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Uster unterliegt 2:3

Verbessert, doch nicht gut genug

Wie in der Hinrunde vermag der UHC Uster auch im NLA-Heimspiel gegen Zug United einen Zweitorevorsprung nicht über die Zeit zu bringen. 

Redaktion
Züriost
Sonntag, 18. Dezember 2022, 13:04 Uhr Uster unterliegt 2:3
Uster  Daniels Janis Anis gegen Zug  Tim Mock
Der Ustermer Janis Daniels versucht Zugs Tim Mock zu enteilen.
Foto: David Kündig

Es gab eigentlich nicht viel auszusetzen. Das NLA-Team des UHC Uster trat beim 2:3 gegen Zug im Vergleich zum letzten Wochenende deutlich verbessert auf.

Das letztlich entscheidende Manko war die fehlende offensive Effizienz, wobei der Gegner diesbezüglich auch keine Offenbarung war.

So blieb auch die die Zuger Sturm- und Drangphase in den ersten Minuten dank einem starken Keeper Nicola Brütsch ohne zählbares Resultat.

Bis zum ersten Aufreger auf Ustermer Seite dauerte es bis in die siebte Minute, allerdings handelte es sich dabei gleich um einen Pfostenknaller von Patrik Doza; Zug-Goalie Portmann wäre geschlagen gewesen.

Danach war wieder Brütsch gefordert, der sich insbesondere gegen Nilsberth mit einer Glanztat auszeichnen konnte (17.).

Klötis Torpremiere

Ausgangspunkt des Ustermer Führungstreffers früh im Mitteldrittel war ein Freistoss von der Seite. In dessen Folge spielte Jan Kreienbühl den Ball perfekt auf die Schaufel des heranlaufenden Verteidigers Jean-Luc Klöti, der mit einem satten Onetimer seinen ersten Saisontreffer realisierte.

Nachdem im Gegenzug der Zuger Stocker gleich doppelt an Brütsch scheiterte, war die Reihe an Doza. Dieser bediente mit einem genialen Backhandzuspiel Claudio Schmid, der mit seinem Direktschuss Portmann keine Chance liess.

Ein Geschenk vor der ersten Pause

Leider kamen die Gäste noch vor der zweiten Pause zum Anschlusstreffer, als die Ustermer Verteidigung einen weiten Ball aus der Zuger Zone durchflutschen liess; Profiteur war Zugs Topskorer Hallén, der das Geschenk souverän verwertete.

Beinahe hätte Nilsberth noch vor der Sirene den Ausgleich erzielt, sein Versuch prallte jedoch am Gehäuse ab.

Die Zuger Wende

Im Schlussabschnitt waren die Zuger offensiv wieder aktiver und gefährlicher als das Heimteam.

Das wurde mit zwei weiteren Treffern belohnt: Arnold stand bei einem Abpraller von Brütsch nach einem Schuss von Mock goldrichtig. Und Staub bediente den unbemerkt in den Rücken der Ustermer Defensive gelaufenen Akerlund, der zum 3:2 einschoss.

Die Ustermer vermochten in den letzten 20 Minuten nur noch zwei Topchancen kreieren: Doza beklagte seinen zweiten Pfostentreffer und Ramon Zimmermann scheiterte nach Zuspiel von Daniels Janis an Portmann.

Die Zuger hatten ihrerseits während des letzten Drittel mehrfach Gelegenheit, einen noch höheren Trefferertrag einzufahren. Sie scheiterten aber wiederholt am glänzenden Brütsch; gegen Severin Nigg rettete der Pfosten.

Es gelang dem Heimteam auch in den letzten eineinhalb Minuten mit einem sechsten Feldspieler nicht mehr, Zug-Keeper Portmann in Verlegenheit zu bringen.

Platz 8 weiter in Reichweite

Mit dieser vierten Niederlage in Serie zum Ende des Jahres verbleibt der UHC Uster über die Festtage auf dem zweitletzten Platz. Der Abstand zu Platz 8 bleibt aber bei vier Punkten.

Trotzdem: Um die Playoffs zu erreichen, muss in den verbleibenden sieben Partien im kommenden Jahr der bisherige Ertrag von nur drei Siegen stark gesteigert werden.

(Philipp Wyss)

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