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Glattaler mit Gewinn

Finanziell war der EHC Dübendorf erfolgreich

Der EHC Dübendorf vermeldet einen Gewinn von 75'000 Franken. Trotzdem will er seine Schulden nicht aufs Mal tilgen.

Redaktion
Züriost
Freitag, 01. Juli 2022, 14:23 Uhr Glattaler mit Gewinn
Auf dem Eis war der EHCD schon erfolgreicher. Neben dem Eis ist er finanziell solide aufgestellt.
Archivfoto: Christian Merz

Sportlich war für den EHC Dübendorf in der höchsten Amateurliga MSL bereits im Playoff-Viertelfinal Endstation. Finanziell blickt der Glattaler Klub hingegen auf eine sehr erfolgreiche Saison zurück. An der Generalversammlung präsentierte der EHCD einen Gewinn in der Höhe von 75'000 Franken.

Vor einem Jahr hatte der Verein noch einen Gewinn von 330'000 Franken vermeldet. Dieser beruhte auf Sondereffekten wie etwa einer einmaligen Zahlung der Stadt Dübendorf. Die nun präsentierte Jahresrechnung besitze deutlich mehr Aussagekraft, schreibt der Klub. Finanzchefin Bettina Walser sagt in dem Communiqué: «Viele kleine Optimierungen über alle Konten führten zum erfreulichen Gewinn. Zudem erhielten wir auch unerwartete Zuwendungen.»

Damit wäre es dem EHCD eigentlich möglich, seine Schulden komplett zu tilgen. Ende 2018 hatte der Klub noch über Verbindlichkeiten in der Höhe von 320'000 Franken informieren müssen. Sie betragen nun noch 75'000 Franken. Man werde am im Vorjahr definierten Dreijahresplan festhalten, um mit dem neuerlichen Gewinn die mittelfristige Zukunft des Vereins zu stärken, schreibt der Klub. Das Budget für die neue Saison beträgt erneut rund 1,4 Millionen Franken.

Eine Mutation im Vorstand

Im Vorstand gab es eine Änderung: Vizepräsident und Chef Medien Beat Gmünder trat nach 18 Jahren zurück. Er wird dem Verein aber die Treue halten und lanciert das Livestream-Format «Dübi TV», auf dem EHCD-Heimspiele künftig mit Kommentar zu sehen sein werden.

Gmünder wurde zum Ehrenmitglied ernannt, genau wie Edi Gull, der nach 50 Jahren im Verein als Spieler, Schiedsrichter, Betreuer und Funktionär in den Ruhestand tritt.

Neu in den Vorstand gewählt wurde Matthias Others. Er übernimmt das Ressort Platzorganisation anstelle von Kurt Schumacher, der neuer Medienchef wird. (zo)

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