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Wetzikons Traum platzt

EHCW scheitert im Cup

Wetzikons Traum platzt

MSL-Klub EHC Dübendorf und der Zweitligist EHC Dürnten Vikings haben die 4. Qualifikationsrunde im Schweizer Cup überstanden und sind der 1. Hauptrunde einen Schritt näher gekommen. Der EHC Wetzikon scheiterte derweil überraschend an Uzwil.

Redaktion
Züriost
Mittwoch, 21. November 2018, 23:22 Uhr EHCW scheitert im Cup
Gianni Brandi ist mit dem EHC Wetzikon aus dem Cup geflogen.
Archivfoto: Christian Merz

Der Traum vom grossen Gegner in der 1. Hauptrunde des Schweizer Cups ist ausgeträumt: Erstliga-Leader EHC Wetzikon zog in der 4. Qualifikationsrunde gegen den Tabellenneunten Uzwil zuhause beim 2:6 einen Abend zum Vergessen ein.

Die Niederlage zeichnete sich früh ab. Die Wetziker begannen unkonzentriert, agierten fehlerhaft und wurden dafür schon in der 5. Minute bestraft, als sie in Überzahl spielend in Rückstand gerieten.

Eine Reaktion darauf zeigte der EHCW kaum, stattdessen trat er bis ins Schlussdrittel hinein wenig zwingend auf und war, als er den Tritt endlich fand, bereits hoffnungslos 0:5 in Rückstand.   

Dübendorf im Penaltyglück

Der EHC Dübendorf rettete sich auswärts in Chur im MSL-Duell  mit einem 3:2 Sieg nach Penaltyschiessen in die nächste Qualifikationsrunde. Nur 329 Zuschauer wollten die Partie sehen. Alle Zuhausegebliebenen verpassten kein hochstehendes Spiel, aber einen veritablen Krimi, in dem der EHCD mehr Spielanteile, Chur aber die gefährlicheren Chancen verzeichnete.

Marwin Leu erzielte für die Glattaler den Führungstreffer (24.), Churs Cyrill Bischofberger glich nur drei Minuten danach wieder aus. Captain Jann Falett nutzte später die erste Überzahl des EHCD (38.).

Danach schienen die Gäste mit fortlaufender Spielzeit das Resultat über die Zeit retten zu wollen. Doch Luca Infanger entwischte in der 59. Minute und glich mittels Shorthander zwei Sekunden vor Ablauf der Unterzahl aus. In der darauf folgenden Verlängerung fiel kein Treffer, sodass das Penaltyschiessen entscheiden musste.

Eine klare Angelegenheit war dafür das Zweitliga-Duell zwischen den Dürnten Vikings und dem EV Zug 2. Die Dürntner, die zuletzt in der Meisterschaft zu wenig effizient auftraten, legten schon in den ersten sieben Minuten zum 2:0 vor. Sie gewannen schliesslich 6:0.  (mwe/bg) 

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