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6:2 gegen Chur

Uster beendet die Negativserie

Der UHC Uster kann doch noch gewinnen. Der Erfolg gegen Schlusslicht Chur bringt die Ustermer aber nicht näher an die NLA-Playoffs.

Redaktion
Züriost
Mittwoch, 25. Januar 2023, 23:17 Uhr 6:2 gegen Chur
Durststrecke beendet: Pascal Schmuki und der UHC Uster feierten den ersten Sieg seit Anfang Dezember.
Archivfoto: David Kündig

Erstmals seit dem 1. Dezember 2022 und dem 9:3 in Chur geht der UHC Uster wieder als Sieger vom Platz. Mit dem 6:2-Erfolg im Heimspiel gegen Chur beenden die Ustermer ihre Niederlagenserie nach sechs Spielen.

Ihre Ausgangslage im Kampf um die NLA-Playoffs ist aber nicht besser geworden: Weil auch zwei der drei direkten Konkurrenten im Strichkampf gewannen, hat Uster drei Spiele vor Schluss weiterhin sieben Punkte Rückstand auf den achten und letzten Playoff-Platz.

Frühe Führung stetig ausgebaut

Im Kellerduell erwies sich Uster als etwas stilsicherer, im Abschluss effizienter und in einigen Situationen auch beherrschter als die Churer, die sich mit sechs Strafen selber in Bedrängnis brachten.

Die Ustermer eröffneten das Skore bereits in der ersten Minute, als Josia Pfister den gegnerischen Keeper Reich mit einem ansatzlosen Abschluss überraschte. Bis zur zweiten Pause bauten Pascal Schmuki, Florian Bolliger und Marco Klauenbösch die Führung auf 4:0 aus.  Auch Schlusslicht Chur hatte Chancen, scheiterte aber am eigenen Unvermögen oder an Uster-Keeper Nicola Brütsch.

Diesmal hielten die Nerven

Die Gäste stiegen mit einem starken Forechecking ins letzte Drittel, bremsten sich aber nach nur zweieinhalb Minuten mit einer weiteren Strafe selber. In der folgenden Unterzahl hatten die Bündner Glück, als Claudio Schmid den Ball nur ans Lattenkreuz statt ins Netz zirkelte. Eine Strafe gegen Uster vermochte Monighetti für Chur dann doch zum ersten Treffer zu nutzen. 

Anders als im letzten Heimspiel gegen Basel, in dem sie einen 6:2-Vorsprung aus der Hand gaben, liessen sich die Ustermer aber nicht aus der Ruhe bringen. Yves Klöti stellte drei Minuten später hervorragend lanciert von Schmid den Vier-Tore-Vorsprung wieder her.

Schmid setzte dann nach dem schönsten Spielzug der Partie mit Ausgangspunkt Schmuki und Weiterleiter Yves Klöti noch einen drauf. Auch der zweite Churer Treffer brachte dann keine Nervosität  mehr in die Ustermer Reihen. (ucu/zo)

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