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Alle Spiele der 1. Liga

«Pfanni»-Sieg mit historischer Komponente

Wer ist das beste Erstliga-Unihockey-Team aus der Region - Pfannenstiel, der UHC Laupen oder die Glattal Falcons? Hier sind die aktuellsten Matchberichte.

Redaktion
Züriost
Montag, 29. November 2021, 15:46 Uhr Alle Spiele der 1. Liga
Pfannenstiel-Torhüter Renato Studer blieb gegen Zürisee ohne Gegentor.
Foto: PD

Ticker

28. November: Zürisee - Pfannenstiel 0:8

Der UHC Pfannenstiel Egg bleibt in der Erstliga-Gruppe 2 in Tuchfühlung mit Leader Bülach. Nach dem deutlichen 8:0-Auswärtssieg im Derby gegen Zürisee bleibt «Pfanni» mit einem Punkt Rückstand erster Verfolger.

Es war ein historischer Erfolg für Pfannenstiel: Erstmals seit 13 Jahren gewann der Erstligist ein Spiel ohne Gegentor – das war am 20. September 2008 letztmals gelungen. Torhüter Renato Studer freute sich entsprechend: «Das Team hat heute eine souveräne Darbietung gezeigt. Schön, dass die immer wieder sehr soliden Defensivleistungen mit einer Null belohnt wurden. So lässt sich die neue Woche super starten.»

Allerdings hing der Shutout nicht nur von seinen Vorderleuten ab – auch Studer selber zeigte diverse gute Paraden. Schon nach zwölf Sekunden wurde es nämlich erstmals gefährlich vor seinem Tor. Doch dann sorgte Pfannenstiel dafür, dass bereits bei Spielhälfte kein Zweifel mehr bestand, wer diese Partie gewinnen würde. 3:0 führte der Favorit zur ersten Pause und legte zwischen der 24. und der 28. Minute drei weitere Treffer nach. Erst nach dem 6:0 geriet «Pfanni»-Keeper Studer wieder vermehrt in den Fokus. Er liess sich aber nicht bezwingen, während seinen Vorderleuten in der Schlussphase zwei weitere Treffer gelangen.

27. November: Laupen - Bassersdorf Nürensdorf 5:6

Für den UHC Laupen ist die Luft in der Erstliga-Gruppe 2 wieder dünner geworden. Nach der 5:6-Heimniederlage ­gegen Bassersdorf Nürensdorf bleiben die Oberländer auf dem zweitletzten Rang mit drei Punkten Rückstand auf die Playoff-­Plätze. Ein Sieg, mit dem die ­Laupner zum Tabellenachten Jona-Uznach Flames hätten aufschliessen können, wäre möglich gewesen.

Zwar lagen die Oberländer nach neun Minuten bereits 0:3 zurück, sie erholten sich jedoch und kämpften sich in die Partie zurück. Nach dem 4:4 von Noel Keller (42.) war das Spiel wieder völlig offen, ehe den Gästen in der 59. Minute das 4:5 und wenig später das 4:6 gelang. Der fünfte Laupner Treffer vier Sekunden vor Schluss war nur Resultatkosmetik.

27. November: Rheintal Gators - Glattal Falcons 5:4

In der Hinrunde hatten die Glattal Falcons gegen die Rheintal Gators noch gewonnen. Nun kassierten sie auswärts eine 4:5-Niederlage und verpassten damit auch den Sprung über den Strich. Die Falcons lagen in Widnau nach dem ersten Drittel 0:2 zurück und starteten dann mit dem Anschlusstreffer in den zweiten Abschnitt. Danach fielen die Tore regelmässig auf beiden Seiten. So blieben die Glattaler zwar stets dran, fanden aber den Ausgleich nie. Fast immer, wenn sie Hoffnung geschöpft hatten, folgte ein Rückschlag in Form des nächsten Gegentreffers. Nur nach dem 4:5 in der drittletzten Minute kassierten die Gäste kein Tor mehr – doch ihre Schlussoffensive trug keine Früchte.

20. November: Pfannenstiel - Bülach Floorball 6:3

Zwölf Runden lang hatte sich der Leader schadlos gehalten. Jetzt aber hat der UHC Pfannenstiel die eindrückliche Serie von Bülach Floorball beendet. Der Oberländer Erstligist bezwang die Unterländer im Spitzenkampf 6:3 und fügte ihnen so die erste Meisterschaftsniederlage der Saison zu. Ausschlaggebend dafür war eine äusserst disziplinierte Leistung von «Pfanni». Dazu zeigte sich das Heimteam in Überzahl effizient und nützte drei seiner vier Powerplaymöglichkeiten zu Toren aus.  

