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Alle Spiele der 1. Liga

Laupen steigt ab

Wer ist das beste Erstliga-Unihockey-Team aus der Region - Pfannenstiel, der UHC Laupen oder die Glattal Falcons? Hier sind die aktuellsten Matchberichte.

Redaktion
Züriost
Montag, 28. März 2022, 09:19 Uhr Alle Spiele der 1. Liga
Der UHC Laupen hat seinen Platz in der 1. Liga verloren.
Ein enttäuschender Abgang: Für den UHC Laupen endet die Saison mit dem Abstieg in die 2. Liga.
Archivfot: Christian Merz

Ticker

26. März: Schwarzenbach - Laupen 7:1

Der UHC Laupen hat nach drei Saisons seinen Platz in der 1. Liga verloren. Er unterlag im dritten Spiel der Auf-/Abstiegplayoffs auswärts dem Unterklassigen Schwarzenbach 1:7. Die Oberländer waren vor mehr als 500 Zuschauern schon nach rund zwölf Minuten in grossen Schwierigkeiten (0:3) und erholten sich vom Fehlstart nicht mehr. Nach der dritten Niederlage hintereinander gegen die Oberaargauer endete die Serie 0:3. 

Für die Laupner war es ein Abstieg mit Ansage. Mitte November gewannen sie letztmals ein Meisterschaftsspiel. Die Qualifikation beendete der UHC Laupen mit nur vier Siegen an letzter Stelle. In den Playouts unterlag er Jona-Uznach 0:3. (zo)

19./20. März: Limmattal - Pfannenstiel 3:4, Pfannenstiel - Limmattal 6:7 n.P.

Er war so nahe dran, am Schluss aber blieb nur die Enttäuschung: 83 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit kassierte Erstligist UHC Pfannenstiel zuhause in der «Belle» gegen Limmattal den Ausgleich zum 6:6. Die Gäste spielten zu diesem Zeitpunkt mit einem zusätzlichen Feldspieler anstelle des Torhüters. Erst das Penaltyschiessen brachte im nervenaufreibenden Spiel, in dem «Pfanni» einen 4:1-Vorsprung wieder hergab, schliesslich die Entscheidung. Bei den Gästen trafen drei Spieler, alle Oberländer Schützen scheiterten. Mit der 6:7-Niederlage endete am Sonntag die Serie gegen Limmattal aus Sicht des UHC Pfannenstiel 2:3. Damit verpasste der Oberländer Erstligist, der sich tags zuvor mit dem knappen 4:3-Sieg das Entscheidungsspiel erkämpft hatte, den Sprung in die Aufstiegspartien zur NLB. Die Saison ist zu Ende.  

Nachdem die Entscheidung gefallen war, applaudierten die fast 500 Zuschauer in Egg den «Pfanni»-Spielern minutenlang. Diesen war die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Etliche wurden von ihren Emotionen übermannt. «Es war eine knappe Serie, die das etwas glücklichere Team für sich entschieden hat», zog Thiemo Scharfenberger Bilanz. Captain Florian Nideröst – er hatte mit eindrücklichen 46 Saisontoren massgeblichen Anteil am Erfolg – sagte: «Die Fans uns bis zur letzten Sekunde unterstützt haben. Wir haben alles gegeben. Es haben Kleinigkeiten das Spiel entschieden.» (zo)

19./20. März: Schwarzenbach - Laupen 6:3, Laupen - Schwarzenbach 5:6

Erstligist UHC Laupen ist in akuter Abstiegsgefahr. Die Laupner liegen in der Auf-/Abstiegsserie (Best of 5) nach den ersten zwei Spielen gegen den Zweitligisten Schwarzenbach 0:2 in Rückstand. Die Oberländer unterlagen zum Auftakt auswärts 3:6, wobei sie die zwei letzten Gegentreffer erst in der Schlussminute kassierten. Im Heimspiel unterlag Laupen den Oberaargauern dann 5:6. Nach einem veritablen Fehlstart – 0:3 nach etwas mehr als acht Minuten – kämpften sich die Laupner zwar zurück in die Partie. Vier Minuten vor dem Ende gelang ihnen das Anschlusstor zum 5:6 – dabei aber blieb es. (zo)

11. März: Pfannenstiel - Limmattal 3:4

Der UHC Pfannenstiel ist nach der 3:4-Heimniederlage gegen Limmattal unter Zugzwang. Er liegt damit im Erstliga-­Playoff-Final (Best of 5) 1:2 in Rücklage. «Wir waren gefühlt das bessere Team und haben Unmen­gen Chancen ausgelassen. Es gilt aber auch zu erwähnen, dass Limmattal seine Tore gut herausgespielt hatte», sagte Pfannenstiels Florian Hafner. 

Der Stürmer selbst war kurz vor der ersten Drittelpause für den Ausgleich zum 1:1 besorgt. Im Mittelabschnitt legte ­«Pfanni» dann sogar mit einem Doppelschlag vor. Zuerst schlenzte Nicola Heierli den Ball in die weite Torecke, dann war Florian Nider­öst erfolgreich. Es dauerte allerdings nicht lange, bis Limmattal wieder verkürzen konnte. 
In der Folge hatten die Gastgeber mehrfach die Gelegenheit zur vermeintlichen Entscheidung. Doch sie ergriffen sie nicht. Diese Versäumnisse sollten sich rächen, und der Qualifikationsvierte konnte ausgleichen (49.). Die Schlussphase wurde dann zum offenen Schlagabtausch mit einem glücklichen Ende für Limmattal. 50 Sekunden vor Schluss traf der Gast zum 4:3. (zo)

5./6. März: Pfannenstiel - Limmattal 3:5/Limmattal - Pfannenstiel 3:5

Der Erstliga-Playoff-Final zwischen Pfannenstiel und Limmattal ist nach den ersten beiden Partien der Best-of-5-Serie ausgeglichen. Pfannenstiel verlor am Samstag daheim 3:5 und siegte dann am Sonntag auswärts 5:3. Die Auftaktpartie schien lange für Pfannenstiel zu laufen; die Gastgeber lagen noch zu Beginn des Schlussdrittels 2:1 in Front, begingen dann aber zu viele Fehler und mussten Limmattal unter anderem zwei Powerplay-Treffer zugestehen. 

Die zweite Partie verlief quasi spiegelverkehrt: Pfannenstiel nahm den Schlussabschnitt mit einem 1:3-Rückstand in Angriff und drehte die Partie. Nach einer deutlichen Pausenansprache von Trainer Marc Werner und der Reduktion auf zwei Linien traten die Oberländer wie verwandelt auf und liessen sich auch durch den verletzungsbedingten Ausfall von Captain Tim Bartenstein zehn Minuten vor Schluss nicht verunsichern. Sandro Kellermüller (58.) und Fabio Luchsinger (60./ins leere Tor) schossen die entscheidenden Treffer. (zo)

26. Februar: Pfannenstiel - Rheintal 11:3

Mit einer eindrücklichen Leistung hat der UHC Pfannenstiel seine Saison verlängert. Der Oberländer Erstligist war im entscheidenden dritten Halbfinalspiel gegen die Rheintal Gators von Anfang hellwach und gewann klipp und klar 11:3. «Pfanni» entschied die Best-of-3-Serie damit 2:1 für sich. Ab kommendem Wochenende trifft die Mannschaft von Trainer Marc Werner im Final auf Limmatal. Der UHC Pfannenstiel, nach der Qualifikation Zweiter, geniesst gegen den Vierten Heimrecht. 

