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Rückschlag für die Vikings

Dürnten unterliegt auswärts Chiasso

Rückschlag für die Vikings

Der EHC Dürnten Vikings hat in den Playoff-Achtelfinals einen Schuss vor den Bug erhalten. Die Dürntner verloren in Chiasso 6:8 - in der Best-of-5-Serie steht es nun 1:1.

Redaktion
Züriost
Montag, 04. Februar 2019, 15:35 Uhr Dürnten unterliegt auswärts Chiasso
Vikings-Stürmer Alain Deubelbeiss (links) schoss gegen Chiasso drei Tore.
Archivfoto: Robert Pfiffner

Drei Minuten gutes Hockey reichen nicht. Zu diesem Erkenntnis kam Dürntens Trainer Gunnar Hosner nach der 6:8-Niederlage in Chiasso. Die Tessiner konnten in den Playoff-Achtelfinals (Best-of-5) dadurch zum 1:1 ausgleichen.

«Wir wollten eigentlich in drei Partien durchmarschieren», sagte Hosner. «Jetzt müssen wir halt am Samstag nochmals nach Chiasso.»

«Wir sind zu wenig Schlittschuh gelaufen, die Pässe kamen nicht an, und wir haben auch unsere Chancen im Powerplay nicht ausgenutzt.»
Vikings-Trainer Gunnar Hosner

Zum etwas überraschenden Rückschlag kam es insbesondere aufgrund zweier missglückter Drittel. 2:6 lag der Oberländer Zweitligist nämlich nach 40 Minuten bereits zurück.

«Wir sind zu wenig Schlittschuh gelaufen, die Pässe kamen nicht an, und wir haben auch unsere Chancen im Powerplay nicht ausgenutzt», zog Hosner Bilanz.

Und dennoch wäre den Dürnten Vikings beinahe noch die Wende nach einem 2:7-Rückstand gelungen. Innert drei Minuten verkürzten sie bis zur 
53. Minute auf 6:7.

«Das war absolut top», lobte Hosner. Dem nicht genug, bot sich den Gästen tatsächlich bei einem Penalty noch die Möglichkeit zum Ausgleich. Doch Alain Deubelbeiss, der mit drei Toren massgeblich an der Aufholjagd beteiligt war, scheiterte an Chiasso-Keeper Gabriele Cereghetti (55.).

Alles nach vorne geworfen

Die Vikings warfen deshalb in der Schlussphase alles nach vorne. Nur: Statt dem 7:7 gelang den Tessinern das entscheidende achte Tor in der 56. Minute. Denn auch die anschliessende Auswechslung von Torhüter Fabian Ryffel zugunsten eines weiteren Feldspielers blieb ohne Effekt.

«Mit nur 14 Spielern reicht es in den Playoffs eben nicht.»
Vikings-Trainer Gunnar Hosner

Für Vikings-Coach Hosner hatte auch die zu dünne Personaldecke einen Einfluss auf die erste Niederlage seit Ende November (2:5 gegen Kreuzlingen).

«Mit nur 14 Spielern reicht es in den Playoffs eben nicht», betonte er. Hosner hofft nun mit Blick auf dritte Partie vom Donnerstag in Bäretswil (20 Uhr) auf die Rückkehr einiger Akteure, die zuletzt berufsbedingt oder wegen Krankheit fehlten. (zo)

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