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Unihockey Frauen NLA

Die Riders düpieren den Tabellenvierten

Die Floorball Riders haben ihre Negativserie beendet. Sie bezwingen nach zuletzt sieben Niederlagen daheim Rychenberg Winterthur 3:2.

Redaktion
Züriost
Dienstag, 25. Januar 2022, 22:15 Uhr Unihockey Frauen NLA

War da was? Anfang November hatten die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti vor dem Nachttragspiel am Dienstagabend letztmals gewonnen. Von Verunsicherung aber war bei den Oberländerinnen gegen Rychenberg Winterthur nichts zu sehen.

Der Tabellenneunte spielte gegen den Vierten keck mit und hielt den favorisierten Gästen mit viel Engagement stand. Die Winterthurerinnen hatten im Startdrittel zwar etwas mehr Spielanteile, in der Folge aber war das Geschehen ausgeglichen. 

In der 53. Minute verwertete Riders Topskorerin Hana Polakova dann eine starke Vorlage von Michelle Schär zum 3:2. Das zwang die mit einer dezimierten Equipe angetretenen Winterthurerinnen zum Handeln. Schon mehr als drei Minuten vor Schluss setzten sie alles auf eine Karte, indem sie die Torhüterin ersetzten. 

Die Riders kamen zwar stark unter Druck. Sie retteten die knappe Führung aber auch dank der guten Leistung von Torhüterin Alina Räuftlin über die Zeit. Mit dem ersten Sieg nach zuletzt sieben Niederlagen hält das Team von Trainer Florian Fauser die Hoffnung auf den Playoff-Einzug am Leben. 

Die Kopie der Führung

Nachdem der erste Abschnitt trotz beidseits guten Möglichkeiten torlos geendet hatte, lagen die Vorteile zu Beginn des zweiten Drittels vorerst bei den Gästen. Nicht aber sie, sondern die Riders trafen. Und innerhalb von weniger als zwei Minuten gleich zweimal. 

Malgorzata Jablonowska eröffnete das Skore mit einem satten Schuss in der 26. Minute, kurz darauf jubelte das Heimteam erneut, nachdem Sabrina Gmür nach einem Ballgewinn sofort den Vorwärtsgang eingeschaltet hatte. Das 2:0 war praktisch eine Kopie des Führungstors.

Die Reaktion des Tabellenvierten fiel mau aus. Eine Tempoverschärfung war nicht zu sehen, die Riders kamen kaum einmal in Bedrängnis. Doch als sie einmal nicht konsequent genug klärten, wurden sie erwischt. Melea Brunner gelang nach einer schnellen Passstafette über drei Stationen das Anschlusstor. 

Wer daraufhin einen druckvolleren Tabellenvierten erwartet hatte, wurde vorerst enttäuscht. Das 2:2 war denn auch nicht zwingend. Hana Konickova (44.) zog einfach einmal ab, der Riders-Torfrau war die Sicht verstellt.

Das Heimteam zeigte sich vom ärgerlichen Ausgleich nicht etwa geschockt, sondern glaubte weiterhin daran, die Negativserie endlich brechen zu können. Zwei hochkarätige Chancen liessen die Riders noch liegen. Dann aber sorgte Topskorerin Polakova dafür, dass sie doch noch jubeln konnten. (ome)

 

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