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Unihockey Frauen NLA

Die Durststrecke der Riders hält an

Diese Reise ins Emmental ist umsonst gewesen: Die Floorball Riders unterlagen Bern Burgdorf 1:7.

Redaktion
Züriost
Freitag, 14. Januar 2022, 07:30 Uhr Unihockey Frauen NLA
Zum Verzweifeln: Riders-Spielerin Sabrina Gmür.
Wieder kein Erfolgserlebnis: Gegen Bern Burgdorf kassierten die Floorball Riders (Sabrina Gmür) die fünfte Niederlage in Serie.
Archivfoto: Christian Merz

Für die Floorball Riders Dürnten-Bubikon-Rüti wurde es zwar nicht ganz so arg wie im Hinspiel. Dieses hatten die Oberländer NLA-Frauen gegen Bern Burgdorf gleich 1:10 verloren. Aber auch im zweiten Duell gegen die grösstenteils dominierenden Bernerinnen waren die Riders deutlich von einem Erfolgserlebnis entfernt.

Das Team von Florian Fauser unterlag am Donnerstagabend in Burgdorf klar 1:7. Schon nach dem ersten Drittel lagen die Dürntnerinnen 0:3 im Hintertreffen. Für die Riders war die Niederlage ein weiterer Dämpfer im Kampf um den Playoff-Einzug. Mittlerweile haben die an 9. Stelle liegenden Oberländerinnen fünfmal hintereinander verloren.

Im Emmental fanden sich die Riders schnell in einer ungemütliche Lage wieder. Schon in der sechsten Minute gerieten sie gegen die zu Beginn nur mit zwei Linien anstürmenden und viel Druck erzeugenden Bernerinnen in Rückstand. Die Gäste ihrerseits kamen kaum zu Chancen und kassierten bis zur ersten Pause zwei weitere Gegentore.

Im Mitteldrittel war die Begegnung ausgeglichener. Es brauchte aber schon einige starke Paraden von Riders-Torfrau Svenja Schöni, um die Hoffnungen der Gäste am Leben zu erhalten.

Kurzes Strohfeuer

Und tatsächlich: Kurz nach Spielhälfte schien eine Rückkehr in die Partie für die Riders möglich. Eigentlich aus dem Nichts traf Topskorerin Hana Polakova nach einem Freistoss aus grosser Distanz. Nur kurz darauf tauchte Michelle Schär alleine vor der gegnerischen Torhüterin auf, vergab die Chance auf den Anschlusstreffer aber. 

Bereits in der 33. Minute beendete Bern Burgdorf das kurze Strohfeuer der Riders. Jasmin Weber traf wie Polakova aus grosser Distanz und stellte den alten Abstand wieder her. Gleich zu Beginn des Schlussdrittel kassierten die Oberländerinnen das 1:5 und 1:6 – damit war die Partie entschieden.

Dass das Resultat letztlich nicht noch deutlicher ausfiel, lag auch an Torhüterin Schöni, die trotz sieben Gegentoren eine gute Leistung zeigte. (ome)

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