«Wir wurden sicherlich etwas überrascht durch die sehr defensive Ausrichtung der Bülacher. Alles in allem war es aber ein sehr spannendes Spitzenspiel», bilanzierte Thiemo Scharfenberger, der für seine 300. Partie im «Pfanni»-Dress geehrt wurde. Teamkollege Sandro Kellermüller sah es ähnlich wie der Jubilar: «Bülach hat nichts für das Spiel gemacht, hat aber sehr gut verteidigt und die Räume extrem eng gemacht. Trotzdem konnten wir als Team über weite Strecken unsere Leistung abrufen und so verdient die drei Punkte feiern.»

Seit Mitte Oktober surft Pfannenstiel nun auf einer Erfolgswelle, feierte sieben Siege in Serie. In der Tabelle hat das Team von Trainer Marc Werner bis auf einen Punkt zu Leader Bülach aufgeschlossen. 

Suter trifft aus der Distanz

Zu Beginn des Schlussdrittels war beim Stand von 4:3 für den UHC Pfannenstiel noch alles offen. Das Heimteam hatte gegen die passiven Gäste zwischenzeitlich auf 3:0 vorgelegt, kassierte dann aber innerhalb von weniger als zwei Minuten zwei Gegentreffer. Und auch auf das 4:2 von «Pfanni» fand Bülach nur wenig später eine Antwort. 

Erst zehn Minuten vor dem Ende gelang den Oberländern das wegweisende 5:3 durch Florian Nideröst in Überzahl. Die Gäste konnten danach ihrerseits in Überzahl spielen, nützten diese Möglichkeit allerdings nicht, um zu verkürzen. Kurz vor Schluss ersetzten sie dann ihren Goalie durch einen sechsten Feldspieler. Nur 15 Sekunden später traf Simon Suter aus der eigenen Hälfte heraus ins verlassene Bülacher Tor und besiegelte so den 6:3-Sieg. (zo)

19. November: Glattal Falcons - Laupen 13:6

Mit dem zweiten Sieg hintereinander hat das Erstligateam der Glattal Falcons seine Hoffnungen auf den Playoff-Einzug befeuert. Nach dem 13:6-Erfolg gegen den ebenfalls um einen Platz in den Top 8 kämpfenden UHC Laupen liegen die Glattaler zwar noch immer unter dem Strich. Sie sind als Tabellenneunte nun punktgleich mit den auf Rang acht platzierten Jona-Uznach Flames. 

Das torreiche Duell zwischen den Falcons und Laupen war lange offen, die Führung wechselte mehrfach. Mit vier Toren innerhalb von 120 Sekunden rissen die Glattaler ab der 50. Minute die Vorteile an sich und legten zum 8:5 vor. Danach bestraften sie die verzweifelt um die Rückkehr in die Begegnung kämpfenden Gäste gnadenlos. Fünf weitere Tore legten die Falcons nach, letztlich erzielte das Heimteam im dritten Abschnitt neun Treffer – ein selten gesehenes Kunststück. (zo) 

14. November: Laupen - Frauenfeld 8:6

Gegen Schlusslicht Frauenfeld fährt Erstligist Laupen den vierten Saisonsieg ein und verringert den Rückstand auf die Playoff-Plätze auf drei Punkte. Beim 8:6-Erfolg gegen die Thurgauer war der Beginn harzig. Laupen geriet 0:1 und 1:2 in Rückstand, ehe die Oberländer in der 12. Minute erstmals selber in Führung gingen. Um mehr als drei Tore vermochten sie sich danach allerdings nie abzusetzen. In der Schlussphase nutzte Frauenfeld eine Laupner Strafe zum 6:7-Anschlusstreffer. Darauf antwortete Julian Studer aber umgehend mit dem 8:6 und sicherte den Oberländern so den Heimerfolg. Mit insgesamt drei Treffern und zwei Assists war Studer eine der prägenden Laupner Figuren in dieser Partie. (zo)

14. November: Vipers InnerSchwyz - Pfannenstiel 2:8

Nach dem Cup-Highlight gegen das NLA-Team Zug vom Freitag ist dem UHC Pfannenstiel die Rückkehr in den Erstliga-Alltag geglückt. Zum Auftakt der Rückrunde siegte «Pfanni» bei den Vipers InnerSchwyz ungefährdet 8:2. Obwohl sich Pfannenstiel im ersten Drittel nicht immer souverän zeigte und Torhüter Studer die eine oder andere Chance der Gastgeber vereiteln musste, führte der Favorit nach 20 Minuten dank seiner Kaltblütigkeit 4:0.