«Es wartet mit Limmattal ein starker Gegner mit viel Spielklasse auf uns», ist sich «Pfanni»-Verteidiger Roman Weber bewusst. Über den starken Auftritt gegen die Gators sagte er: «Wir konnten unser Können abrufen und wurden mit Toren belohnt. Dieses gute Gefühl können wir ins Finale mitnehmen.» Captain Tim Captain Bartenstein sah die Grundlage des Erfolgs in einer geschlossenen Teamleistung: «Wir haben alle gewusst, um was es heute geht, haben eine absolut super Teamleistung gezeigt und einfach geliefert. Es war ein Vorgeschmack auf das Finale.» 

Erster Angriff, erstes Tor

Der UHC Pfannenstiel gelang der Start ideal. Mit dem ersten Angriff brachte Bartenstein das Heimteam vor über 300 Zuschauern in Egg in Führung. «Pfanni» hatte mehr Spielanteile und gestand den Gästen nur wenig Ballbesitz und kaum Abschlüsse zu. Bis zur ersten Pause baute Pfannenstiel den Vorsprung auf 4:0 aus. 

Die Oberländer liessen trotz des beruhigenden Polsters nicht locker. Schon vor Spielhälfte stellten sie auf 6:0, mit einem klaren 8:1 nahmen sie das dritte Drittel in Angriff. Simon Suter erhöhte nur 20 Sekunden nach Wiederanpfiff im Powerplay auf 9:1. Schon in der 43. Minute machte Bartenstein das «Stängeli» perfekt – erst danach schaltete der Gastgeber einen Gang zurück. (zo)

19: Februar: Pfannenstiel - Rheintal 7:5/20. Februar: Rheintal - Pfannenstiel 5:4 n.V.

Acht Minuten vor Schluss der regulären Spielzeit spurte der UHC Pfannenstiel Richtung Playoff-Final ein. Florian Nideröst brachte den Oberländer Erstligist im zweiten Viertel-Finalspiel auswärts bei den Rheintal Gators 4:3 in Führung. Die erste Partie hatte das Team von Marc Werner 7:5 für sich entschieden. Doch «Pfanni» musste in Widnau in der 58. Minute in Unterzahl den Ausgleich hinnehmen.

Die Verlängerung dauerte dann keine Minute. Und endete aus Sicht von Pfannenstiel mit einer Enttäuschung. Nach einem hohen Ball, der von der Gäste-Defensive nicht kontrolliert werden konnte, stand Waibel goldrichtig und schob den Ball zur Entscheidung ins Netz. Der Sieg der Gators war definitiv nicht gestohlen. Der UHC Pfannenstiel führte zwar spielerisch die feinere Klinge, doch die Rheintaler war sehr laufstark, sie kämpften unablässig und erzwangen die «Belle» nicht unverdient. 

«Viel Ballbesitz, wenig Ertrag»

«Pfanni»-Stürmer Carigiet fasste sich hinterher kurz: «Viel Ballbesitz, wenig Ertrag.» Sturmkollege Suter sagte: «Heute war es eine enge Kiste. Das Spiel hätte auf beide Seiten kippen können, leider wollte es nicht sein. Mir freuen uns nun auf das Entscheidungsspiel am kommenden Sonntag.»

Tags zuvor war Pfannenstiel daheim in Egg gegen die Rheintal Gators viermal in Rückstand geraten. Die Oberländer legten aber einen Steigerungslauf hin und gewannen dank einem starken Schlussdrittel doch noch. (zo)

19. Februar: Laupen - Jona-Uznach 2:11/20. Februar: Jona-Uznach - Laupen 7:1

Der UHC Laupen hat die erste Möglichkeit liegengelassen, sich den Ligaerhalt zu sichern. Der Oberländer Erstligist war in den Playouts (Best-of-5) gegen die Jona-Uznach Flames chancenlos. Nach dem 0:5 zum Auftakt der Serie verloren die Laupner am Wochenende nochmals zweimal deutlich. Sie unterlagen erst daheim 2:11, tags darauf gab es auch auswärts nichts zu holen. Laupen verlor 1:7. Während die Flames sich in die Ferien verabschiedeten, trifft der UHC Laupen nun in den Auf-/Abstiegsplayoffs auf einen Zweitligisten. Wer das sein wird, ist noch offen. (zo)

11. Februar: Herisau - Pfannenstiel 8:12/13. Februar: Pfannenstiel - Herisau 8:5

Für Erstligist Pfannenstiel Egg nahmen die Playoff-Viertelfinals gegen Herisau doch noch ein gutes Ende. Mit zwei Siegen am Freitag und am Sonntag drehte «Pfanni» die Best-of-3-Serie nach der Startniederlage und trifft nun im Halbfinal auf die Rheintal Gators, die in der Qualifikation den 3. Rang belegt hatten.

Am Sonntag im entscheidenden Heimspiel zeigte Pfannenstiel eine geschlossene Teamleistung und gewann vor 256 Zuschauern 8:5. Die Gastgeber stiegen mit einer 3:2-Führung in den Schlussabschnitt und führten in der 50. Minute mit einem Doppelschlag zum 5:2 durch Marco  Carigiet (Penalty) und Florian Nideröst die Vorentscheidung herbei, ehe auf beiden Seiten noch drei weitere Treffer fielen. Nideröst, der mit vier Toren der Matchwinner war, sagte: «Herisau verlangte uns alles ab und forderte uns bis zur letzten Minute. Der Schlüssel zum Erfolg war meines Erachtens der Siegeswille, den jeder Pfanni-Spieler ausstrahlte».

Das Entscheidungsspiel erzwungen hatte Pfannenstiel am Freitag mit einem 12:8-Auswärtssieg. Die Spannung hielt sich dabei in Grenzen – nach 30 Minuten führte «Pfanni» bereits 8:2 und liess danach nichts mehr anbrennen. (zo)

11. Februar: Glattal Falcons - Bülach 2:7

Für Erstligist Glattal Falcons ist die Saison nach der zweiten Niederlage in der Best-of-3-Viertelfinalserie gegen Bülach zu Ende. Die Falcons mussten sich im Heimspiel 2:7 geschlagen geben – sie hatten bereits mit dem Playoff-Einzug  ihr Saisonziel erreicht.

Wie bereits in der ersten Partie, die 1:11 verloren gegangen war, hielten die Glattaler das Spiel lange offen und mussten den Gegner erst im Schlussabschnitt davon ziehen lassen. Kurz bevor sie im zweiten Drittel das 1:3 kassierten, vergaben sie eine gute Chance zum Ausgleich. 

Im Schlussdrittel gelang den Gastgebern gar noch der Anschlusstreffer, ehe Qualifikationssieger Bülach standesgemäss doch davon zog. Spätestens in der 52. Minute nach dem Doppelschlag zum 6:2 innert 31 Sekunden war die Partie entschieden und das Schicksal der Falcons besiegelt. (zo)

13. Februar: Jona-Uznach Flames - Laupen 5:0

Dem UHC Laupen ist der Auftakt in die Playout-Serie gegen die Jona-Uznach Flames gründlich misslungen. Der Oberländer Erstligist verlor auswärts 0:5 und liegt in der Best-of-5-Serie 0:1 im Rückstand. Die Laupner lagen nach dem Startdrittel 0:2 zurück und kassierten kurz nach Beginn des Mittelabschnitts den dritten Gegentreffer. Zu einer Reaktion in Form eines Torerfolgs waren die Oberländer nicht fähig – auch dann nicht, als sie im Schlussdrittel zweimal in Überzahl agieren konnten. (zo)

5. Februar: Pfannenstiel - Herisau 4:7

Christof Maurer hatte vor dem Playoff-Duell des UHC Pfannenstiel gegen den UHC Herisau (7.) deutlich vor dem Gegner gewarnt. Nicht etwa, weil der Teamchef des Qualifikationszweiten kokettieren und die Favoritenrolle abtreten wollte. Sondern weil kaum einer die Stärkeverhältnisse in der 1. Liga besser kennt als Maurer.

