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Zweistellig verloren

Usters Gegner hatte stets eine Antwort parat

Der UHC Uster verliert das erste NLA-Heimspiel der Saison gegen die Grasshoppers 7:12.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 18. September 2022, 13:05 Uhr Zweistellig verloren

Der UHC Uster unterliegt auch dem zweiten der beiden gleich zum NLA-Auftakt als Gegner zugeteilten Finalisten der letzten Saison.

Bei der 7:12-Heimniederlage gegen Meister Grasshopper-Club war immerhin die offensive Effizienz besser zuvor gegen Wiler-Ersigen.

Es war ein Spiel für die Zuschauer an diesem Samstagabend in der Buchholz-Halle.

Nicht weniger als 19 Treffer bekamen die 285 Besucher serviert, die ersten beiden bereits relativ früh im ersten Drittel, aufgetragen von den Stadtzürchern.

Die Ustermer, nach dem Spiel bei Wiler-Ersigen mit einigen Linienumstellungen, antworteten mit einem Doppelschlag in der 13. Minute: Josia Pfister hämmerte ein langes Freistosszuspiel von Markus Kulmala ins Netz und Patrik Dóža reüssierte mit einem seiner bekannten Schlenzer aus der Drehung.

Knapp zwei Zeigerumdrehungen später wurde es richtig laut, als Filip Karlsson auf ein genau getimtes Zuspiel Kulmalas den 3:2-Führungstreffer erzielte.

Schnelle Wende des Meisters

Dann aber bewiesen die Gäste, dass auch sie imstande sind, innert weniger Sekunden (es waren deren 13) zwei Treffer zu verbuchen, wobei im zweiten Fall der Ball unglücklich von der Maske von UHCU-Keeper Jan Lemke auf die Schaufel des Stadtzürchers Alliata abgeprallt war. Knapp anderthalb Minuten vor der ersten Pause nutzten die Hoppers dann noch eine Bankstrafe gegen Claudio Schmid zu ihrem fünften Treffer.

Spektakulär ging es im Mitteldrittel weiter: Nur 53 Sekunden nach Wiederanspiel schob Dóža den Abpraller nach einem Abschlussversuch Schmids zum Anschlusstreffer ins Netz.

Mit vertauschten Funktionen bezüglich Treffer und Assist zeichnete dasselbe Duo dann auch für den 5:5-Augleich infolge eines schnellen Konters verantwortlich. Eine knappe Minute später hatte Marcel Arnet gar den erneuten Führungstreffer auf der Schaufel, zielte allerdings etwas zu hoch.

Stattdessen legte dann wenige Sekunden darauf GC wieder vor, nachdem ein Schuss Alliatas vom Pfosten direkt vor die Schaufel Wenks abprallte. Das siebte Tor resultierte dann wiederum aus jenem schnellen und präzisen Direktpassspiel, mit dem die Stadtzürcher die Ustermer Defensive über die ganze Partie hinweg immer wieder überforderten.

Zwar konnte Dóža erneut den Anschlusstreffer erzielen, dann aber jubelten bis Ende des Drittels nur noch die Grasshoppers, dies zwei Mal. Auf der anderen Seite vermochte Schmid keine seiner drei guten Gelegenheiten, die sich ihm innerhalb einer Minute boten, zu verwerten.

Zu schwere Ustermer Beine

Im Schlussabschnitt war die Luft auf Ustermer Seite merklich draussen, und die Beine wohl etwas zu schwer, um den Meister nochmals in Bedrängnis bringen zu können.

Dieser legte seinerseits noch drei Tore drauf, was dessen Torausbeute auf ein Dutzend erhöhte; nebenbei hatte GC über die Partie hinweg auch noch vier Mal Metall getroffen.

Immerhin der Schlusspunkt des Spiels gehörte dann noch den Ustermern, als Schmid bei numerischer Überlegenheit nach einem Freistosszuspiel Dóžas GC-Keeper Haldemann neun Sekunden vor der Schlusssirene nochmals bezwingen konnte. (uhcu)

Uster - Grasshoppers 7:12 (3:5, 3:4, 1:3). – Tore: 5. Riedi (Volkart) 0:1. 7. Rüegger (Steiger) 0:2. 13. Pfister (Kulmala) 1:2. 13. Doza (Prazan) 2:2. 15. Karlsson (Kulmala) 3:2. 17. Seiler (Seiler) 3:3. 17. Alliata (F. Wenk) 3:4. 19. Laely (C. Meier) 3:5. 21. Doza (Schmid) 4:5. 25. Schmid (Doza) 5:5. 26. F. Wenk (Alliata) 5:6. 28. Laubscher (F. Wenk) 5:7. 34. Doza (Schmuki) 6:7. 35. Volkart (Heller) 6:8. 38. Riedi (Heller) 6:9. 45. Rüegger (Laely) 6:10. 49. Laely (Bier) 6:11. 59. Steiger (Rüegger) 6:12. 60. (59:51) Schmid (Doza) 7:12. 

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