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Unihockey NLA

Uster hat nichts zu melden

Der UHC Uster hat sein erstes Spiel des Jahres diskussionslos verloren. Er unterliegt daheim Wiler-Ersigen 1:6.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 23. Januar 2022, 21:12 Uhr Unihockey NLA
Usters Marco Klauenbösch (vorne) wird von Tatu Väänänen bedrängt.
Wiler-Ersigen war zu stark: Der Ustermer Marco Klauenbösch (vorne) kommt ins Straucheln.
Foto: Robert Pfiffner

Der Auftakt ins neue Jahr ist dem UHC Uster in der NLA um einiges weniger gut gelungen, als er das alte abgeschlossen hatte. Nach drei Siegen in Serie verliessen die Ustermer nach dem 1:6 gegen Wiler-Ersigen das Feld am Sonntagabend wieder einmal als Verlierer. Die Weichen dazu waren mit dem 0:4-Rückstand nach dem ersten Drittel bereits früh gestellt. 

Während die Emmentaler bei ihren Toren mit cleveren Zuspielen glänzten – zweimal Topskorer Michal Dudovic und zweimal Captain Marco Louis – bekundete Uster erhebliche Mühe, die Lücken in der Gäste-Verteidigung zu finden. Allzu oft wurde zu umständlich agiert, der letzte Pass zu ungenau gespielt oder der Abschluss durch einen Berner Spieler geblockt.

Die einzige wirkliche Ustermer Torchance im ersten Drittel hatte der von Daniels Janis Anis perfekt lancierte Ramon Zimmermann, dessen Abschluss jedoch über die Querlatte flog. Als dann Jens Homberger im mittleren Spielabschnitt den Ball nach einem Abpraller von Gästegoalie Tim Kramer doch erstmals im gegnerischen Gehäuse unterbrachte, annulierten die Schiedsrichter das Tor wegen hohen Stocks.

Die Ustermer prüften Kramer etwas mehr als im Startdrittel, jedoch weiterhin erfolglos, und die Gäste strapazierten ihre Batterien nicht übermässig.

Schmid tilgt die Null

Der Versuch von Uster-Trainer Jürg Kihm, der den abwesenden Chefcoach Simon Meier vertrat, mit der Konzentration auf zwei Linien zu Beginn des letzten Abschnitts nochmals für einen Impuls zu sorgen, wurde nach zweieinhalb Minuten mit dem fünften Treffer der Gäste durch Gianluca Persici abrupt gekontert. 

Nach dem Powerplay-Tor von Louis zum 0:6 gelang es dann Uster-Topskorer Claudio Schmid in der 53. Minute immerhin noch, die Null zu tilgen. Kramer liess sich durch einen ansatzlos abgegebenen Drehschuss des Youngsters überraschen. 

Bis zur Sirene gab es auf beiden Seiten noch Chancen für weitere Treffer, wobei Uster- Goalie Nicola Brütsch sowie sein Berner Pendant jeweils erfolgreich zu intervenieren wussten. (Philipp Wyss)

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