Weniger effizient war Pfannenstiel dann zu Beginn des Mittelabschnitts, als aus einer doppelten Überzahl nichts Zählbares, sondern lediglich ein Pfostenschuss resultierte. Wenig später kassierten die Oberländer den ersten Gegentreffer, liessen sich aber nicht aus dem Konzept bringen und hatten Spiel und Gegner im Griff, ohne ihre beste Leistung abrufen zu müssen. «Wir konnten zwar nicht die Leistung wie am Freitag im Cup gegen Zug aufs Parkett zaubern, aber es hat dennoch für den Sieg gereicht», sagte Pfannenstiel-Verteidiger Weber. «Nun sind wir bereit für das Spitzenspiel.» Dieses folgt am nächsten Samstag, wenn der vier Punkte vor «Pfanni» liegende Leader Bülach in Egg gastiert.

13. November: Bassersdorf Nürensdorf - Glattal Falcons 5:7

Den Glattal Falcons gelang gegen ein Team aus der oberen Tabellenhälfte der Erstliga-Gruppe 2 eine Überraschung. Sie bezwangen Bassersdorf Nürensdorf auswärts 7:5, feierten damit den dritten Saisonsieg und liegen nun noch drei Punkte hinter einem Playoffplatz.

Die Basis zu diesem Erfolg legten die Falcons im ersten Drittel, das sie 4:2 für sich entschieden, wobei sie die Tore zum 3:2 und zum 4:2 in der 20. Minute innerhalb von nur zehn Sekunden erzielten. Nach dem zweiten Abschnitt führten die Glattaler gar 6:3, ehe es im Schlussdrittel noch einmal spannend wurde. Beim Stand von 6:5 kassierten die Glattaler in der Schlussphase noch zwei Strafen, konnten den Ausgleich aber verhindern und bejubelten fünf Sekunden vor der Schlusssirene – ebenfalls während einer Strafe – den siegsichernden siebten Treffer.

6. November: Laupen - Jona-Uznach Flames 3:4

Der UHC Laupen hat im Kampf ums Playoff-Ticket einen Rückschlag erlitten. Der Oberländer Erstligist musste sich daheim den Jona-Uznach Flames 3:4 beugen. Die mit grossen Ambitionen in die Meisterschaft gestiegenen St. Galler, die ihren Ansprüchen deutlich hinterherhinken, liegen als Achte neu fünf Punkte vor Laupen (10.). 

Die Laupner zeigten in der wichtigen Begegnung gegen die Flames einmal mehr diese Saison viel Moral und fanden nach einem 0:3-Rückstand zurück in die Partie. Ausschlaggebend dafür war, dass dem Heimteam in der Schlussphase des zweiten Abschnitts ein Doppelschlag gelang. Sebastian Senn und Roger Keller brachten mit ihren Toren die Hoffnungen bei den Laupnern zurück. Mit dem 2:4 (47.) mussten sie aber bald den nächsten Dämpfer hinnehmen. Kevin Mächler sorgte mit seinem 3:4 in der 57. Minute für eine spannenden Schlussphase – mehr aber auch nicht. (zo)

6. November: Rheintal Gators - Pfannenstiel 3:9

Zum Abschluss der Hinrunde gewann der UHC Pfannenstiel auswärts bei den heimstarken Rheintal Gators hoch 9:3. Der Oberländer Erstligist löste seine schwierige Aufgabe im Rheintal mit Bravour und rückte anstelle der Gators auf den zweiten Platz vor. Pfannenstiel zeigte sich geduldig, agierte clever und siegte verdient. Das Spiel war allerdings enger, als das Resultat den Anschein macht. Nach zwei Abschnitten führte «Pfanni» knapp 3:2, ehe den Gästen noch sechs Tore gelangen.

Den Startschuss zum torreichen letzten Drittel gab Marco Carigiet nach nur 41 Sekunden. Er veredelte die starke Vorarbeit von Sandro Kellermüller zum 4:2. «Wir haben eine super Teamleistung abgeliefert und die Vorgaben des Staffs gut umgesetzt», freute sich Dreifach-Torschütze Carigiet. (zo)

6. November: Glattal Falcons - Limmattal 3:9

Die Glattal Falcons blieben in der Erstliga-Partie gegen das Spitzenteam Limmattal ohne Aussichten auf ein Erfolgserlebnis. Die weiterhin an zweitletzter Stelle liegenden Glattaler unterlagen in eigener Halle deutlich 3:9, wobei sie in jedem Drittel jeweils drei Gegentreffer kassierten. Fabian Zolliker erzielte alle Glattaler Treffer. Er war es auch, der mit seinem Doppelschlag im zweiten Drittel zum 2:4 das Heimteam nochmals heranführte.

Der favorisierte Gegner liess sich davon aber nicht beunruhigen. Die Gäste reagierten aufs Aufbäumen des Heimteams innerhalb weniger Minuten mit zwei Toren bis zur zweiten Pause. Die Falcons konnten letztlich nur die Höchststrafe vermeiden – das Stängeli. (zo)  

30./31. Oktober: Bassersdorf Nürensdorf - Pfannenstiel 2:3 n.V./ Pfannenstiel - Laupen 10:4/ Laupen - Herisau 8:7 n.V.

