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Eidgenössisches Schwingfest

Oberländer bleiben in Pratteln ohne Kranz

Drei von sechs Oberländer erreichten am Eidgenössischen den Kranzausstich. Das ist eine ansehnliche sportliche Bilanz – auch wenn am Schluss die Krönung in Form eines Kranzgewinns fehlte.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 28. August 2022, 19:35 Uhr Eidgenössisches Schwingfest
Fabian Kindlimann (dunkles Hemd) verpasste seinen zweiten Eidgenössischen Kranz.
Foto: Franz Steiner

Der Schwingklub Zürcher Oberland (SKZO) geht zum dritten Mal in Folge an einem Eidgenössischen leer aus und verpasst mit seinen sechs qualifizierten Aktiven einen eidgenössischen Kranz. Das klingt im ersten Moment enttäuschend. Doch dass mit Fabian Kindlimann, Roman Schnurrenberger und Remo Ackermann drei von sechs SKZO-Athleten den Kranzausstich erreichten, lässt sich durchaus sehen. 

Der gute Oberländer Mix aus Routine und vielversprechendem Nachwuchs wurde gerade an diesem Eidgenössischen sichtbar. Zudem ist der Klub auch in der Breite vielversprechend aufgestellt. Dass die Schwinger nicht nur mit ihren Leistungen eine gute Visitenkarte abgaben, freute besonders auch deren Präsidenten Daniel Spörri, der für die Athletenbetreuung zuständig war.

Die Oberländer schienen lange auf Kurs Richtung Kranzgewinn. Doch im fünften und sechsten Gang mit einigen Gestellten und Niederlagen liessen die SKZO-Schwinger zu viele wichtige Punkte liegen und der Anschluss ging etwas verloren. Es war von Gang zu Gang ein Auf und Ab der Leistungen. In den letzten beiden entscheidenden Durchgängen hätte es darum einen Exploit gebraucht, um doch noch zu Kranzehren zu kommen. Doch dieser blieb aus.

Der unerschrockene Gian Maria Odermatt

Und doch sind die Perspektiven für die Zukunft nicht schlecht. Auch dank Gian Maria Odermatt. Der 17-jährige Ustermer ging unerschrocken bei seiner erstmaligen Teilnahme ans Werk und zeigte sich lange von seiner besten Seite. Doch am Ende fehlte ihm das Wettkampfglück. Die Gewissheit, seinen Fans mit seiner draufgängerischen Schwingart grosse Freude bereitet zu haben, wird für ihn Ansporn für weitere (Gross-)Taten sein.

Wie schon 2019 ging für den 23-jährigen Hinwiler Nicola Funk nach dem ersten Tag die schwingerische Arbeit zu Ende, wenn auch ungewollt, musste er doch infolge einer Verletzung auf den vierten Gang verzichten. Die ersten drei Gänge endeten zweimal mit Niederlagen bei einem Unentschieden.

Auch für den 21-jährigen Turbenthaler Benjamin Nock war schon am Samstagabend nach vier Gängen Schluss. Je zwei Unentschieden und zwei Niederlagen wies sein Notenblatt auf, was gerade mal für 34,50 Punkte reichte. Er befand sich mit rund 70 Schwingern in bester Gesellschaft. Auch Eidgenossen wie die Appenzeller Raphael Zwyssig oder Martin Hersche gehörten dazu. Mit ihrem jugendlichen Alter können Funk und Nock und der 17-jährige Odermatt wertvolle Erfahrungen für die Zukunft mitnehmen. In drei Jahren stehen sie alle immer noch im besten Schwingeralter. Die fehlende Erfahrung und Routine hat ihnen an diesem Eidgenössischen (noch) nicht bis zum Kranz gereicht. 

Fabian Kindlimann einmal mehr der Beste

Bester Oberländer war der Fischenthaler Fabian Kindlimann, der 2013 in Burgdorf den letzten Kranz für den SKZO holte. Seine Bilanz: drei Siege, fünf Unentschieden. Nur einen Viertelpunkt weniger totalisiert der Sternenberger Roman Schnurrenberger im Rang 14c mit 73,50 Punkten. Vier Siege, drei Niederlagen und ein Unentschieden ist eine gute Leistung in einer für ihn nicht optimal verlaufenen Saison. Ebenso für den Kranzausstich qualifizierte sich der Hinwiler Remo Ackermann. Drei Siege und ebenso viele Niederlagen mit zwei Gestellten brachte ihn das Punktetotal von 72,75 auf Rang 17k.

