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Unihockey Frauen NLA

Laupen wird hart bestraft

Die Laupner Frauen haben in Winterthur gleich 0:6 verloren. Das klare Ergebnis täuscht – Laupen hielt sich lange im Spiel.

Redaktion
Züriost
Samstag, 15. Januar 2022, 10:00 Uhr Unihockey Frauen NLA
Umsonst abgezogen: Der UHC Laupen (Anna Ankudinova, links) blieb gegen Winterthur ohne Erfolgserlebnis.
Archivfoto: Robert Pfiffner

Der UHC Laupen hat im Kampf um den Playoff-Einzug seine Position nicht verbessern können. Die auf Rang 8 klassierten Laupnerinnen begegneten den Red Ants Rychenberg Winterthur auswärts lange Zeit auf Augenhöhe und zeigten über weite Strecken eine durchaus gute Leistung. 

Im letzten Abschnitt aber erhöhten die Gäste im Bestreben, das bis dahin angehäufte Defizit wettzumachen, das Risiko erheblich. Sie wurden von den Winterthurerinnen, die ihre erste Partie nach rund einem Monat Pause bestritten, dafür hart bestraft. 

Letztlich blieben die ohne ihre beiden besten Skorerinnen Vanessa Kapp und Hanka Lackova angetretenen Oberländerinnen gar ohne Torerfolg. Und verloren beim Tabellenvierten 0:6. 

Nach zwei Dritteln lagen die Laupnerinnen 0:3 im Hintertreffen. Es war ein Resultat, das ihrem Auftritt nicht gerecht wurde. Denn der UHC Laupen war in der bis dahin mehrheitlich ausgeglichenen Partie nicht das schwächere Team.

Die Gäste standen defensiv kompakt. Und nach der ersten Pause gelang es ihnen auch, ihre Fehlerquote in der Auslösung massiv zu reduzieren, sodass die Red Ants nur zu wenigen Gelegenheiten kamen.

Effizienter Gastgeber

Winterthur schaffte es kaum einmal, die Laupnerinnen über eine längere Phase unter Druck zu setzen. Der Tabellenvierte durfte gar froh sein, dass diese mit ihren Chancen grosszügig umgingen. Bis zur Spielhälfte kamen die Oberländerinnen, die einige blitzsaubere Konter zeigten, zu mehr als einer Handvoll guter Möglichkeiten. Ohne zu reüssieren. Nach rund fünf Minuten verhinderte auch noch der Pfosten ein Laupner Tor.

Deutlich effizienter war das Heimteam. Beim Führungstor musste Winterthur zudem das Glück in Anspruch nehmen. Nachdem den Laupnerinnen beinahe ein Eigentor unterlaufen war, sprang der Ball zurück vors Tor. Die Gästeabwehr war kurzzeitig desorientiert, was Vanessa Schmuki 16 Sekunden vor der ersten Pause ausnützte.

Dieselbe Spielerin traf zur Spielhälfte nach einer schönen Einzelleistung erneut. Kraftvoll zog sie in die Mitte, liess sich von drei Gegnerinnen nicht aufhalten und drückte ab. Doch für die Gäste kam es noch arger. In der 38. Minute und in Unterzahl agierend kassierten sie durch Linn Larsson den dritten Gegentreffer. 

Laupen glaubte dennoch weiter an die Wende. Zu Beginn des Schlussabschnitts kamen die Oberländerinnen auch zu weiteren guten Chancen. Und wer weiss, was passiert wäre, hätten die Gäste getroffen. Doch sie blieben ohne Erfolgserlebnis. Und kassierten dafür drei weitere Gegentore. (ome) 

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