Seine Warnungen waren durchaus berechtigt, das zeigte sich im ersten Spiel der Best-of-3-Serie. Pfannenstiel kassierte in Egg vor über 200 Zuschauern eine 4:7-Niederlage. Und steht bereits mit dem Rücken zur Wand. Das Team von Marc Werner braucht am Freitag in Herisau einen Sieg, um sich in die «Belle» retten zu können. 
 
Der Playoff-Auftakt missriet den Oberländern völlig. Schon nach 79 Sekunden gerieten sie gegen die wachen Herisauer in Rückstand, in der 7. Minute folgte bereits das zweite Gegentor. Ab Hälfte des Startdrittels fand das Heimteam besser in die Partie und glich noch vor der ersten Pause zum 2:2 aus. Nur, um im zweiten Abschnitt erneut ein Zwei-Tore-Defizit einzufangen. 

«Wir brauchen Coolness und Geduld», hatte Maurer vor der Partie gefordert. Mit dem Argument, die Mannschaft verfüge über genügend Qualität, um jedes Spiel drehen zu können.

Zu viele Fehler, zu wenig Effizienz

Pfannenstiel schaffte es denn auch im dritten Drittel gegen Herisau, bis zur 49. Minute auszugleichen. Hatte das Momentum dadurch die Seite gewechselt? Mitnichten. Nur zwei Minuten nach dem 4:4 geriet der Gastgeber erneut in Rückstand. In der Folge reduzierte das Heimteam auf zwei Linien. Ein defensiver Aussetzer von «Pfanni» ermöglichte den Gästen allerdings das wegweisende sechste Tor.

Die Bilanz war schnell gezogen. Verteidiger Thiemo Scharfenberger sprach von zu vielen Fehlern und bemängelte die fehlende Effizienz. Stürmer Marco Carigiet sagte derweil: «Wir konnten unser Spiel nie richtig aufziehen und haben dem Gegner zu viel Ballbesitz überlassen. Nun heisst es, eine Reaktion zu zeigen.»

Bleibt diese aus, ist die Saison vorbei. Es wäre nach der starken Qualifikation eine enorme Enttäuschung für «Pfanni», wie Teamchef Maurer sagt. «Das würde uns grausam angurken.» (ome)
 

5. Februar: Bülach - Glattal Falcons 11:1

Fast 30 Minuten lang lagen die Glattal Falcons zum Playoff-Auftakt bei Qualifikationssieger Bülach nur knapp  in Rückstand, obwohl ihnen der Gegner überlegen war. Letztlich aber unterlag der Achte der Qualifikation den Unterländern deutlich 1:11 und liegt in der Best-of-3-Serie 0:1 hinten.

Bis zur zweiten Pause hielt der Glattaler Erstligist gegen den klaren Favoriten das Resultat (1:4) offen, obwohl er deutlich weniger vom Spiel hatte. Im letzten Drittel aber mussten die Gäste gegen die nicht nachlassenden Bülacher noch sieben Gegentreffer einstecken. Das einzige Tor der Falcons erzielte Robin Jezler. Er verkürzte in der 13. Minute zwischenzeitlich zum 1:2. Bülach liess sich dadurch allerdings nicht nervös machen. (zo)

19. Dezember: Jona-Uznach - Pfannenstiel 1:7/Pfannenstiel - Frauenfeld 13:3

Der UHC Pfannenstiel zeigte sich in seinen beiden letzten Partien vor der Weihnachtspause spielfreudig und kaltblütig. «Pfanni» erzielte bei seinen Siegen gegen die Jona-Uznach Flames sowie Frauenfeld insgesamt 20 Tore. Auswärts bei den Flames setzte sich der Oberländer Erstligist diskussionslos 7:1 durch. Hinten liessen die Gäste wenig zu, vorne zeigten sie sich effizient. Tags darauf bezwang Pfannenstiel dann Frauenfeld 13:3. Nach 18 Runden belegt das Team von Trainer Marc Werner den 2. Platz hinter Bülach Floorball. 

Im Heimspiel gegen Kellerkind Frauenfeld geriet «Pfanni» zwar in Rückstand. Grund zur Sorge war das aber nicht. In der Folge spielte das Heimteam seine spielerischen Vorteile gegen den dezimierten Gegner eiskalt aus. Nach nicht einmal der Hälfte der Spielzeit führte Pfannenstiel 8:2, zur zweiten Pause war das Stängeli beim Stand von 10:2 bereits Tatsache geworden. (zo)  

19. Dezember: Laupen - Vipers Innerschwyz 3:6/Bülach - Laupen 3:1

Der UHC Laupen ist in den zwei Spielen vom Wochenende ohne Erfolgserlebnis geblieben. Nach dem Nuller rutschte der Oberländer Erstligist in der Tabelle ab und fasste die rote Laterne. Am Samstag unterlagen die Laupner zuhause den Vipers Innerschwyz 3:6. Nach zwei Dritteln lag Laupen 0:4 in Rückstand, gab sich aber dennoch nicht geschlagen. Das Heimteam vermochte auf 2:4 zu verkürzen, kassierte bald darauf allerdings den fünften Gegentreffer, der die Partie entschied.

Tags darauf durften die Laupner beim 1:3 bei Tabellenführer Bülach Floorball bis zuletzt auf einen Coup hoffen. Die Unterländer kontrollierten die Partie zwar, waren aber nicht effizient. Laupen lag in der Schlussphase nur 1:2 hinten. Bei diesem Spielstand trafen die Oberländer gleich zweimal die Latte. Als sie den Torhüter durch einen zusätzlichen Feldspieler ersetzen, kassierten sie noch das 1:3. (zo)

19. Dezember: Glattal - Zürisee 5:4 n.P./Herisau - Glattal 11:2

Ein wichtiger Sieg, eine herbe Niederlage: So lautet die ausgeglichene Bilanz der Glattal Falcons in der Doppelrunde vom Wochenende. Der Erstligist hatte am Sonntag in Herisau nichts zu bestellen und unterlag den Appenzellern gleich 2:11. Schon zur Spielhälfte lagen die Falcons vorentscheidend 0:5 im Rückstand.

Die Glattaler dürften die Kanterniederlage dennoch etwas leichter verdauen können, da sie tags zuvor im Kampf um einen Playoff-Platz einen wichtigen Erfolg einfahren konnten. Sie bezwangen daheim Zürisee Unihockey 5:4 nach Penaltyschiessen. Fabian Zolliker und Patrick Richina verwerteten gleich die ersten zwei Versuche des Heimteams. Das reichte, da die Gäste im Penaltyschiessen nur einmal trafen. Dank den zwei gewonnenen Punkten hievten sich die Glattaler vier Runden vor Schluss auf Kosten der Jona-Uznach Flames auf den 8. Platz. (zo)

5. Dezember: Pfannenstiel - Herisau 6:5 n.V./Pfannenstiel - Limmattal 5:4 n.P.

In der Doppelrunde vom Wochenende feierte der UHC Pfannenstiel zwei Heim­siege. Von sechs möglichen Punkten gewann der Oberländer Erstligist allerdings nur vier, da er gegen Herisau erst in der Verlängerung das entscheidende Tor zum 6:5 erzielte.

Tags darauf musste «Pfanni» nach dem äusserst engagiert geführten Spitzenspiel gegen Limmattal gar ins Penaltyschiessen. Während für den UHC Pfannenstiel Heierli, Scharfenberger und Scheuner ihre Versuche versenkten, trafen nur zwei Gästespieler – dank dem 5:4-Erfolg punkteten die Oberländer im 16. Meisterschaftsspiel in Folge.

«Wir mussten hart für die Punkte kämpfen», sagte «Pfanni»-Trainer Marc Werner, «aber es wurde uns auch aufgezeigt, woran wir in Zukunft noch arbeiten müssen, um weiter erfolgreich zu sein.»

