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Unihockey Frauen NLA

Riders bleiben auf der Verliererstrasse

Die Floorball Riders begegneten Berner Oberland zwar auf Augenhöhe. Sie verloren dennoch 1:3.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 23. Januar 2022, 19:07 Uhr Unihockey Frauen NLA
Riders-Stürmerin Iris Brünn (Mitte) enteilt Kamila Paloncyova.
Ein Tor reicht selten zum Sieg: Für die Riders traf gegen Berner Oberland einzig Iris Brünn (Mitte).
Archivfoto: Christian Merz

Beinahe 50 Minuten lang blieben die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti gegen Berner Oberland ohne Torerfolg. Dann traf Iris Brünn zum 1:3. Das erste Erfolgserlebnis für die Oberländerinnen war zugleich auch ihr einziges, am Ergebnis änderte sich in der restlichen Spielzeit nichts mehr.

Trotz einer engagierten Leistung gelang es den Riders also erneut nicht, ihre Niederlagenserie zu beenden. Siebenmal hintereinander haben sie mittlerweile verloren, in der Tabelle liegt das Team von Florian Fauser weiterhin an 9. Stelle.

Der Sieg der ballsicheren Gäste, die sich im Aufbau nicht aus der Ruhe bringen liessen, war trotz mehrheitlich ausgeglichenem Spiel verdient. Die Riders beschränkten sich lange darauf, das Risiko zu minimieren, defensiv sauber zu stehen und agierten entsprechend abwartend. Mutiger wurden sie erst in der Schlussphase, die Partie zu drehen schafften sie aber nicht mehr. 

Polakovas goldene Gelegenheit

Dabei hätte das Heimteam trotz langem Anlauf zum Anschlusstreffer durchaus die Möglichkeit gehabt, in der Schlussphase doch noch zurück in die Begegnung zu kommen. Denn nur 47 Sekunden, nachdem die am rechten Pfosten völlig freistehende Brünn mit ihrem Tor den Bann gebrochen hatte, bot sich Riders-Topskorerin Hana Polakova die goldende Gelegenheit zum 2:3.

Die Tschechin durfte zu einem äusserst grosszügig gepfiffenen Penalty antreten. Doch die gegen Berner Oberland engagierte, aber glücklose Stürmerin scheiterte mit ihrem Versuch an der finnischen Torfrau Flavia Niemelä. (zo)

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