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Früh aufzustehen, kann sie sich sparen

Nicole Reist ist nach dem Race Across America nicht in der Lage, ihre ursprünglichen Pläne umzusetzen. Statt sich aufs nächste Rennen vorzubereiten, liegt ihr Fokus nun in einem anderen Bereich.

Oliver
Meile
Weisslinger Extremradfahrerin
Das RAAM hat Nicole Reists Saisonplanung durcheinander gebracht.
Die Folgen ihres Unfalls am letzten Rennen zwingen Nicole Reist, derzeit zu pausieren.
Foto: Urs Nett

Normalerweise steht sie um halb zwei Uhr auf. Um mitten in der Nacht im Keller auf der Rolle ihre erste Trainingseinheit des Tages zu absolvieren. Danach fährt die Weisslingerin zur Arbeit.

Das ­frühe Aufstehen kann sich Nicole Reist derzeit schenken. Die ­beste Ultracyclerin der Welt ist, rund zwei Wochen nachdem sie das über knapp 5000 Kilometer führende Race Across America (RAAM) bestritten hat, noch nicht in der Lage, auf dem Velo zu trainieren.

Wobei die Lust gross wäre: «Es zieht mich zurück.»