5. Dezember: Glattal - Vipers 9:4/Bülach - Glattal 7:3

Die Glattal Falcons halten in der Erstliga-Gruppe 2 ihre Playoff-Hoffnungen aufrecht. Die Glattaler sind nach der Doppelrunde vom Wochenende, in der sie eine ausgeglichene Bilanz aufwiesen, als Neunte zwar noch immer unter dem Trennstrich klassiert. Sie haben aber gleich viele Punkte auf dem ­Konto wie der Tabellenachte Jona-­Uznach Flames.

Gegen die Vipers Innerschwyz gewannen die Falcons 9:4, wobei sie dank einem Blitzstart nach sechs Minuten bereits 3:0 führten. Tags darauf gerieten sie dafür auswärts bei Leader Bülach schnell entscheidend in Rücklage. Bereits nach 25 Sekunden kassierten sie das 0:1, zur ersten Pause lagen die Glattaler 1:5 hinten. In der Folge tat der Tabellenführer nur noch das Nötigste, ohne dass die Falcons ihn in Bedrängnis bringen konnten. Am Schluss aus Sicht der Falcons 3:7. (zo)

5. Dezember: Limmattal - Laupen 7:5/Rheintal Gators - Laupen 6:2

Die Aufgaben waren schwer. Zu schwer, muss man sagen. Erstligist UHC Laupen hielt in der Doppelrunde gegen zwei Spitzenteams zwar mit. Letztlich aber konnte er weder dem Dritten Limmattal noch dem Vierten Rheintal Gators Punkte stibitzen.

Am Samstag unterlagen die Laup­ner auswärts Limmattal 5:7. Der Bruch im Spiel der Gäste erfolgte kurz vor Hälfte der Partie. Da kassierten sie innerhalb von weniger als zehn Minuten gleich fünf Gegentore. Aus einer 2:1- Führung wurde so ein 2:6-Rückstand.

Tags darauf kamen die Oberländer bei den Rheintal Gators nach einem 2:5-Rückstand nochmals auf 4:5 ran. Nur zwei Minuten nach ihrem Anschlusstreffer kassierten sie aber das 4:6. Dabei blieb es – weil der Laupner Tank leer war und die Gators noch mehrfach das leere Tor verfehlten. (zo)

28. November: Zürisee - Pfannenstiel 0:8

Der UHC Pfannenstiel Egg bleibt in der Erstliga-Gruppe 2 in Tuchfühlung mit Leader Bülach. Nach dem deutlichen 8:0-Auswärtssieg im Derby gegen Zürisee bleibt «Pfanni» mit einem Punkt Rückstand erster Verfolger.

Es war ein historischer Erfolg für Pfannenstiel: Erstmals seit 13 Jahren gewann der Erstligist ein Spiel ohne Gegentor – das war am 20. September 2008 letztmals gelungen. Torhüter Renato Studer freute sich entsprechend: «Das Team hat heute eine souveräne Darbietung gezeigt. Schön, dass die immer wieder sehr soliden Defensivleistungen mit einer Null belohnt wurden. So lässt sich die neue Woche super starten.»

Allerdings hing der Shutout nicht nur von seinen Vorderleuten ab – auch Studer selber zeigte diverse gute Paraden. Schon nach zwölf Sekunden wurde es nämlich erstmals gefährlich vor seinem Tor. Doch dann sorgte Pfannenstiel dafür, dass bereits bei Spielhälfte kein Zweifel mehr bestand, wer diese Partie gewinnen würde. 3:0 führte der Favorit zur ersten Pause und legte zwischen der 24. und der 28. Minute drei weitere Treffer nach. Erst nach dem 6:0 geriet «Pfanni»-Keeper Studer wieder vermehrt in den Fokus. Er liess sich aber nicht bezwingen, während seinen Vorderleuten in der Schlussphase zwei weitere Treffer gelangen.

27. November: Laupen - Bassersdorf Nürensdorf 5:6

Für den UHC Laupen ist die Luft in der Erstliga-Gruppe 2 wieder dünner geworden. Nach der 5:6-Heimniederlage ­gegen Bassersdorf Nürensdorf bleiben die Oberländer auf dem zweitletzten Rang mit drei Punkten Rückstand auf die Playoff-­Plätze. Ein Sieg, mit dem die ­Laupner zum Tabellenachten Jona-Uznach Flames hätten aufschliessen können, wäre möglich gewesen.

Zwar lagen die Oberländer nach neun Minuten bereits 0:3 zurück, sie erholten sich jedoch und kämpften sich in die Partie zurück. Nach dem 4:4 von Noel Keller (42.) war das Spiel wieder völlig offen, ehe den Gästen in der 59. Minute das 4:5 und wenig später das 4:6 gelang. Der fünfte Laupner Treffer vier Sekunden vor Schluss war nur Resultatkosmetik.

27. November: Rheintal Gators - Glattal Falcons 5:4

In der Hinrunde hatten die Glattal Falcons gegen die Rheintal Gators noch gewonnen. Nun kassierten sie auswärts eine 4:5-Niederlage und verpassten damit auch den Sprung über den Strich. Die Falcons lagen in Widnau nach dem ersten Drittel 0:2 zurück und starteten dann mit dem Anschlusstreffer in den zweiten Abschnitt. Danach fielen die Tore regelmässig auf beiden Seiten. So blieben die Glattaler zwar stets dran, fanden aber den Ausgleich nie. Fast immer, wenn sie Hoffnung geschöpft hatten, folgte ein Rückschlag in Form des nächsten Gegentreffers. Nur nach dem 4:5 in der drittletzten Minute kassierten die Gäste kein Tor mehr – doch ihre Schlussoffensive trug keine Früchte.

20. November: Pfannenstiel - Bülach Floorball 6:3

Zwölf Runden lang hatte sich der Leader schadlos gehalten. Jetzt aber hat der UHC Pfannenstiel die eindrückliche Serie von Bülach Floorball beendet. Der Oberländer Erstligist bezwang die Unterländer im Spitzenkampf 6:3 und fügte ihnen so die erste Meisterschaftsniederlage der Saison zu. Ausschlaggebend dafür war eine äusserst disziplinierte Leistung von «Pfanni». Dazu zeigte sich das Heimteam in Überzahl effizient und nützte drei seiner vier Powerplaymöglichkeiten zu Toren aus.  

«Wir wurden sicherlich etwas überrascht durch die sehr defensive Ausrichtung der Bülacher. Alles in allem war es aber ein sehr spannendes Spitzenspiel», bilanzierte Thiemo Scharfenberger, der für seine 300. Partie im «Pfanni»-Dress geehrt wurde. Teamkollege Sandro Kellermüller sah es ähnlich wie der Jubilar: «Bülach hat nichts für das Spiel gemacht, hat aber sehr gut verteidigt und die Räume extrem eng gemacht. Trotzdem konnten wir als Team über weite Strecken unsere Leistung abrufen und so verdient die drei Punkte feiern.»

Seit Mitte Oktober surft Pfannenstiel nun auf einer Erfolgswelle, feierte sieben Siege in Serie. In der Tabelle hat das Team von Trainer Marc Werner bis auf einen Punkt zu Leader Bülach aufgeschlossen. 

Suter trifft aus der Distanz

Zu Beginn des Schlussdrittels war beim Stand von 4:3 für den UHC Pfannenstiel noch alles offen. Das Heimteam hatte gegen die passiven Gäste zwischenzeitlich auf 3:0 vorgelegt, kassierte dann aber innerhalb von weniger als zwei Minuten zwei Gegentreffer. Und auch auf das 4:2 von «Pfanni» fand Bülach nur wenig später eine Antwort. 