Insgesamt gab es drei Duelle von Oberländer Schwingern mit Eidgenossen. Jenes zwischen Kindlimann und Kilian von Weissenfluh endete unentschieden und Schnurrenberger (gegen Benjamin Gapany) und Ackermann (Reto Nötzli) verloren ihre Begegnungen. 

Insgesamt wurden 44 Kränze abgegeben. Fünf Schwingern fehlte das berüchtigte «Vierteli», unter anderem dem sechsfachen Eidgenossen Christian Schuler aus Rothenthurm.

Die Kranzverteilung: 17 Berner Kantonal-Schwingerverband, 10 Nordostschweizerischer Schwingerverband, 7 Innerschweizer Verband, 7 Nordwestschweizer Verband, 3 Südwestschweizer Verband. (Franz Steiner)

Der Oberländer Gang-Ticker unseres Korrespondenten Franz Steiner zum Nachlesen:

Ticker

Bilanz nach dem 8. Gang: Trotz guter Leistung ohne Kranz

Mit einer leisen Enttäuschung endete das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Pratteln im Baselbiet für den Schwingklub Zürcher Oberland. Fabian Kindlimann und Roman Schnurrenberger standen so nahe am Kranzgewinn, aber die Punktzahl von beiden (Kindlimann 73,75 Punkte, Schnurrenberger 73,50 Punkte) reichten knapp nicht. Für den Kranz wäre eine Punktzahl von 74,75 nötig gewesen. Remo Ackermann verlor den letzten Gang und erreichte 72,75 Punkte. (Franz Steiner)

Bilanz nach dem 8. Gang: Trotz guter Leistung ohne Kranz

Mit einer leisen Enttäuschung endete das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Pratteln im Baselbiet für den Schwingklub Zürcher Oberland. Fabian Kindlimann und Roman Schnurrenberger standen so nahe am Kranzgewinn, aber die Punktzahl von beiden (Kindlimann 73,75 Punkte, Schnurrenberger 73,50 Punkte) reichten knapp nicht. Für den Kranz wäre eine Punktzahl von 74,75 nötig gewesen. Remo Ackermann verlor den letzten Gang und erreichte 72,75 Punkte. (Franz Steiner)

7. Gang: Kein Oberländer mit «Eidgenossen»-Kranz?

Es hat lange gut ausgesehen, aber am Ende fehlte auch etwas das Wettkampfglück. Mit 63,75 Punkten kann Roman «Schnurri» Schnurrenberger ebenso die Punktzahl nicht mehr erreichen, die für einen Kranz nötig sein wird, wie Fabian Kindlimann (63,75). Einzig für Remo Ackermann besteht eine winzig kleine Chance, dass er mit einem Plattwurf auf 74,25 Punkte kommen kann (64,25 Punkte), die auch schon für den letzten Kranzrang reichten. (Franz Steiner)

6. Gang: Odermatt fehlt das berüchtigte «Vierteli»

Ein Schwinger lächelt am Schwingfest in die Kamera.

Dank eines Steigerungslaufs steht Roman «Schnurri» Schnurrenberger im Kranzausstich und hat Fabian Kindlimann als bester Oberländer abgelöst. (Foto: Franz Steiner)

Gleich drei Oberländer Schwinger – Roman «Schnurri» Schnurrenberger, Fabian Kindlimann und Remo Ackermann  kämpfen im zweiten Ausstich (7. und 8. Gang) um den eidgenössischen Kranz. Alle drei haben aber in Gang fünf und sechs wertvolle Punkte eingebüsst, und es müsste vieles zusammenpassen, um einen Eidgenossen im Lager der Oberländer feiern zu können.

