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Dürntens Meistertanz im Emmental

Oberländer sind Zweitliga-Eishockeymeister

Dürntens Meistertanz im Emmental

Die Dürnten Vikings sind am Ziel ihrer Träume angelangt: Dank einem 7:4-Sieg gegen Freimettigen gewinnen sie den neu eingeführten Titel des Zweitliga-Schweizermeisters.

Redaktion
Züriost
Samstag, 30. März 2019, 23:15 Uhr Oberländer sind Zweitliga-Eishockeymeister

Wie man Regionalmeister wird in der 2. Liga, das wissen die Dürnten Vikings – 2015, 2016 und zuletzt vor zwei Wochen holten die Oberländer die Krone in der Ostschweiz. Seit dem Samstagabend dürfen sie sich nun aber offiziell Schweizer Zweitliga-Meister nennen. Das Team von Trainer Gunnar Hosner entschied den Final in Langnau vor 527 Zuschauern gegen den SC Freimettigen 7:4 für sich.

Der Dürntner Meisterjubel auf dem Eis in Langnau. (Video: Leroy Ryser)

Die Basis zum Erfolg legten die Vikings zu Beginn des zweiten Drittels. In der 26. und in der 28. Minute erhöhten erst Yves Rüegg und dann Andy Rüegg auf 4:1 und zwangen damit die Berner, die am Dienstag in Bäretswil noch 2:1 gewonnen hatten, zu einem Torhüterwechsel. Die Massnahme zeigte nur bedingt Wirkung – Yves Rüeggs 5:1 im Powerplay (30.) sollte sich letzlich als Gamewinner entpuppen. 

Wirklich in Gefahr gelangten die Oberländer danach nicht mehr. Freimettigen kam zwar bis zur zweiten Pause noch auf 4:6 heran und hielten sich damit zumindest die Option auf eine spannende Schlussphase offen – doch im letzten Drittel liess Dürnten keinen Treffer mehr zu, obschon sie gleich mehrere Unterzahlsituationen zu überstehen hatten. Yves Rüegg setzte den Schlusspunkt mit einem Shorthander in der 50. Minute; es war sein dritter persönlicher Treffer des Abends.

Acht Skorerpunkte für die Rüeggs

Auch dieser Partie drückten die Gebrüder Andy, Mischa und Yves Rüegg ihren Stempel auf – insgesamt acht Skorerpunkte gingen auf das Konto des Trios. Für die ersten beiden Tore der Oberländer waren Michel De Martin und Alain Deubelbeiss besorgt; sie verwandelten den 0:1-Rückstand (17.) bis zur ersten Pause in einen 2:1-Vorsprung.    

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