauslösung eiskalt aus und traf vorentscheidend ins verwaiste Tor (57.). Mehr als der zweite, nutzlose Treffer gelang dem Favoriten nicht mehr.

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