Es braucht auf jeden Fall für alle drei verbliebenen Oberländer Schwinger zwei Siege für diesen Exploit. Nur um das berüchtigte «Vierteli» verpasste Newcomer Gian Maria Odermatt die Qualifikation für den 7. und 8. Gang. Hatte er im fünften Gang noch Siegchancen, war er im sechsten Durchgang gegen den Berner Teilverbandskranzer Lars Zaugg chancenlos. Er erhielt die Tiefstnote 8,50, was ihm  54,00 Punkte einbringt. Auch für den Gestellten im fünften Gang erhielt Odermatt die schlechtere Note 8,75 geschrieben.

Dieses «Vierteli»-Glück lag diesmal bei Remo Ackermann, der mit dem Sieg (9,75 Punkte) und dem Gestellten (8,75) einen geglückten ersten Ausstich hinlegte und es auf das Total von 54,25 bringt. Mit zwei Gestellten (Eidgenosse Michael Wiget und Marco Reichmuth) und der schlechteren Note 8,75 kommt der Fischenthaler Fabian Kindlimann auf 55,00 Punkte. Nur unwesentlich besser steht Schnurrenberger mit 55,25 Punkten in der Rangliste. Er konnte im sechsten Durchgang noch einen schönen Erfolg gegen Lukas Heinzer (ISV) feiern. Jetzt braucht es viel Wettkampfglück, um noch einen Kranz mit ins Zürcher Oberland zu nehmen. Keine Rolle um den prestigeträchtigen Schwingerkönig spielen die Cracks des Nordostschweizerischen Schwingerverbands (NOS). Im siebten Durchgang werden die Schlussgang-Teilnehmer ausgemacht und die besten NOS-Athlet sind im fünften Rang klassiert (der Winterthurer Samir Leuppi, Samuel Giger und Domenic Schneider).

(Franz Steiner)

5. Gang: Ackermann siegt, Odermatt lächelt

Ein Schwinger guckt in die Kamera.

Gian Maria Odermatt zeigt auch nach der vollen Kampfdauer gegen Lukas Tschumi keine Müdigkeit. (Foto: Franz Steiner)

Wie am Samstag musste Remo Ackermann schon in aller Herrgottsfrüh in die Zwilchhosen steigen. Das tat er aber umso erfolgreicher gegen den Innerschweizer Josef Lustengberger, und startete mit seinen zweiten Sieg in den Sonntag. Fast gleichzeitig bekam es Roman Schnurrenberger mit dem nebst Lario Kramer stärksten Südwestschweizer Eidgenossen, Benjamin Gapany, zu tun. Nach knapp zwei Minuten Kampfdauer musste er die Überlegenheit des Freiburgers anerkennen. Auch Fabian Kindlimann bekam mit dem Berner Michael Wiget einen Eidgenossen vorgesetzt. Die beiden neutralisierten sich weitestgehend. Logisches Resultat: gestellt. Als Letzter der vier noch im Einsatz stehenden Oberländer Schwinger im ersten Ausstich kam Gian Maria Odermatt auf Platz sechs zum Einsatz. In einem wahren Abnützungskampf kam auch er gegen den unbequemen Zuger Lukas Tschumi nicht über ein Unentschieden hinaus. Trotzdem hatte er nach dem siebenminütigen Kampf ein Lächeln im Gesicht, war doch sein primäres Ziel, den 1. Ausstich am Sonntagmorgen zu bestreiten, erreicht. (Franz Steiner)

Erfolgreicher Tag der Oberländer Schwinger

Das heftige Gewitter eine halbe Stunde vor Schluss der Wettkämpfe hätte zwar nicht sein müssen, doch es war auch ein wenig sinnbildlich, wie sich die sechs Zürcher Oberländer im Feld der besten Schwinger schlugen und sich kontinuierlich steigerten.

So hat Roman «Schnurri» Schnurrenberger auf den ersten Sieg im dritten gleich nochmals einen folgen lassen. Gegen den Rothenthurmer Alex Schuler gewann er mit Maximalnote 10,00 und ist mit einem Total von 37,00 Punkten im 9. Rang.