Erst zehn Minuten vor dem Ende gelang den Oberländern das wegweisende 5:3 durch Florian Nideröst in Überzahl. Die Gäste konnten danach ihrerseits in Überzahl spielen, nützten diese Möglichkeit allerdings nicht, um zu verkürzen. Kurz vor Schluss ersetzten sie dann ihren Goalie durch einen sechsten Feldspieler. Nur 15 Sekunden später traf Simon Suter aus der eigenen Hälfte heraus ins verlassene Bülacher Tor und besiegelte so den 6:3-Sieg. (zo)

19. November: Glattal Falcons - Laupen 13:6

Mit dem zweiten Sieg hintereinander hat das Erstligateam der Glattal Falcons seine Hoffnungen auf den Playoff-Einzug befeuert. Nach dem 13:6-Erfolg gegen den ebenfalls um einen Platz in den Top 8 kämpfenden UHC Laupen liegen die Glattaler zwar noch immer unter dem Strich. Sie sind als Tabellenneunte nun punktgleich mit den auf Rang acht platzierten Jona-Uznach Flames. 

Das torreiche Duell zwischen den Falcons und Laupen war lange offen, die Führung wechselte mehrfach. Mit vier Toren innerhalb von 120 Sekunden rissen die Glattaler ab der 50. Minute die Vorteile an sich und legten zum 8:5 vor. Danach bestraften sie die verzweifelt um die Rückkehr in die Begegnung kämpfenden Gäste gnadenlos. Fünf weitere Tore legten die Falcons nach, letztlich erzielte das Heimteam im dritten Abschnitt neun Treffer – ein selten gesehenes Kunststück. (zo) 

14. November: Laupen - Frauenfeld 8:6

Gegen Schlusslicht Frauenfeld fährt Erstligist Laupen den vierten Saisonsieg ein und verringert den Rückstand auf die Playoff-Plätze auf drei Punkte. Beim 8:6-Erfolg gegen die Thurgauer war der Beginn harzig. Laupen geriet 0:1 und 1:2 in Rückstand, ehe die Oberländer in der 12. Minute erstmals selber in Führung gingen. Um mehr als drei Tore vermochten sie sich danach allerdings nie abzusetzen. In der Schlussphase nutzte Frauenfeld eine Laupner Strafe zum 6:7-Anschlusstreffer. Darauf antwortete Julian Studer aber umgehend mit dem 8:6 und sicherte den Oberländern so den Heimerfolg. Mit insgesamt drei Treffern und zwei Assists war Studer eine der prägenden Laupner Figuren in dieser Partie. (zo)

14. November: Vipers InnerSchwyz - Pfannenstiel 2:8

Nach dem Cup-Highlight gegen das NLA-Team Zug vom Freitag ist dem UHC Pfannenstiel die Rückkehr in den Erstliga-Alltag geglückt. Zum Auftakt der Rückrunde siegte «Pfanni» bei den Vipers InnerSchwyz ungefährdet 8:2. Obwohl sich Pfannenstiel im ersten Drittel nicht immer souverän zeigte und Torhüter Studer die eine oder andere Chance der Gastgeber vereiteln musste, führte der Favorit nach 20 Minuten dank seiner Kaltblütigkeit 4:0.

Weniger effizient war Pfannenstiel dann zu Beginn des Mittelabschnitts, als aus einer doppelten Überzahl nichts Zählbares, sondern lediglich ein Pfostenschuss resultierte. Wenig später kassierten die Oberländer den ersten Gegentreffer, liessen sich aber nicht aus dem Konzept bringen und hatten Spiel und Gegner im Griff, ohne ihre beste Leistung abrufen zu müssen. «Wir konnten zwar nicht die Leistung wie am Freitag im Cup gegen Zug aufs Parkett zaubern, aber es hat dennoch für den Sieg gereicht», sagte Pfannenstiel-Verteidiger Weber. «Nun sind wir bereit für das Spitzenspiel.» Dieses folgt am nächsten Samstag, wenn der vier Punkte vor «Pfanni» liegende Leader Bülach in Egg gastiert.

13. November: Bassersdorf Nürensdorf - Glattal Falcons 5:7

Den Glattal Falcons gelang gegen ein Team aus der oberen Tabellenhälfte der Erstliga-Gruppe 2 eine Überraschung. Sie bezwangen Bassersdorf Nürensdorf auswärts 7:5, feierten damit den dritten Saisonsieg und liegen nun noch drei Punkte hinter einem Playoffplatz.

Die Basis zu diesem Erfolg legten die Falcons im ersten Drittel, das sie 4:2 für sich entschieden, wobei sie die Tore zum 3:2 und zum 4:2 in der 20. Minute innerhalb von nur zehn Sekunden erzielten. Nach dem zweiten Abschnitt führten die Glattaler gar 6:3, ehe es im Schlussdrittel noch einmal spannend wurde. Beim Stand von 6:5 kassierten die Glattaler in der Schlussphase noch zwei Strafen, konnten den Ausgleich aber verhindern und bejubelten fünf Sekunden vor der Schlusssirene – ebenfalls während einer Strafe – den siegsichernden siebten Treffer.

6. November: Laupen - Jona-Uznach Flames 3:4

Der UHC Laupen hat im Kampf ums Playoff-Ticket einen Rückschlag erlitten. Der Oberländer Erstligist musste sich daheim den Jona-Uznach Flames 3:4 beugen. Die mit grossen Ambitionen in die Meisterschaft gestiegenen St. Galler, die ihren Ansprüchen deutlich hinterherhinken, liegen als Achte neu fünf Punkte vor Laupen (10.). 

Die Laupner zeigten in der wichtigen Begegnung gegen die Flames einmal mehr diese Saison viel Moral und fanden nach einem 0:3-Rückstand zurück in die Partie. Ausschlaggebend dafür war, dass dem Heimteam in der Schlussphase des zweiten Abschnitts ein Doppelschlag gelang. Sebastian Senn und Roger Keller brachten mit ihren Toren die Hoffnungen bei den Laupnern zurück. Mit dem 2:4 (47.) mussten sie aber bald den nächsten Dämpfer hinnehmen. Kevin Mächler sorgte mit seinem 3:4 in der 57. Minute für eine spannenden Schlussphase – mehr aber auch nicht. (zo)

6. November: Rheintal Gators - Pfannenstiel 3:9

Zum Abschluss der Hinrunde gewann der UHC Pfannenstiel auswärts bei den heimstarken Rheintal Gators hoch 9:3. Der Oberländer Erstligist löste seine schwierige Aufgabe im Rheintal mit Bravour und rückte anstelle der Gators auf den zweiten Platz vor. Pfannenstiel zeigte sich geduldig, agierte clever und siegte verdient. Das Spiel war allerdings enger, als das Resultat den Anschein macht. Nach zwei Abschnitten führte «Pfanni» knapp 3:2, ehe den Gästen noch sechs Tore gelangen.

Den Startschuss zum torreichen letzten Drittel gab Marco Carigiet nach nur 41 Sekunden. Er veredelte die starke Vorarbeit von Sandro Kellermüller zum 4:2. «Wir haben eine super Teamleistung abgeliefert und die Vorgaben des Staffs gut umgesetzt», freute sich Dreifach-Torschütze Carigiet. (zo)

6. November: Glattal Falcons - Limmattal 3:9

Die Glattal Falcons blieben in der Erstliga-Partie gegen das Spitzenteam Limmattal ohne Aussichten auf ein Erfolgserlebnis. Die weiterhin an zweitletzter Stelle liegenden Glattaler unterlagen in eigener Halle deutlich 3:9, wobei sie in jedem Drittel jeweils drei Gegentreffer kassierten. Fabian Zolliker erzielte alle Glattaler Treffer. Er war es auch, der mit seinem Doppelschlag im zweiten Drittel zum 2:4 das Heimteam nochmals heranführte.