Der UHC Pfannenstiel hat in der Doppelrunde vom Wochenende seinen 2. Platz in der Tabelle verteidigt. Der Oberländer Erstligist feierte zwei Siege. Beim 3:2 nach Verlängerung auswärts gegen Bassersdorf Nürensdorf verspielte «Pfanni» eine 2:0-Führung, ehe Dominic Hottinger in der 7. Minute der Verlängerung das 3:2-Siegtor gelang.

Das Derby gegen den UHC Laupen gewann Pfannenstiel hingegen klar 10:4. Zur zweiten Pause führte der Tabellenzweite bereits 7:1. Im Schlussdrittel hielt beim Favoriten dann aber der Schlendrian Einzug. Innert 167 Sekunden gelangen den Gästen drei Tore. «Pfanni» fing sich aber schnell wieder, sodass keine Spannung mehr aufkam.

Torreich verlief auch die zweite Begegnung der Laupner. Die Oberländer führten gegen Herisau nach etwas mehr als einer Viertelstunde 4:0, lagen später 6:4 sowie 7:5 vorne, holten aber doch nicht die volle Punktzahl. In der 63. Minute gelang Lukas Egli immerhin das Tor zum 8:7, womit die Laupner nach sechs Niederlagen in Serie zum Siegen zurückfanden.

30./31. Oktober: Glattal Falcons - Jona-Uznach 4:2/ Frauenfeld - Glattal Falcons 5:3

Bei den Glattal Falcons fällt die Bilanz der Doppelrunde durchzogen aus. Die Glattaler, die zwar unter dem Trennstrich liegen, aber noch immer in Schlagdistanz zum letzten Playoff-Platz sind, bezwangen in ihrem ersten Spiel die Jona-Uznach Flames 4:2. Nach 17 Minuten stand es 3:2 für die Falcons. Dann passierte bis zum Beginn des Schlussabschnitts und dem entscheidenden 4:2 durch Fabian Zolliker nichts mehr.

Tags darauf konnten die Glattaler allerdings nicht nachdoppeln. Dabei schien die Gelegenheit günstig: Sie trafen auf Schlusslicht Frauenfeld. Im Thurgau aber unterlagen die Falcons 3:5, wobei sie bis kurz vor Schluss auf Punktezuwachs hoffen konnten. Den fünften Gegentreffer kassierten die Gäste erst, als sie alles auf eine Karte setzten und ohne Torhüter anstürmten. (zo)

25. Oktober: Pfannenstiel - Glattal Falcons 9:2

Der eine oder andere Spieler des UHC Pfannenstiel hatte zwar schwere Beine. Dennoch erledigte der Oberländer Erstligist nur 24 Stunden nach dem kräfteraubenden Cupspiel gegen B-Ligist Ticino Unihockey (6:5-Sieg) auch seine Aufgabe in der Meisterschaft. «Pfanni» trat daheim in Egg im Derby gegen die Glattal Falcons clever auf, agierte geduldig und zeigte sich im Abschluss effizient. Der gute Auftritt widerspiegelte sich im Resultat. Souverän 9:2 gewann Pfannenstiel, in der Tabelle stiessen die Oberländer auf den 2. Platz vor. 

«Nach dem kräftezehrenden Cupspiel war es sehr wichtig, den Schwung und auch den Siegeswillen mitzunehmen, um gegen die kämpferischen Falcons zu bestehen», sagte Dreifach-Torschütze Fabian Scheuner. «Auch wenn das Spiel zwischenzeitlich durch viele technische Fehler geprägt war, ist es umso wichtiger, dass wir als Mannschaft gelernt haben, auch solche Spiele souverän zu gewinnen.»

Studer hat zu tun

Die Devise des Heimteams war, vor allem den Gegner laufen zu lassen. Dies gelang anfänglich gut. Pfannenstiel war im Startabschnitt das bessere Team, spielte ökonomisch und führte zur Pause 3:0. Die ersten Minuten des Mitteldrittels gehörten dann aber den Gästen aus dem Glattal. Insgesamt dreimal bewahrte «Pfanni»-Goalie Renato Studer sein Team vor dem ersten Gegentor und rettete teils mirakulös. 

