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Unihockey NLA

Doza-Festspiele bei Ustermer Sieg

Der UHC Uster hat sich gegen Chur 8:5 durchgesetzt. Grosse Figur auf Ustermer Seite war der Tscheche Patrik Doza mit fünf Skorerpunkten.

Redaktion
Züriost
Mittwoch, 22. Dezember 2021, 20:53 Uhr Unihockey NLA

In seiner letzten NLA-Partie des Jahres hat der UHC Uster Tabellennachbar Chur 8:5 bezwungen. Dreh- und Angelpunkt im Ustermer Spiel war Patrik Doza, der sich drei Tore und zwei Assists gutschreiben liess und zusätzlich noch ein Eigentor des Gegners provozierte.

In der ersten Phase der Partie deutete nichts auf ein Schlussresultat mit 13 Treffern hin. Wirklich gefährliche Tormöglichkeiten ergaben sich im Startdrittel erst in den fünf Schlussminuten. Wobei sich insbesondere Daniels Janis Anis mit einem Lattenschuss und einer verpassten Chance, bei der er über den Ball schlug, hervortat.

Zwölf Sekunden vor der Sirene jubelte das Heimteam dann doch noch, nachdem Doza ein kurzes Zuspiel seines tschechischen Landsmanns Martin Prazan ins Netz geschlenzt hatte.

Premiere für den Youngster

Den Lauf nahm das Heimteam gleich mit in den mittleren Spielabschnitt, in dem es nur knapp drei Minuten benötigte, um den Vorsprung auf 3:0 auszubauen. Der diese Saison beeindruckend aufspielende Youngster Josia Pfister verwertete einen Abpraller von Chur-Keeper Christoph Reich zu seinem allerersten NLA-Treffer überhaupt. Und Captain Tobias Ledergerber traf nach einem cleveren Zuspiel Dozas.

Danach folgte ein kurzes Aufbäumen der Gäste. Dank zwei schnell aufeinanderfolgenden Treffern waren sie kurz nach Spielmitte plötzlich wieder dran. Der Bündner Amato hatte gar den Ausgleich auf dem Stock.

«Das Team hat sich in dieser Saison generell spielerisch sehr positiv entwickelt. Es besteht jedoch noch viel Potenzial.»

Simon Meier, Trainer UHC Uster

Ein heftiger Schlag in die Churer Magengrube war dann der Doppelschlag des UHC Uster in der letzten Minute des Mitteldrittels, als Ledergerber erneut ein geniales Zuspiel von Doza verwerten konnte und 32 Sekunden später dem Tschechen vor Reichs Gehäuse so viel Zeit gelassen wurde, dass er die Wahl der zu anvisierenden Ecke fast aufreizend in die Länge ziehen konnte.

Nachdem Doza zu Beginn des finalen Abschnitts mit einem perfiden Schuss von hinter dem Gehäuse ein Eigentor der Gäste erzwungen sowie selber nochmals reüssiert hatte, zudem Anis noch auf 8:2 erhöht hatte, war die Partie entschieden.

Der Trainer ist zufrieden

Auch die drei Bündner Treffer in den letzten sechs Minuten konnten daran nichts mehr ändern. Sie offenbarten jedoch, dass Uster-Coach Simon Meier die Arbeit nicht ausgeht.

«Wir haben auch heute wieder über 50 Minuten zwar nicht hochstehend, aber sehr abgeklärt agiert», fasste dieser nach der Partie zusammen. «Das Team hat sich in dieser Saison generell spielerisch sehr positiv entwickelt. Es besteht jedoch noch viel Potenzial.»

Mit 24 Punkten und dem fünften Tabellenrang ist Meier aber mehr als zufrieden. «Das ist eine Folge der äusserst zielgerichteten und kooperativen Arbeitsweise, die das Team seit der Saisonvorbereitung an den Tag legt. Das macht die Arbeit auch für mich sehr angenehm.» (Philipp Wyss)

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