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Alle Spiele der 1. Liga

«Pfanni» musste Federn lassen

Wer ist das beste Erstliga-Unihockey-Team aus der Region - Pfannenstiel, der UHC Laupen oder die Glattal Falcons? Hier sind die aktuellsten Matchberichte.

Redaktion
Züriost
Montag, 11. Oktober 2021, 16:21 Uhr Alle Spiele der 1. Liga
Pfannenstiel (links Fabio Luchsinger) holte in der Doppelrunde nicht das Punktemaximum.
Archivfoto: Christian Merz

Ticker

9./10. Oktober: Pfannenstiel - Jona-Uznach Flames 4:5 n.V./Frauenfeld - Pfannenstiel 1:7

In der Doppelrunde vom Wochenende liess Erstliga-Mitfavorit Pfannenstiel zum zweiten Mal in dieser Saison Federn in Form einer Niederlage nach Verlängerung. Am Samstag verlor das Team von Trainer Marc Werner das Heimspiel gegen die Jona-Uznach Flames 4:5. Den entscheidenden Gegentreffer kassierten sie nach 50 Sekunden in der Verlängerung. Es waren zwei verschenkte Punkte: Trotz spielerischer Überlegenheit verstand es Pfannenstiel nicht, den aufopferungsvoll kämpfenden Gegner in die Schranken zu weisen. Eine 4:2-Führung nach 50 Minuten brachte «Pfanni» nicht über die Zeit.

Am Sonntag erledigte der Oberländer Erstligist seine Pflicht gegen Schlusslicht Frauenfeld mit einem deutlichen 7:1-Erfolg. Nach etwas fahrigem Start und einigen wichtigen Paraden von Torhüter Weber trat «Pfanni» dominant auf, ging nach einer Viertelstunde per Doppelschlag 2:0 in Führung und geriet danach nicht mehr in Gefahr, die Begegnung noch aus der Hand zu geben. Dank dem Sieg bleibt der UHC Pfannenstiel  auf Rang 3 und ist in Tuchfühlung mit der Spitze. Leader Bülach hat drei Punkte mehr auf dem Konto. (zo)

9./10. Oktober: Zürisee - Glattal Falcons 7:6 n.V./Glattal Falcons - Herisau 9:1

Die Glattal Falcons haben nach der Doppelrunde vom Wochenende einen Punkt mehr auf dem Konto und belegen nun mit vier Zählern den zweitletzten Rang in der Erstliga-Gruppe 2. Den Teilerfolg in Form einer 6:7-Niederlage nach Verlängerung holten sie am Samstag bei Zürisee Unihockey. Der entscheidende Treffer fiel in der 9. Minute der Verlängerung. Zuvor hatten beide Teams phasenweise geführt, sich aber nie absetzen können.

Am Sonntag hingegen kassierten die Falcons eine herbe 1:9-Heimniederlage. Gegen Herisau mussten die Glattaler gar froh sein, überhaupt einen Treffer zu erzielen – erst 41 Sekunden vor Schluss traf Joel Müller für die Gastgeber, die im ersten Drittel zwei und im zweiten Abschnitt fünf Gegentore hinnehmen mussten. (zo)

9. Oktober: Vipers InnerSchwyz - Laupen 7:1

Unihockey Erstligist UHC Laupen kassierte im siebten Saisonspiel die fünfte Niederlage und fällt in der Tabelle auf den 10. Rang zurück. Gegen die Vipers InnerSchwyz verloren die Oberländer deutlich 1:7.

In der Vorschau auf der Website der Vipers wurden die Laupner als «ein guter Punktelieferant» bezeichnet. Die Oberländer wurden ihrem zweifelhaften Ruf tatsächlich gerecht. Der 1:1-Ausgleich von Robin Treichler (11.) blieb das einzige Laupner Tor. Nach dem ersten Drittel lagen sie 1:2 hinten, nach dem zweiten schon vorentscheidend 1:5. Das grosse Manko der Oberländer liegt in der Defensive. Sie haben in dieser Saison bisher 53 Gegentreffer kassiert – und nur in zwei Partien weniger als sieben. (zo)

4. Oktober: Laupen - Rheintal Gators 5:7

Er forderte die favorisierten Gäste, stand am Schluss aber dennoch mit leeren Händen da: Daheim unterlag der UHC Laupen den Rheintal Gators 5:7. Für den Oberländer Erstligisten war es die vierte Niederlage der Saison. Sie kostete Laupen in der Rangliste auch einen Platz.