Der favorisierte Gegner liess sich davon aber nicht beunruhigen. Die Gäste reagierten aufs Aufbäumen des Heimteams innerhalb weniger Minuten mit zwei Toren bis zur zweiten Pause. Die Falcons konnten letztlich nur die Höchststrafe vermeiden – das Stängeli. (zo)  

30./31. Oktober: Bassersdorf Nürensdorf - Pfannenstiel 2:3 n.V./ Pfannenstiel - Laupen 10:4/ Laupen - Herisau 8:7 n.V.

Der UHC Pfannenstiel hat in der Doppelrunde vom Wochenende seinen 2. Platz in der Tabelle verteidigt. Der Oberländer Erstligist feierte zwei Siege. Beim 3:2 nach Verlängerung auswärts gegen Bassersdorf Nürensdorf verspielte «Pfanni» eine 2:0-Führung, ehe Dominic Hottinger in der 7. Minute der Verlängerung das 3:2-Siegtor gelang.

Das Derby gegen den UHC Laupen gewann Pfannenstiel hingegen klar 10:4. Zur zweiten Pause führte der Tabellenzweite bereits 7:1. Im Schlussdrittel hielt beim Favoriten dann aber der Schlendrian Einzug. Innert 167 Sekunden gelangen den Gästen drei Tore. «Pfanni» fing sich aber schnell wieder, sodass keine Spannung mehr aufkam.

Torreich verlief auch die zweite Begegnung der Laupner. Die Oberländer führten gegen Herisau nach etwas mehr als einer Viertelstunde 4:0, lagen später 6:4 sowie 7:5 vorne, holten aber doch nicht die volle Punktzahl. In der 63. Minute gelang Lukas Egli immerhin das Tor zum 8:7, womit die Laupner nach sechs Niederlagen in Serie zum Siegen zurückfanden.

30./31. Oktober: Glattal Falcons - Jona-Uznach 4:2/ Frauenfeld - Glattal Falcons 5:3

Bei den Glattal Falcons fällt die Bilanz der Doppelrunde durchzogen aus. Die Glattaler, die zwar unter dem Trennstrich liegen, aber noch immer in Schlagdistanz zum letzten Playoff-Platz sind, bezwangen in ihrem ersten Spiel die Jona-Uznach Flames 4:2. Nach 17 Minuten stand es 3:2 für die Falcons. Dann passierte bis zum Beginn des Schlussabschnitts und dem entscheidenden 4:2 durch Fabian Zolliker nichts mehr.

Tags darauf konnten die Glattaler allerdings nicht nachdoppeln. Dabei schien die Gelegenheit günstig: Sie trafen auf Schlusslicht Frauenfeld. Im Thurgau aber unterlagen die Falcons 3:5, wobei sie bis kurz vor Schluss auf Punktezuwachs hoffen konnten. Den fünften Gegentreffer kassierten die Gäste erst, als sie alles auf eine Karte setzten und ohne Torhüter anstürmten. (zo)

25. Oktober: Pfannenstiel - Glattal Falcons 9:2

Der eine oder andere Spieler des UHC Pfannenstiel hatte zwar schwere Beine. Dennoch erledigte der Oberländer Erstligist nur 24 Stunden nach dem kräfteraubenden Cupspiel gegen B-Ligist Ticino Unihockey (6:5-Sieg) auch seine Aufgabe in der Meisterschaft. «Pfanni» trat daheim in Egg im Derby gegen die Glattal Falcons clever auf, agierte geduldig und zeigte sich im Abschluss effizient. Der gute Auftritt widerspiegelte sich im Resultat. Souverän 9:2 gewann Pfannenstiel, in der Tabelle stiessen die Oberländer auf den 2. Platz vor. 

«Nach dem kräftezehrenden Cupspiel war es sehr wichtig, den Schwung und auch den Siegeswillen mitzunehmen, um gegen die kämpferischen Falcons zu bestehen», sagte Dreifach-Torschütze Fabian Scheuner. «Auch wenn das Spiel zwischenzeitlich durch viele technische Fehler geprägt war, ist es umso wichtiger, dass wir als Mannschaft gelernt haben, auch solche Spiele souverän zu gewinnen.»

Studer hat zu tun

Die Devise des Heimteams war, vor allem den Gegner laufen zu lassen. Dies gelang anfänglich gut. Pfannenstiel war im Startabschnitt das bessere Team, spielte ökonomisch und führte zur Pause 3:0. Die ersten Minuten des Mitteldrittels gehörten dann aber den Gästen aus dem Glattal. Insgesamt dreimal bewahrte «Pfanni»-Goalie Renato Studer sein Team vor dem ersten Gegentor und rettete teils mirakulös. 

Bei Spielhälfte musste er sich dann aber doch erstmals geschlagen geben, wobei Pfannenstiel zu diesem Zeitpunkt bereits 5:0 führte. Einen Ballverlust in der «Pfanni»-Defensive nutzte Kenta Ramsauer kaltblütig aus. Das Heimteam vermochte aber umgehend zu reagieren. Thiemo Scharfenberger (31.) traf mit einem abgelenkten Distanzschuss zum 6:1, Scheuner erhöhte kurz darauf zum 7:1. Die restliche Zeit  spielte das Heimteam danach problemlos herunter. (zo)

25. Oktober: Zürisee - Laupen 6:3

Der UHC Laupen findet weiterhin nicht auf die Siegstrasse zurück. Beim 3:6 auswärts gegen Zürisee kassierte der Oberländer Erstligist seine sechste Meisterschaftsniederlage in Serie. Die Laupner führten zwar zur ersten Pause, drei Gegentore in Serie aber brachten sie danach unter Zugzwang. Zwölf Minuten vor Schluss brachte Marc Treichler mit dem 3:4-Anschlusstreffer die Gäste zurück. Manuel Hartmann traf in der Folge aber noch zweimal für Zürisee und liess mit seinen Toren die Laupner Hoffnungen auf ein Erfolgserlebnis platzen. (zo) 

9./10. Oktober: Pfannenstiel - Jona-Uznach Flames 4:5 n.V./Frauenfeld - Pfannenstiel 1:7

In der Doppelrunde vom Wochenende liess Erstliga-Mitfavorit Pfannenstiel zum zweiten Mal in dieser Saison Federn in Form einer Niederlage nach Verlängerung. Am Samstag verlor das Team von Trainer Marc Werner das Heimspiel gegen die Jona-Uznach Flames 4:5. Den entscheidenden Gegentreffer kassierten sie nach 50 Sekunden in der Verlängerung. Es waren zwei verschenkte Punkte: Trotz spielerischer Überlegenheit verstand es Pfannenstiel nicht, den aufopferungsvoll kämpfenden Gegner in die Schranken zu weisen. Eine 4:2-Führung nach 50 Minuten brachte «Pfanni» nicht über die Zeit.

Am Sonntag erledigte der Oberländer Erstligist seine Pflicht gegen Schlusslicht Frauenfeld mit einem deutlichen 7:1-Erfolg. Nach etwas fahrigem Start und einigen wichtigen Paraden von Torhüter Weber trat «Pfanni» dominant auf, ging nach einer Viertelstunde per Doppelschlag 2:0 in Führung und geriet danach nicht mehr in Gefahr, die Begegnung noch aus der Hand zu geben. Dank dem Sieg bleibt der UHC Pfannenstiel  auf Rang 3 und ist in Tuchfühlung mit der Spitze. Leader Bülach hat drei Punkte mehr auf dem Konto. (zo)

9./10. Oktober: Zürisee - Glattal Falcons 7:6 n.V./Glattal Falcons - Herisau 9:1

Die Glattal Falcons haben nach der Doppelrunde vom Wochenende einen Punkt mehr auf dem Konto und belegen nun mit vier Zählern den zweitletzten Rang in der Erstliga-Gruppe 2. Den Teilerfolg in Form einer 6:7-Niederlage nach Verlängerung holten sie am Samstag bei Zürisee Unihockey. Der entscheidende Treffer fiel in der 9. Minute der Verlängerung. Zuvor hatten beide Teams phasenweise geführt, sich aber nie absetzen können.

