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Der Dübendorfer Squasher Dimitri Steinmann (hinten).

Frust für den Gegner, Triumph für sich selbst: Dimitri Steinmann feiert einen Punkt. Foto: PSA World Tour

Dübendorfer Squasher

Steinmanns Kampf gegen die inneren Dämonen

Beim Squash kämpfen sogar die besten Spieler der Welt gegen sich selbst. Dazu zählt auch der Dübendorfer Dimitri Steinmann. Er kennt das Gefühl, wenn die Sicherungen durchbrennen.

Frust für den Gegner, Triumph für sich selbst: Dimitri Steinmann feiert einen Punkt. Foto: PSA World Tour

Veröffentlicht am: 19.10.2023 – 09.19 Uhr

Kaum ein Sport setzt derart heftige Gefühle frei wie Squash. Wer schon bei Gesellschaftsspielen zu Wutausbrüchen neigt, sollte den 9,75 Meter langen und 6,4 Meter breiten Squashcourt besser gar nicht betreten.

«Die Emotionen im Griff zu behalten, ist unsere grösste Herausforderung. Man braucht ein heisses Herz und einen kühlen Kopf», sagt Dimitri Steinmann, dreifacher Schweizer Meister und Nummer 33 der Weltrangliste. Gerade hat sich der 26-Jährige am Grasshopper-Cup in Zürich für die 2. Runde qualifiziert. In einem «High-Intensity-Match», wie er sagt. Will heissen: viel Laufarbeit, immer wieder Körperkontakt und ab und zu ein Urschrei, um ein wenig Druck abzulassen.

Anders als vorletzte Woche am US Open in Philadelphia, wo er seinen Widersacher Timothy Brownell mit einem Bodycheck zu Fall brachte und disqualifiziert wurde, behielt Steinmann gegen den Engländer George Parker die Kontrolle über seine inneren Dämonen und siegte 11:5, 5:11, 11:6. Vielleicht auch, weil auf der Tribüne sein Coach Jonathan Power sass.

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