Auf Rang 8 liegen die Laupner neu, immerhin weiterhin auf einem Playoffplatz und damit besser als gemeinhin erwartet. Der Gegner hat derweil deutlich grössere Ambitionen. Er zählt  zu den Spitzenteams und hat als Zwischenziel ausgegeben, die Qualifikation in den Top 4 abzuschliessen. 

Zwei Finnen wirbeln

Gleich fünf Ausländer stehen im Kader der Rheintaler – zwei davon spielten beim Sieg gegen Laupen denn auch entscheidende Rollen. Der Finne Asser Jääskeläinen zeigte sich mit vier Toren äussert treffsicher. Landsmann Miika Nieminen gab fünf Vorlagen. Während Doppeltorschütze Marc Treichler nach der Partie zum besten Laupner Spieler gewählt wurde, zeichnete man auf Seiten der Gäste Nieminen aus. Intern aber erhielt bei den Rheintalern ein anderer Akteur den Titel verliehen. Joel Stieger, der erst ab Spielmitte aufs Feld durfte und mit seinem Einsatz die zweite Linie zusammenhielt. Die Wahl zeigt den Respekt der Gäste vor der Laupner Kampfkraft und ihrer Widerstandsfähigkeit

Die Oberländer liessen sich von ihrem Fehlstart – 0:2 nach drei Minuten – nicht beirren. Und arbeiteten sich auch nach dem 2:6 (33.) zurück. Letztlich aber mussten sie sich den spielstarken Gators trotzdem geschlagen geben. Deren Fazit: Es war die erwartet schwierige Partie. (zo) 

4. Oktober: Limmtattal - Pfannenstiel 1:3

Der UHC Pfannenstiel zeigte im Erstliga-Spitzenkampf auswärts gegen Limmattal eine abgeklärte Leistung, setzte sich 3:1 durch und liegt in der Tabelle nach fünf Runden nun an zweiter Stelle. Zehn Minuten vor Schluss stand es 1:1. Die Gäste reduzierten daraufhin auf zwei Linien. Dies zahlte sich aus.

In der 57. Minute bediente Fabio Luchsinger den im Slot stehenden Remo Gallati, der den Ball zum 2:1 über die Linie drückte. Die Limmattaler zogen postwendend ihr Timeout ein und ersetzten Torhüter Dominic Gabriel durch einen sechsten Feldspieler. Wirklich gefährlich wurde es für «Pfanni» aber nicht mehr. Im Gegenteil: 36 Sekunden vor Schluss traf Thiemo Scharfenberger zum 3:1 ins verlassene Gehäuse des Heimteams.

«Beide Teams sind spielerisch auf Augenhöhe und neutralisierten sich immer wieder. Schön, dass unser Team das eine Quäntchen Wettkampfglück auf seine Seite zwingen konnte», freute sich «Pfanni»-Goalie Renato Studer.
 

4. Oktober: Glattal Falcons - Bülach 3:9

Wenig Grund zur Freude haben derzeit die Glattal Falcons. Sie gerieten gegen Leader Bülach schon in den ersten zehn Minuten 0:5 in Rückstand. Zwischenzeitlich vermochte Glattal auf 3:6 zu verkürzen, wobei das Heimteam es in einigen Phasen schaffte, mehr Hektik in die Partie zu bringen. Schliesslich verlor der Glattaler Erstligist dennoch 3:9, da sich die Gäste die Kontrolle nie entreissen liessen. Nach der vierten Niederlage im fünften Spiel fassten die Falcons die rote Laterne. (zo) 

27. September: Pfannenstiel - Zürisee 8:3/Herisau - Pfannenstiel 4:5

Erfolgreiche Doppelrunde für den UHC Pfannenstiel: Der Mitfavorit der Erstliga-Gruppe 2 feierte zwei Siege. Am Sonntag musste «Pfanni» das 5:4 gegen Herisau allerdings erzittern. Die mit nur zwei Linien spielende Equipe spielte zwar mehrheitlich souverän, kassierte aber in der Schlussphase drei teils sehr unglückliche Gegentreffer. 5:1 führte «Pfanni» nach dem zweiten Drittel und hätte zu Beginn des Schlussdrittels die Führung noch ausbauen müssen. 

Die Ineffizienz rächte sich beinahe: Ein mehrfach abgelenkter Lobball und zwei «Pfanni»-Eigentore brachten Herisau auf 4:5 heran und die Spannung zurück in die Partie. Mit Willen und Kampfgeist brachten die Gäste den Sieg aber über die Zeit. «Wir haben über 45 Minuten grossartig gespielt», sagte Torhüter Patrick Weber. 