Dass es für Fabian Kindlimann in Pratteln etwas werden könnte, bewies er im vierten Gang und dem zweiten Sieg und der Maximalnote gegen Ueli Wiget (ISV). Mit 37,50 Punkten im 7. Rang ist er im gleichen Rang mit so illustren Namen wie Florian Gnägi (BKSV), Mike Müllestein (ISV), Curdin Orlik (BKSV) oder Sven Schurtenberger (ISV).

Starker Auftritt von Odermatt

Auch das Küken in diesem so homogenen SKZO-Team hat die Nachwuchshoffnung Gian Maria Odermatt trotz der Niederlage gegen den Eidgenossen aus dem Entlebuch, Erich Fankhauser, zum Abschluss des Tages ein Ausrufezeichen gesetzt. Mit 36,75 Punkten kann er mit einem weiteren Sieg im 5. Oder 6. Gang gar den Kranzausstich erreichen.

Für den Turbenthaler Benjamin Nock ist der Wettkampf mit zwei Unentschieden und zwei Niederlagen beendet. Dies gilt auch für Nicola Funk, der nach drei Gängen infolge eines Unfalls nicht mehr zum vierten Durchgang antrat. Man darf gespannt sein, wie der morgige Tag für das Oberländer Team weitergeht. Der Teamgeist sollte nach diesem ersten Tag noch mehr gestärkt sein. (Franz Steiner)

Ustermer Odermatt mit Top-Ergebnis im Dritten

Zwei Schwinger im Sagmehl.

Jungspund Gian Maria Odermatt zeigt keine Nerven. Im dritten Duell landete er bereits seinen zweiten Sieg und wird damit mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit am Sonntag beim ersten Ausstich noch dabei sein. Er ist mit 27,25 Punkten im 7. Rang klassiert. Chapeau!

Derweil verpasste Fabian Kindlimann seine vorzügliche Ausgangslage weiter zu zementieren. Gegen den leichtesten (80 kg) und kleinsten Athleten (172 cm), unter den 274 angetretenen Schwingern, Nando Durrer (ISV), konnte er seine körperlichen Vorteile nicht wunschgerecht einsetzen und musste einen Gestellten hinnehmen. Vielleicht stand er zu lange in der Sonne beim Kampfrichtertisch, bis er sich (endlich) dem Kampf stellten konnte. Trotzdem ist er mit 27,50 Punkten immer noch gut dabei.

Schnurrenberger siegt auch

Dasselbe gilt für Roman «Schnurri» Schnurrenberger, der wohl immer das Messer am Hals braucht, um Topleistungen zu vollbringen. Sein Sieg gegen Lukas Bernhard (ISV) bringt ihn mit 27 Punkten auf Rang 12.  Ebenfalls 27,00 Punkten totalisiert Remo Ackermann mit zwei Niederlagen und einem Sieg. Im dritten Durchgang war er erfolgreich gegen Tobias Widmer (NWSV). Auch er bräuchte einen Sieg im 4. Gang, um am Sonntag sicher dabei zu sein. Nicola Funk und Benjamin Nock sind gemeinsam im 16. Rang mit 25,75 Punkten klassiert. Mit einer glatten Zehn könnte es für den ersten Ausstich reichen. Beide haben zwei Niederlagen und ein Remis auf ihrem Konto.

Nicht wunschgemäss verlief der dritte Gang für die Top-Leute im NOS-Verband. Samuel Giger (gegen Joel Strebel) und Armon Orlik (gegen Christian Stucki) verloren ihre Spitzenbegegnungen und sind vorerst einmal zurückgebunden. Aber noch ist nicht aller Tage Abend. (Franz Steiner)

Kindlimann setzt ein starkes Zeichen

Der Morgen am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest ist Geschichte. Nach zwei Gängen führen fünf Schwinger die Rangliste mit dem Punktemaximum an; es sind dies der Berner Matthias Aeschbacher, der Innerschweizer Reto Kaufmann, die Nordwestschweizer Adrian Odermatt und Joel Strebel sowie der Nordostschweizer Amon Orlik.

Ein starkes Ausrufezeichen gab Fabian Kindlimann, der im zweiten Gang eine Entschlossenheit an den Tag legte, der für den weiteren Festverlauf durchaus Perspektiven eröffnet. Gegen den Berner David Scheuner ging er in der Grittelen konsequent nach und kam so zum verdienten Resultat.