Am Sonntag hingegen kassierten die Falcons eine herbe 1:9-Heimniederlage. Gegen Herisau mussten die Glattaler gar froh sein, überhaupt einen Treffer zu erzielen – erst 41 Sekunden vor Schluss traf Joel Müller für die Gastgeber, die im ersten Drittel zwei und im zweiten Abschnitt fünf Gegentore hinnehmen mussten. (zo)

9. Oktober: Vipers InnerSchwyz - Laupen 7:1

Unihockey Erstligist UHC Laupen kassierte im siebten Saisonspiel die fünfte Niederlage und fällt in der Tabelle auf den 10. Rang zurück. Gegen die Vipers InnerSchwyz verloren die Oberländer deutlich 1:7.

In der Vorschau auf der Website der Vipers wurden die Laupner als «ein guter Punktelieferant» bezeichnet. Die Oberländer wurden ihrem zweifelhaften Ruf tatsächlich gerecht. Der 1:1-Ausgleich von Robin Treichler (11.) blieb das einzige Laupner Tor. Nach dem ersten Drittel lagen sie 1:2 hinten, nach dem zweiten schon vorentscheidend 1:5. Das grosse Manko der Oberländer liegt in der Defensive. Sie haben in dieser Saison bisher 53 Gegentreffer kassiert – und nur in zwei Partien weniger als sieben. (zo)

4. Oktober: Laupen - Rheintal Gators 5:7

Er forderte die favorisierten Gäste, stand am Schluss aber dennoch mit leeren Händen da: Daheim unterlag der UHC Laupen den Rheintal Gators 5:7. Für den Oberländer Erstligisten war es die vierte Niederlage der Saison. Sie kostete Laupen in der Rangliste auch einen Platz.

Auf Rang 8 liegen die Laupner neu, immerhin weiterhin auf einem Playoffplatz und damit besser als gemeinhin erwartet. Der Gegner hat derweil deutlich grössere Ambitionen. Er zählt  zu den Spitzenteams und hat als Zwischenziel ausgegeben, die Qualifikation in den Top 4 abzuschliessen. 

Zwei Finnen wirbeln

Gleich fünf Ausländer stehen im Kader der Rheintaler – zwei davon spielten beim Sieg gegen Laupen denn auch entscheidende Rollen. Der Finne Asser Jääskeläinen zeigte sich mit vier Toren äussert treffsicher. Landsmann Miika Nieminen gab fünf Vorlagen. Während Doppeltorschütze Marc Treichler nach der Partie zum besten Laupner Spieler gewählt wurde, zeichnete man auf Seiten der Gäste Nieminen aus. Intern aber erhielt bei den Rheintalern ein anderer Akteur den Titel verliehen. Joel Stieger, der erst ab Spielmitte aufs Feld durfte und mit seinem Einsatz die zweite Linie zusammenhielt. Die Wahl zeigt den Respekt der Gäste vor der Laupner Kampfkraft und ihrer Widerstandsfähigkeit

Die Oberländer liessen sich von ihrem Fehlstart – 0:2 nach drei Minuten – nicht beirren. Und arbeiteten sich auch nach dem 2:6 (33.) zurück. Letztlich aber mussten sie sich den spielstarken Gators trotzdem geschlagen geben. Deren Fazit: Es war die erwartet schwierige Partie. (zo) 

4. Oktober: Limmtattal - Pfannenstiel 1:3

Der UHC Pfannenstiel zeigte im Erstliga-Spitzenkampf auswärts gegen Limmattal eine abgeklärte Leistung, setzte sich 3:1 durch und liegt in der Tabelle nach fünf Runden nun an zweiter Stelle. Zehn Minuten vor Schluss stand es 1:1. Die Gäste reduzierten daraufhin auf zwei Linien. Dies zahlte sich aus.

In der 57. Minute bediente Fabio Luchsinger den im Slot stehenden Remo Gallati, der den Ball zum 2:1 über die Linie drückte. Die Limmattaler zogen postwendend ihr Timeout ein und ersetzten Torhüter Dominic Gabriel durch einen sechsten Feldspieler. Wirklich gefährlich wurde es für «Pfanni» aber nicht mehr. Im Gegenteil: 36 Sekunden vor Schluss traf Thiemo Scharfenberger zum 3:1 ins verlassene Gehäuse des Heimteams.

«Beide Teams sind spielerisch auf Augenhöhe und neutralisierten sich immer wieder. Schön, dass unser Team das eine Quäntchen Wettkampfglück auf seine Seite zwingen konnte», freute sich «Pfanni»-Goalie Renato Studer.
 

4. Oktober: Glattal Falcons - Bülach 3:9

Wenig Grund zur Freude haben derzeit die Glattal Falcons. Sie gerieten gegen Leader Bülach schon in den ersten zehn Minuten 0:5 in Rückstand. Zwischenzeitlich vermochte Glattal auf 3:6 zu verkürzen, wobei das Heimteam es in einigen Phasen schaffte, mehr Hektik in die Partie zu bringen. Schliesslich verlor der Glattaler Erstligist dennoch 3:9, da sich die Gäste die Kontrolle nie entreissen liessen. Nach der vierten Niederlage im fünften Spiel fassten die Falcons die rote Laterne. (zo) 

27. September: Pfannenstiel - Zürisee 8:3/Herisau - Pfannenstiel 4:5

Erfolgreiche Doppelrunde für den UHC Pfannenstiel: Der Mitfavorit der Erstliga-Gruppe 2 feierte zwei Siege. Am Sonntag musste «Pfanni» das 5:4 gegen Herisau allerdings erzittern. Die mit nur zwei Linien spielende Equipe spielte zwar mehrheitlich souverän, kassierte aber in der Schlussphase drei teils sehr unglückliche Gegentreffer. 5:1 führte «Pfanni» nach dem zweiten Drittel und hätte zu Beginn des Schlussdrittels die Führung noch ausbauen müssen. 

Die Ineffizienz rächte sich beinahe: Ein mehrfach abgelenkter Lobball und zwei «Pfanni»-Eigentore brachten Herisau auf 4:5 heran und die Spannung zurück in die Partie. Mit Willen und Kampfgeist brachten die Gäste den Sieg aber über die Zeit. «Wir haben über 45 Minuten grossartig gespielt», sagte Torhüter Patrick Weber. 

Am Samstag hatte sich «Pfanni» beim letztlich klaren 8:3-Derbysieg gegen Zürisee lange schwer getan. Die Gastgeber wirkten zu Beginn lethargisch und Zürisee verstand es gut, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Die von Trainer Werner geforderte Steigerung folgte dann aber, was sich mit Verzögerung auch im Resultat niederschlug. Vor allem, da Zürisee in der Schlussphase etwas physischer spielte, was vom Schiedsrichterduo nicht geduldet wurde – und was Pfannenstiel zu drei Powerplay-Treffern nutzte. «Wir haben nicht wahnsinnig gut gespielt, dafür sicher sehr leidenschaftlich», lautete das Fazit von Stürmer Florian Hafner. (cma)

27. September: Glattal Falcons - Rheintal 5:1/InnerSchwyz - Glattal Falcons 13:7.

Erstligist Glattal Falcons feierte seinen ersten Saisonsieg – und kassierte danach in der Doppelrunde einen herben Dämpfer. Das Heimspiel gegen die Rheintal Gators gestalteten die Glattaler am Freitag siegreich. Matchwinner auf dem Weg zum 5:1-Erfolg war Torhüter Jonas Zolliker, der dem Gegner mit seinen Paraden den letzten Nerv und jegliche Siegchance raubte.

