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Unihockey NLA

Uster war nahe dran, den Leader zu stürzen

Kurz vor Ende der regulären Spielzeit führt der UHC Uster bei den Grasshoppers überraschend 5:4. Am Ende verliert er 5:6 in der Verlängerung.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 31. Oktober 2021, 10:44 Uhr Unihockey NLA
Die Ustermer (Marco Klaubenbösch, Mitte) gaben gegen GC spät eine Führung preis und verloren in der Overtime.
Archivfoto: Christian Merz

Aufgrund der Tabellensituation darf bei der 5:6-Niederlage nach Verlängerung des UHC Uster gegen Leader GC von einem gewonnenen Punkt für Uster gesprochen werden. Die Tatsache, dass die achtplatzierten Ustermer rund anderthalb Minuten vor der Schlusssirene noch in Führung lagen, relativiert das Ergebnis allerdings massiv.

Auch Uster konnte die imposante Siegesserie der Grasshoppers also nicht stoppen, die nach acht NLA-Runden noch immer ungeschlagen sind. Das Team von Simon Meier war allerdings sehr nahe dran.

95 Sekunden fehlten bis zum Ende der regulären Spielzeit, als der Stadtzürcher Claudio Laely in Überzahl den 5:5-Ausgleich für das Heimteam erzielte. 47 Sekunden davor war Gästespieler Marco Klauenbösch wegen angeblichen überharten Körpereinsatzes auf die Strafbank geschickt worden.

In der Overtime benötigte der Leader dann nur 63 Sekunden, um durch den Treffer von Fabrice Göldi die Partie zu entscheiden.

«Natürlich ist es schade, dass wir nicht mit drei Punkten nach Hause fahren», lautete das Fazit von Klauenbösch nach der Begegnung, in der die Ustermer nach nur 23 Sekunden in Führung gingen und später einen 1:3-Rückstand wieder wettmachen konnten.

«Wir haben hart gefightet, sind meist ganz gut gestanden und haben auch unsere Konter fahren können, als die Hoppers ihr Pressing aufgezogen haben», zeigte sich der 25-Jährige zufrieden. 

«Wir hätten unsere Chancen noch besser verwerten müssen», fand Klaubenbösch allerdings auch einen Kritikpunkt, «aber gegen den Tabellenleader war das eine respektable Leistung.» (Philipp Wyss)

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