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Fehlerfreier Bietenholzer

Fuchs führt die Schweiz zum langersehnten Heimsieg

Erstmals seit 22 Jahren gewannen die Schweizer Springreiter ihren Heim-Nationenpreis. In St. Gallen setzen sie sich vor der Niederlande und Grossbritannien durch.

Agentur
sda
Montag, 06. Juni 2022, 18:05 Uhr Fehlerfreier Bietenholzer
PFERDESPORT CSIO ST. GALLEN 2022
Martin Fuchs glückten auf Leone Jei zwei fehlerfreie Ritte.
Foto: Keystone

Die Schweizer Equipe schafft erstmals seit Luzern 2000 den Heimsieg im CSIO-Nationenpreis. In St. Gallen gewinnt die Equipe von Michel Sorg mit 8 Strafpunkten vor den Niederlanden und Grossbritannien mit je 12 Zählern.

Der Bietenholzer Martin Fuchs, am Samstag Grand-Prix-Sieger mit Conner, nahm das Championats-Pferd Leone aus dem Stall und lieferte zwei Blankoritte. Der junge Genfer Edouard Schmitz, der erstmals in einem Fünfsterne-Nationenpreis ritt, hatte bloss im ersten Umgang einen Fehler.

Pius Schwizer im Sattel von Vancouver zeigte in der Reprise den dritten Schweizer Blankoritt und gab somit Steve Guerdat mit Venard frei. Der Jurassier hätte das Resultat nicht mehr verbessern können und durfte sein Pferd für ein allfälliges Stechen schonen.

Whitakers Fehler entschied

Ob diese Leistung zum Sieg reichen würde, lag in der Hand des bald 67-jährigen Briten John Whitaker. Er musste als Schlussreiter mit einer makellosen Leistung seine Mannschaft in die Barrage gegen die Schweiz bringen. Doch eine Stange fiel in den Rasen.

Nach Umgang 1 hatte die Schweiz ein Handicap von 4 Zählern auf Halbzeit-Leader Grossbritannien (4 Strafpunkte). Die Top-7-Nationen waren zu diesem Zeitpunkt nur durch 2 Fehler (8 Strafpunkte) getrennt.

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