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Unihockey NLA

Uster bindet einen direkten Konkurrenten zurück

6:5 nach Verlängerung gewinnt der UHC Uster bei Waldkirch St. Gallen. Es könnten wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs sein.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 14. November 2021, 22:08 Uhr Unihockey NLA
Uster bejubelte gegen Waldkirch-St. Gallen einen wichtigen Sieg.
Archivfoto: Christian Merz

Die Partie des UHC Uster beim UHC Waldkirch-St. Gallen lässt sich einreihen in die Vielzahl spektakulärer Duelle der beiden Teams in den vergangenen Jahren. Mit dem 6:5-Sieg nach Verlängerung können die Ustermer einen direkten Konkurrenten um einen Playoffplatz etwas zurückbinden. Den entscheidenden Treffer in der Verlängerung schoss Filip Karlsson in der 66. Minute.

Elf Treffer und zahlreiche Torchancen, nahezu gleichmässig verteilt, ein spektakulärer Spielverlauf, teilweises Haareraufen auf beiden Seiten, ein sich bisweilen rasch verlagerndes Momentum, eine Overtime – den 192 Zuschauern in der St. Galler Sporthalle Tal der Demut wurde einiges geboten. Nachdem das Heimteam im ersten Spielabschnitt drei Tore hatte vorlegen können, nahmen die Ustemer im Mitteldrittel das Zepter in die Hand und reüssierten ihrerseits dreimal.

Beide Torhüter gefordert

Im letzten Drittel konzentrierten beide Trainer ihre Kräfte auf die ersten beiden Linien. Wichtig war für die Ustermer, dass Daniels Jānis Anis nur 46 Sekunden nach dem 4:3 für die Ostschweizer wieder ausglich. Das Spiel wogte nun hin und her, die beiden Torhüter waren gefordert, bis Markus Kulmala Uster erstmals in Führung schoss (49.).

Doch liess diesmal die Antwort des Heimteams nicht lange auf sich warten, wobei der 5:5-Ausgleichstreffer ein Produkt eines groben Schnitzers der Ustermer hinter dem eigenen Tor war.

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