Bei Spielhälfte musste er sich dann aber doch erstmals geschlagen geben, wobei Pfannenstiel zu diesem Zeitpunkt bereits 5:0 führte. Einen Ballverlust in der «Pfanni»-Defensive nutzte Kenta Ramsauer kaltblütig aus. Das Heimteam vermochte aber umgehend zu reagieren. Thiemo Scharfenberger (31.) traf mit einem abgelenkten Distanzschuss zum 6:1, Scheuner erhöhte kurz darauf zum 7:1. Die restliche Zeit  spielte das Heimteam danach problemlos herunter. (zo)

25. Oktober: Zürisee - Laupen 6:3

Der UHC Laupen findet weiterhin nicht auf die Siegstrasse zurück. Beim 3:6 auswärts gegen Zürisee kassierte der Oberländer Erstligist seine sechste Meisterschaftsniederlage in Serie. Die Laupner führten zwar zur ersten Pause, drei Gegentore in Serie aber brachten sie danach unter Zugzwang. Zwölf Minuten vor Schluss brachte Marc Treichler mit dem 3:4-Anschlusstreffer die Gäste zurück. Manuel Hartmann traf in der Folge aber noch zweimal für Zürisee und liess mit seinen Toren die Laupner Hoffnungen auf ein Erfolgserlebnis platzen. (zo) 

9./10. Oktober: Pfannenstiel - Jona-Uznach Flames 4:5 n.V./Frauenfeld - Pfannenstiel 1:7

In der Doppelrunde vom Wochenende liess Erstliga-Mitfavorit Pfannenstiel zum zweiten Mal in dieser Saison Federn in Form einer Niederlage nach Verlängerung. Am Samstag verlor das Team von Trainer Marc Werner das Heimspiel gegen die Jona-Uznach Flames 4:5. Den entscheidenden Gegentreffer kassierten sie nach 50 Sekunden in der Verlängerung. Es waren zwei verschenkte Punkte: Trotz spielerischer Überlegenheit verstand es Pfannenstiel nicht, den aufopferungsvoll kämpfenden Gegner in die Schranken zu weisen. Eine 4:2-Führung nach 50 Minuten brachte «Pfanni» nicht über die Zeit.

Am Sonntag erledigte der Oberländer Erstligist seine Pflicht gegen Schlusslicht Frauenfeld mit einem deutlichen 7:1-Erfolg. Nach etwas fahrigem Start und einigen wichtigen Paraden von Torhüter Weber trat «Pfanni» dominant auf, ging nach einer Viertelstunde per Doppelschlag 2:0 in Führung und geriet danach nicht mehr in Gefahr, die Begegnung noch aus der Hand zu geben. Dank dem Sieg bleibt der UHC Pfannenstiel  auf Rang 3 und ist in Tuchfühlung mit der Spitze. Leader Bülach hat drei Punkte mehr auf dem Konto. (zo)

9./10. Oktober: Zürisee - Glattal Falcons 7:6 n.V./Glattal Falcons - Herisau 9:1

Die Glattal Falcons haben nach der Doppelrunde vom Wochenende einen Punkt mehr auf dem Konto und belegen nun mit vier Zählern den zweitletzten Rang in der Erstliga-Gruppe 2. Den Teilerfolg in Form einer 6:7-Niederlage nach Verlängerung holten sie am Samstag bei Zürisee Unihockey. Der entscheidende Treffer fiel in der 9. Minute der Verlängerung. Zuvor hatten beide Teams phasenweise geführt, sich aber nie absetzen können.

Am Sonntag hingegen kassierten die Falcons eine herbe 1:9-Heimniederlage. Gegen Herisau mussten die Glattaler gar froh sein, überhaupt einen Treffer zu erzielen – erst 41 Sekunden vor Schluss traf Joel Müller für die Gastgeber, die im ersten Drittel zwei und im zweiten Abschnitt fünf Gegentore hinnehmen mussten. (zo)

9. Oktober: Vipers InnerSchwyz - Laupen 7:1

Unihockey Erstligist UHC Laupen kassierte im siebten Saisonspiel die fünfte Niederlage und fällt in der Tabelle auf den 10. Rang zurück. Gegen die Vipers InnerSchwyz verloren die Oberländer deutlich 1:7.

In der Vorschau auf der Website der Vipers wurden die Laupner als «ein guter Punktelieferant» bezeichnet. Die Oberländer wurden ihrem zweifelhaften Ruf tatsächlich gerecht. Der 1:1-Ausgleich von Robin Treichler (11.) blieb das einzige Laupner Tor. Nach dem ersten Drittel lagen sie 1:2 hinten, nach dem zweiten schon vorentscheidend 1:5. Das grosse Manko der Oberländer liegt in der Defensive. Sie haben in dieser Saison bisher 53 Gegentreffer kassiert – und nur in zwei Partien weniger als sieben. (zo)

4. Oktober: Laupen - Rheintal Gators 5:7

Er forderte die favorisierten Gäste, stand am Schluss aber dennoch mit leeren Händen da: Daheim unterlag der UHC Laupen den Rheintal Gators 5:7. Für den Oberländer Erstligisten war es die vierte Niederlage der Saison. Sie kostete Laupen in der Rangliste auch einen Platz.

