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Fischenthaler Skispringer vor Weltcup-Auftakt

Peter peilt überall das Maximum an

Nun gilt es für Dominik Peter ernst. In Russland nimmt der Fischenthaler seine dritte volle Weltcup-Saison mit einem guten Gefühl in Angriff.

Florian
Bolli
Freitag, 19. November 2021, 20:57 Uhr Fischenthaler Skispringer vor Weltcup-Auftakt
Dominik Peter startet zuversichtlich in die Olympia-Saison.
Foto: Florian Bolli

Vielleicht ist es ja ein gutes Omen: Die Weltcup-Saison beginnt am Wochenende in Nischni Tagil – also an jenem Ort in Russland, wo Dominik Peter bisher sein bestes Weltcup-Ergebnis erreicht hat. 16.  wurde der Fischenthaler dort vor einem Jahr. «Es ist eine coole Schanze», sagt Peter. Ihm passt die Umgebung, vor allem aber liegen ihm die winterlichen Bedingungen bei Temperaturen deutlich unter Null grad – «so etwas mag man als Wintersportler einfach.»

Es ist eine lange und intensive Saison, die rund 2000 Kilometer östlich von Moskau ihren Anfang nimmt. An fast jedem Wochenende ist der Weltcup-Tross bis Ende Januar im Einsatz, ehe die Olympischen Winterspiele in Peking anstehen. Für sie hat Peter mit seiner Junioren-WM-Bronzemedaille im letzten Winter schon die halbe Qualifikation geschafft.

Taktieren will er nicht

Während letzte Saison der Kräftehaushalt noch ein Knackpunkt war macht sich Peter darum nun keine Sorgen mehr, seit er den Spitzensport als Vollzeitjob betreibt und nebenher nicht mehr im Büro arbeitet. Seine Batterien sind voll und Peter ist bereit für den Saisonstart. Das Knie, das nach einem Meniskusschaden im Mai operiert worden war, bereitet dem Fischenthaler schon länger keine Probleme mehr.

Da verwundert es nicht, dass der 20-Jährige seine dritte volle Weltcup-Saison mit viel Zuversicht in Angriff nimmt. Und er denkt nicht ans Taktieren, wenn es um die Energiereserven geht – sondern will überall das Maximum herausholen.

Angefangen am Wochenende in Nischni Tagil, wo er neben Killian Peier und Simon Ammann als einer von drei Schweizern im Einsatz steht. Besonders die Rückkehr von Peier nach dessen Kreuzbandriss freut Peter – er versteht sich mit dem Schweizer Teamleader glänzend, teilt mit ihm das Zimmer und ist froh um den Rat des Routiniers. Und Peters Ziel in Russland? «Wenn ich es zweimal in die Top 30 schaffe, ist das ein guter Anfang», sagt der Fischenthaler.

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