Schnurrenberger und Nock unter Zugzwang

Auch Gian Maria Odermatt konnte erstmals ein Kreuzlein an einem Eidgenössischen schreiben lassen. Er gewann gegen Thomas Bucher mit der Note 9,75 und totalisiert somit 18,25 Punkte.

Nach dem Gestellten zum Auftakt verlor Nicola Funk seinen zweiten Gang gegen den Teilverbandskranzer Stefan Studer aus dem Berner Verband. Je ein Unentschieden erreichten Roman Schnurrenberger (Andreas Elmiger, ISV) und Benjamin Nock (Alex Huber, ISV), sind aber mit 17,25 Punkten unter Zugzwang, um über vier Gänge zu kommen und um damit am Sonntag nochmals mittun zu können. (Franz Steiner)

Schwieriger Start für Oberländer Schwinger

Schwinger im Sägemehl

Nur gerade Funk Nicola gegen den Innerschweizer Bürgi Reto und Kindlimann Fabian gegen den Berner von Weissenfluh Kilian konnten von den sechs Oberländer Aktiven am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Pratteln mit einem Gestellten wenigstens einen Teilerfolg feiern. Die anderen vier Aktiven des Schwingklubs Zürcher Oberland mussten allesamt als Verlierer vom Platz.

Als Letzter des Sextetts war der erst 17-jährige Odermatt Gian Maria an der Reihe, auf dessen Auftritt man besonders gespannt war. Sein Gegner, der Innerschweizer Lang Sven machte mit dem Jungtalent aber kurzen Prozess. Nach nur gerade 32 Sekunden lag der Ustermer auf dem Rücken.

Trotz Dominanz auf dem Rücken

Auch Schnurrenberger Roman musste nach nur gerade 90 Sekunden das Sägemehl vom Aargauer Widmer Tobias vom Rücken wischen lassen. Eine Überraschung der negativen Art musste Ackermann Remo gegen den Berner Aebersold Fabian erfahren. Irgendwie passte die Schwingart des rund 30 Kilogramm leichteren und in der Grösse viel kleineren Aebersold dem Hinwiler überhaupt nicht.

Trotz Dominanz lag er nach einem Konter des 19-jährigen Berners nach gut vier Minuten Gangdauer auf dem Rücken. Immerhin konnte Ackermann im zweiten Durchgang gegen den Auslandschweizer Treat Connor einen Sieg einfahren. Somit gabs im siebten Duell den ersten Sieg für einen Oberländer Schwinger. (Franz Steiner)

So starten die Oberländer

Für den Schwingklub Zürcher Oberland ist in Pratteln eine sechsköpfige Delegation am Start. Der Fokus liegt insbesondere auf Routinier Fabian Kindlimann (Fischenthal) und Newcomer Gian Maria Odermatt (Uster). Die Einteilung für den 1. Gang hat den Oberländern folgende Gegner beschert:

Fabian Kindlimann (***, Fischenthal) - Kilian von Weissenfluh (***, Hasliberg)
Benjamin Nock (*, Turbenthal) - Josef Lustenberger (*, Hasle)
Roman Schnurrenberger (**, Sternenberg) - Tobias Widmer (**, Kölliken)
Gian Maria Odermatt (**, Uster) - Sven Lang (**, Emmenbrücke)
Remo Ackermann (*, Hinwil) - Fabian Aebersold (*, Walterswil)
Nicola Funk (*, Hinwil) - Reto Bürgi (*, Giswil)
(* = Kantonal- bzw. Gauverbandskranzschwinger/** = Teilverbandskranzschwinger/*** = Eidg. Kranzschwinger)

Um 8 Uhr geht es los

Mit der Fahnenübergabe und dem Festumzug begann am Freitag das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Pratteln offiziell. Die Protagonisten des Grossanlasses, die Schwinger, bestreiten am Samstagmorgen um 8.00 Uhr ihren ersten von acht Gängen in der rund 50'000 Zuschauer fassenden Arena. Dem Anschwingen mit zahlreichen Spitzenpaarungen kommt eine hohe Bedeutung zu.

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