Auf Rang 8 liegen die Laupner neu, immerhin weiterhin auf einem Playoffplatz und damit besser als gemeinhin erwartet. Der Gegner hat derweil deutlich grössere Ambitionen. Er zählt  zu den Spitzenteams und hat als Zwischenziel ausgegeben, die Qualifikation in den Top 4 abzuschliessen. 

Zwei Finnen wirbeln

Gleich fünf Ausländer stehen im Kader der Rheintaler – zwei davon spielten beim Sieg gegen Laupen denn auch entscheidende Rollen. Der Finne Asser Jääskeläinen zeigte sich mit vier Toren äussert treffsicher. Landsmann Miika Nieminen gab fünf Vorlagen. Während Doppeltorschütze Marc Treichler nach der Partie zum besten Laupner Spieler gewählt wurde, zeichnete man auf Seiten der Gäste Nieminen aus. Intern aber erhielt bei den Rheintalern ein anderer Akteur den Titel verliehen. Joel Stieger, der erst ab Spielmitte aufs Feld durfte und mit seinem Einsatz die zweite Linie zusammenhielt. Die Wahl zeigt den Respekt der Gäste vor der Laupner Kampfkraft und ihrer Widerstandsfähigkeit

Die Oberländer liessen sich von ihrem Fehlstart – 0:2 nach drei Minuten – nicht beirren. Und arbeiteten sich auch nach dem 2:6 (33.) zurück. Letztlich aber mussten sie sich den spielstarken Gators trotzdem geschlagen geben. Deren Fazit: Es war die erwartet schwierige Partie. (zo) 

4. Oktober: Limmtattal - Pfannenstiel 1:3

Der UHC Pfannenstiel zeigte im Erstliga-Spitzenkampf auswärts gegen Limmattal eine abgeklärte Leistung, setzte sich 3:1 durch und liegt in der Tabelle nach fünf Runden nun an zweiter Stelle. Zehn Minuten vor Schluss stand es 1:1. Die Gäste reduzierten daraufhin auf zwei Linien. Dies zahlte sich aus.

In der 57. Minute bediente Fabio Luchsinger den im Slot stehenden Remo Gallati, der den Ball zum 2:1 über die Linie drückte. Die Limmattaler zogen postwendend ihr Timeout ein und ersetzten Torhüter Dominic Gabriel durch einen sechsten Feldspieler. Wirklich gefährlich wurde es für «Pfanni» aber nicht mehr. Im Gegenteil: 36 Sekunden vor Schluss traf Thiemo Scharfenberger zum 3:1 ins verlassene Gehäuse des Heimteams.

«Beide Teams sind spielerisch auf Augenhöhe und neutralisierten sich immer wieder. Schön, dass unser Team das eine Quäntchen Wettkampfglück auf seine Seite zwingen konnte», freute sich «Pfanni»-Goalie Renato Studer.
 

4. Oktober: Glattal Falcons - Bülach 3:9

Wenig Grund zur Freude haben derzeit die Glattal Falcons. Sie gerieten gegen Leader Bülach schon in den ersten zehn Minuten 0:5 in Rückstand. Zwischenzeitlich vermochte Glattal auf 3:6 zu verkürzen, wobei das Heimteam es in einigen Phasen schaffte, mehr Hektik in die Partie zu bringen. Schliesslich verlor der Glattaler Erstligist dennoch 3:9, da sich die Gäste die Kontrolle nie entreissen liessen. Nach der vierten Niederlage im fünften Spiel fassten die Falcons die rote Laterne. (zo) 

27. September: Pfannenstiel - Zürisee 8:3/Herisau - Pfannenstiel 4:5

Erfolgreiche Doppelrunde für den UHC Pfannenstiel: Der Mitfavorit der Erstliga-Gruppe 2 feierte zwei Siege. Am Sonntag musste «Pfanni» das 5:4 gegen Herisau allerdings erzittern. Die mit nur zwei Linien spielende Equipe spielte zwar mehrheitlich souverän, kassierte aber in der Schlussphase drei teils sehr unglückliche Gegentreffer. 5:1 führte «Pfanni» nach dem zweiten Drittel und hätte zu Beginn des Schlussdrittels die Führung noch ausbauen müssen. 

Die Ineffizienz rächte sich beinahe: Ein mehrfach abgelenkter Lobball und zwei «Pfanni»-Eigentore brachten Herisau auf 4:5 heran und die Spannung zurück in die Partie. Mit Willen und Kampfgeist brachten die Gäste den Sieg aber über die Zeit. «Wir haben über 45 Minuten grossartig gespielt», sagte Torhüter Patrick Weber. 