Umso bitterer war das, was sich am Sonntag in der zweiten Partie der Doppelrunde zutrug: Bei den Vipers Innerschwyz kassierten die Falcons in den ersten 16 Minuten gleich zehn Gegentreffer. Entschieden war die Partie damit bereits – am Ende lautete das Resultat 7:13. (zo)

27. September: Bassersdorf Nürensdorf - Laupen 11:3/Laupen - Limmattal 4:13

Erstligist Laupen hat nach dem Derbysieg gegen die Glattal Falcons vor Wochenfrist nun ein sehr bitteres Wochenende hinter sich: 0 Punkte, 7:24 Tore lautet das Fazit aus den beiden Partien gegen Bassersdorf Nürensdorf (3:11) und Limmattal (4:13). Am Sonntag im Heimspiel gegen Limmattal gingen die Laupner immerhin noch 1:0 in Führung und retteten das 1:1 in die erste Pause, ehe sie im zweiten Drittel neun Gegentreffer kassierten. Am Samstag in Nürensdorf hielt Laupen den Schaden lediglich bis Spielmitte in Grenzen, ehe die Gastgeber ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauten. (zo)

20. September: Bülach Floorball - Pfannenstiel 7:6 n.V.

Der UHC Pfannenstiel unterlag in der zweiten Runde auswärts nach schwachem Start Bülach Floorball 6:7 nach Verlängerung. Der Oberländer Erstligist zeigte im Unterland Comeback-Qualitäten, indem er ein 0:3 und später auch das 3:5 wettmachte. Das Happy-End aber blieb aus. Obwohl «Pfanni» in der Verlängerung mehr Spielanteile besass, ergatterte sich Bülach dank Mario Meiers Tor in der 69. Minute den Zusatzpunkt. 

«Wir hatten sicherlich nicht unseren besten Tag», gab Pfannenstiel-Spieler Thiemo Scharfenberger hinterher zu. «Der Anfang war schwach, doch wir haben eine gute Aufholjagd gezeigt, die leider am Schluss nicht belohnt wurde.»

Alles auf eine Karte gesetzt

Pfannenstiel startete fahrig. Schon nach 23 Sekunden lagen die Oberländer 0:1 hinten, nach 14 Minuten stand es 0:3. Bis Mitte des zweiten Abschnitts hatten die Gäste den Rückstand zwar wieder abgetragen, gerieten danach aber trotz mehr Ballbesitz 3:5 in Rücklage. In der 59. Minute lag Pfannenstiel 5:6 hinten. Dann ersetzten die Gäste den Goalie durch einen sechsten Feldspieler. Nur fünf Sekunden brauchten sie danach: Florian Hafner spielte quer zu Florian Nideröst – 6:6. (zo) 

20. September: Laupen - Glattal Falcons 7:2 u. Laupen - Bülach 4:8

Erstligist UHC Laupen hat sein Wochenendprogramm mit zwei Spielen mit einer ausgeglichenen Bilanz beendet. Die Laupner bezwangen erst daheim die Glattal Falcons deutlich 7:2. Tags darauf unterlagen die Oberländer dann in der eigenen Halle Bülach 4:8. Die auf ihre Konterstärke setzenden Laupner hielten lange mit. Erst sieben Minuten vor Schluss kassierten sie das vorentscheidende 4:6, als Alireza Tahmasebi für die spielbestimmenden Gäste im Nachsetzen traf. Zuvor hatte das Heimteam, bei dem Goalie Stefan Kistler eine starke Leistung zeigte, dreimal einen Rückstand wieder wettgemacht. Im letzten Drittel aber schwanden bei den Laupnern zusehends die Kräfte.

Drei Tore in drei Minuten

Im Duell gegen die Glattal Falcons nahmen die Zahlen 27, 28 und 29 eine zentrale Rolle ein. In jenen Minuten verdoppelte der UHC Laupen seinen Vorsprung und machte aus seinem 3:0 ein beruhigendes 6:0. Die Partie hatte für Laupen gut begonnen. Mit einem Doppelschlag brachten Robin Treichler und Pascal Luginbühl ihr Team schon in der Anfangsphase in Führung. Es war die Basis für den zweiten Laupner Sieg der Saison. (zo) 

11. September: Pfannenstiel - Vipers InnerSchwyz 9:3

Vor 135 lautstarken Fans ist der UHC Pfannenstiel mit einem abgeklärten Auftritt in die Qualifikation gestartet. Er bezwang in Egg die Vipers InnerSchwyz souverän 9:3. Pfannenstiel trat von Beginn weg spielbestimmend auf und erhöhte das ­Skore kontinuierlich. «Es war eine solide Leistung mit Verbesserungspotenzial», fasste Florian Nider­öst zusammen. 

Das Heimteam startete zielstrebig, während sich die Vipers vorerst auf ihre Defensive konzentrierten. In der 10. Minute brachte Tim Bartenstein Pfannenstiel mit einem satten Schuss aus der Halbdistanz in Führung. Noch im ersten Drittel lenkte das Heimteam das Spiel in seine Bahn. Simon Suter (16.) nutzte erst die Verwirrung in der Gästeabwehr, zwei Minuten darauf spielte Fabio Luchsinger mit einem tollen Pass Roman Weber frei – 3:0. 

Studer hält zwei Penaltys

Nachdem der Gastgeber im Startdrittel dem Gegner noch zu ­viele Gegenstösse zugestanden hatte, trat er nach der ersten Pause abgeklärter auf und gestand den Vipers nur noch wenig Ballbesitz zu. Bis auf 5:0 erhöhte der Oberländer Erstligist, ehe die Gäste nach einem Freistoss erstmals trafen. Die Reaktion auf den Gegentreffer fiel allerdings unverzüglich aus. Nideröst verwertete kurz darauf eine schöne Vorlage von Florian Hafner zum 6:1. 

Das Heimteam liess auch in der Folge keine Spannung mehr aufkommen. Die Mannschaft von Trainer Marc Werner erhöhte bis auf 9:3. Der Schlusspunkt ge­hörte aber «Pfanni»-Goalie Renato Studer. Nachdem er kurz vor Spielhälfte bereits den Penalty von Marco Gwerder abgewehrt hatte, parierte er 15 Sekunden vor dem Ende auch den zweiten Vipers-Penalty, indem er den Versuch des Finnen Oliver Bäcks­backa entschärfte. (zo) 

11. September: Frauenfeld - Laupen 5:6 n.V.

Der UHC Laupen hat bei seinem ersten Meisterschaftsspiel der Erstliga-Saison zwei Punkte aus Frauenfeld mit nach Hause genommen. Die Laupner gewannen im Thurgau 6:5 nach Verlängerung, nachdem sie sich erst kurz vor Ablauf des dritten Drittels in die Overtime gerettet hatten. In der 59. Minute erzielte Pascal Luginbühl aus spitzem Winkel das 5:5. Der Siegtreffer gelang danach Marc Treichler in der letzten Minute der Verlängerung. In der regulären Spielzeit hatte Laupen erst 2:0 vorgelegt, ehe sich die Frauenfelder ab dem zweiten Drittel steigerten und zurück in die Partie fanden. Danach wechselte die Führung hin und her. (zo)
 

10. September: Glattal Falcons - Bassersdorf Nürensdorf 3:8

Als erstes Team aus der Region starteten die Glattal Falcons bereits am Freitag in die Saison. Aber die Glattaler, deren oberstes Ziel der Ligaerhalt ist, mussten einen missglückten Saisonstart hinnehmen. Sie unterlagen daheim Bassersdorf Nürensdorf 3:8. Die Unterländer waren von Beginn weg spielbestimmend. Die Falcons aber blieben mit ihren Kontern gefährlich und hielten die Partie länger offen. Bis zur 28. Minute lagen sie nur 2:3 im Hintertreffen. Drei Gegentreffer innerhalb von wenigen Minuten waren danach aber des Schlechten zu viel für das Heimteam. Nach zwei Dritteln und beim Stand von 2:7 war die Begegnung entschieden. (zo)

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