Am Samstag hatte sich «Pfanni» beim letztlich klaren 8:3-Derbysieg gegen Zürisee lange schwer getan. Die Gastgeber wirkten zu Beginn lethargisch und Zürisee verstand es gut, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Die von Trainer Werner geforderte Steigerung folgte dann aber, was sich mit Verzögerung auch im Resultat niederschlug. Vor allem, da Zürisee in der Schlussphase etwas physischer spielte, was vom Schiedsrichterduo nicht geduldet wurde – und was Pfannenstiel zu drei Powerplay-Treffern nutzte. «Wir haben nicht wahnsinnig gut gespielt, dafür sicher sehr leidenschaftlich», lautete das Fazit von Stürmer Florian Hafner. (cma)

27. September: Glattal Falcons - Rheintal 5:1/InnerSchwyz - Glattal Falcons 13:7.

Erstligist Glattal Falcons feierte seinen ersten Saisonsieg – und kassierte danach in der Doppelrunde einen herben Dämpfer. Das Heimspiel gegen die Rheintal Gators gestalteten die Glattaler am Freitag siegreich. Matchwinner auf dem Weg zum 5:1-Erfolg war Torhüter Jonas Zolliker, der dem Gegner mit seinen Paraden den letzten Nerv und jegliche Siegchance raubte.

Umso bitterer war das, was sich am Sonntag in der zweiten Partie der Doppelrunde zutrug: Bei den Vipers Innerschwyz kassierten die Falcons in den ersten 16 Minuten gleich zehn Gegentreffer. Entschieden war die Partie damit bereits – am Ende lautete das Resultat 7:13. (zo)

27. September: Bassersdorf Nürensdorf - Laupen 11:3/Laupen - Limmattal 4:13

Erstligist Laupen hat nach dem Derbysieg gegen die Glattal Falcons vor Wochenfrist nun ein sehr bitteres Wochenende hinter sich: 0 Punkte, 7:24 Tore lautet das Fazit aus den beiden Partien gegen Bassersdorf Nürensdorf (3:11) und Limmattal (4:13). Am Sonntag im Heimspiel gegen Limmattal gingen die Laupner immerhin noch 1:0 in Führung und retteten das 1:1 in die erste Pause, ehe sie im zweiten Drittel neun Gegentreffer kassierten. Am Samstag in Nürensdorf hielt Laupen den Schaden lediglich bis Spielmitte in Grenzen, ehe die Gastgeber ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauten. (zo)

20. September: Bülach Floorball - Pfannenstiel 7:6 n.V.

Der UHC Pfannenstiel unterlag in der zweiten Runde auswärts nach schwachem Start Bülach Floorball 6:7 nach Verlängerung. Der Oberländer Erstligist zeigte im Unterland Comeback-Qualitäten, indem er ein 0:3 und später auch das 3:5 wettmachte. Das Happy-End aber blieb aus. Obwohl «Pfanni» in der Verlängerung mehr Spielanteile besass, ergatterte sich Bülach dank Mario Meiers Tor in der 69. Minute den Zusatzpunkt. 

«Wir hatten sicherlich nicht unseren besten Tag», gab Pfannenstiel-Spieler Thiemo Scharfenberger hinterher zu. «Der Anfang war schwach, doch wir haben eine gute Aufholjagd gezeigt, die leider am Schluss nicht belohnt wurde.»

Alles auf eine Karte gesetzt

Pfannenstiel startete fahrig. Schon nach 23 Sekunden lagen die Oberländer 0:1 hinten, nach 14 Minuten stand es 0:3. Bis Mitte des zweiten Abschnitts hatten die Gäste den Rückstand zwar wieder abgetragen, gerieten danach aber trotz mehr Ballbesitz 3:5 in Rücklage. In der 59. Minute lag Pfannenstiel 5:6 hinten. Dann ersetzten die Gäste den Goalie durch einen sechsten Feldspieler. Nur fünf Sekunden brauchten sie danach: Florian Hafner spielte quer zu Florian Nideröst – 6:6. (zo) 

20. September: Laupen - Glattal Falcons 7:2 u. Laupen - Bülach 4:8

Erstligist UHC Laupen hat sein Wochenendprogramm mit zwei Spielen mit einer ausgeglichenen Bilanz beendet. Die Laupner bezwangen erst daheim die Glattal Falcons deutlich 7:2. Tags darauf unterlagen die Oberländer dann in der eigenen Halle Bülach 4:8. Die auf ihre Konterstärke setzenden Laupner hielten lange mit. Erst sieben Minuten vor Schluss kassierten sie das vorentscheidende 4:6, als Alireza Tahmasebi für die spielbestimmenden Gäste im Nachsetzen traf. Zuvor hatte das Heimteam, bei dem Goalie Stefan Kistler eine starke Leistung zeigte, dreimal einen Rückstand wieder wettgemacht. Im letzten Drittel aber schwanden bei den Laupnern zusehends die Kräfte.

Drei Tore in drei Minuten

Im Duell gegen die Glattal Falcons nahmen die Zahlen 27, 28 und 29 eine zentrale Rolle ein. In jenen Minuten verdoppelte der UHC Laupen seinen Vorsprung und machte aus seinem 3:0 ein beruhigendes 6:0. Die Partie hatte für Laupen gut begonnen. Mit einem Doppelschlag brachten Robin Treichler und Pascal Luginbühl ihr Team schon in der Anfangsphase in Führung. Es war die Basis für den zweiten Laupner Sieg der Saison. (zo) 

11. September: Pfannenstiel - Vipers InnerSchwyz 9:3

Vor 135 lautstarken Fans ist der UHC Pfannenstiel mit einem abgeklärten Auftritt in die Qualifikation gestartet. Er bezwang in Egg die Vipers InnerSchwyz souverän 9:3. Pfannenstiel trat von Beginn weg spielbestimmend auf und erhöhte das ­Skore kontinuierlich. «Es war eine solide Leistung mit Verbesserungspotenzial», fasste Florian Nider­öst zusammen. 

Das Heimteam startete zielstrebig, während sich die Vipers vorerst auf ihre Defensive konzentrierten. In der 10. Minute brachte Tim Bartenstein Pfannenstiel mit einem satten Schuss aus der Halbdistanz in Führung. Noch im ersten Drittel lenkte das Heimteam das Spiel in seine Bahn. Simon Suter (16.) nutzte erst die Verwirrung in der Gästeabwehr, zwei Minuten darauf spielte Fabio Luchsinger mit einem tollen Pass Roman Weber frei – 3:0. 

Studer hält zwei Penaltys

Nachdem der Gastgeber im Startdrittel dem Gegner noch zu ­viele Gegenstösse zugestanden hatte, trat er nach der ersten Pause abgeklärter auf und gestand den Vipers nur noch wenig Ballbesitz zu. Bis auf 5:0 erhöhte der Oberländer Erstligist, ehe die Gäste nach einem Freistoss erstmals trafen. Die Reaktion auf den Gegentreffer fiel allerdings unverzüglich aus. Nideröst verwertete kurz darauf eine schöne Vorlage von Florian Hafner zum 6:1. 

Das Heimteam liess auch in der Folge keine Spannung mehr aufkommen. Die Mannschaft von Trainer Marc Werner erhöhte bis auf 9:3. Der Schlusspunkt ge­hörte aber «Pfanni»-Goalie Renato Studer. Nachdem er kurz vor Spielhälfte bereits den Penalty von Marco Gwerder abgewehrt hatte, parierte er 15 Sekunden vor dem Ende auch den zweiten Vipers-Penalty, indem er den Versuch des Finnen Oliver Bäcks­backa entschärfte. (zo) 

11. September: Frauenfeld - Laupen 5:6 n.V.

Der UHC Laupen hat bei seinem ersten Meisterschaftsspiel der Erstliga-Saison zwei Punkte aus Frauenfeld mit nach Hause genommen. Die Laupner gewannen im Thurgau 6:5 nach Verlängerung, nachdem sie sich erst kurz vor Ablauf des dritten Drittels in die Overtime gerettet hatten. In der 59. Minute erzielte Pascal Luginbühl aus spitzem Winkel das 5:5. Der Siegtreffer gelang danach Marc Treichler in der letzten Minute der Verlängerung. In der regulären Spielzeit hatte Laupen erst 2:0 vorgelegt, ehe sich die Frauenfelder ab dem zweiten Drittel steigerten und zurück in die Partie fanden. Danach wechselte die Führung hin und her. (zo)
 

10. September: Glattal Falcons - Bassersdorf Nürensdorf 3:8

Als erstes Team aus der Region starteten die Glattal Falcons bereits am Freitag in die Saison. Aber die Glattaler, deren oberstes Ziel der Ligaerhalt ist, mussten einen missglückten Saisonstart hinnehmen. Sie unterlagen daheim Bassersdorf Nürensdorf 3:8. Die Unterländer waren von Beginn weg spielbestimmend. Die Falcons aber blieben mit ihren Kontern gefährlich und hielten die Partie länger offen. Bis zur 28. Minute lagen sie nur 2:3 im Hintertreffen. Drei Gegentreffer innerhalb von wenigen Minuten waren danach aber des Schlechten zu viel für das Heimteam. Nach zwei Dritteln und beim Stand von 2:7 war die Begegnung entschieden. (zo)

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