Am Samstag hatte sich «Pfanni» beim letztlich klaren 8:3-Derbysieg gegen Zürisee lange schwer getan. Die Gastgeber wirkten zu Beginn lethargisch und Zürisee verstand es gut, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Die von Trainer Werner geforderte Steigerung folgte dann aber, was sich mit Verzögerung auch im Resultat niederschlug. Vor allem, da Zürisee in der Schlussphase etwas physischer spielte, was vom Schiedsrichterduo nicht geduldet wurde – und was Pfannenstiel zu drei Powerplay-Treffern nutzte. «Wir haben nicht wahnsinnig gut gespielt, dafür sicher sehr leidenschaftlich», lautete das Fazit von Stürmer Florian Hafner. (cma)

27. September: Glattal Falcons - Rheintal 5:1/InnerSchwyz - Glattal Falcons 13:7.

Erstligist Glattal Falcons feierte seinen ersten Saisonsieg – und kassierte danach in der Doppelrunde einen herben Dämpfer. Das Heimspiel gegen die Rheintal Gators gestalteten die Glattaler am Freitag siegreich. Matchwinner auf dem Weg zum 5:1-Erfolg war Torhüter Jonas Zolliker, der dem Gegner mit seinen Paraden den letzten Nerv und jegliche Siegchance raubte.

Umso bitterer war das, was sich am Sonntag in der zweiten Partie der Doppelrunde zutrug: Bei den Vipers Innerschwyz kassierten die Falcons in den ersten 16 Minuten gleich zehn Gegentreffer. Entschieden war die Partie damit bereits – am Ende lautete das Resultat 7:13. (zo)

27. September: Bassersdorf Nürensdorf - Laupen 11:3/Laupen - Limmattal 4:13

Erstligist Laupen hat nach dem Derbysieg gegen die Glattal Falcons vor Wochenfrist nun ein sehr bitteres Wochenende hinter sich: 0 Punkte, 7:24 Tore lautet das Fazit aus den beiden Partien gegen Bassersdorf Nürensdorf (3:11) und Limmattal (4:13). Am Sonntag im Heimspiel gegen Limmattal gingen die Laupner immerhin noch 1:0 in Führung und retteten das 1:1 in die erste Pause, ehe sie im zweiten Drittel neun Gegentreffer kassierten. Am Samstag in Nürensdorf hielt Laupen den Schaden lediglich bis Spielmitte in Grenzen, ehe die Gastgeber ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauten. (zo)

20. September: Bülach Floorball - Pfannenstiel 7:6 n.V.

Der UHC Pfannenstiel unterlag in der zweiten Runde auswärts nach schwachem Start Bülach Floorball 6:7 nach Verlängerung. Der Oberländer Erstligist zeigte im Unterland Comeback-Qualitäten, indem er ein 0:3 und später auch das 3:5 wettmachte. Das Happy-End aber blieb aus. Obwohl «Pfanni» in der Verlängerung mehr Spielanteile besass, ergatterte sich Bülach dank Mario Meiers Tor in der 69. Minute den Zusatzpunkt. 

«Wir hatten sicherlich nicht unseren besten Tag», gab Pfannenstiel-Spieler Thiemo Scharfenberger hinterher zu. «Der Anfang war schwach, doch wir haben eine gute Aufholjagd gezeigt, die leider am Schluss nicht belohnt wurde.»

Alles auf eine Karte gesetzt

Pfannenstiel startete fahrig. Schon nach 23 Sekunden lagen die Oberländer 0:1 hinten, nach 14 Minuten stand es 0:3. Bis Mitte des zweiten Abschnitts hatten die Gäste den Rückstand zwar wieder abgetragen, gerieten danach aber trotz mehr Ballbesitz 3:5 in Rücklage. In der 59. Minute lag Pfannenstiel 5:6 hinten. Dann ersetzten die Gäste den Goalie durch einen sechsten Feldspieler. Nur fünf Sekunden brauchten sie danach: Florian Hafner spielte quer zu Florian Nideröst – 6:6. (zo) 

20. September: Laupen - Glattal Falcons 7:2 u. Laupen - Bülach 4:8

Erstligist UHC Laupen hat sein Wochenendprogramm mit zwei Spielen mit einer ausgeglichenen Bilanz beendet. Die Laupner bezwangen erst daheim die Glattal Falcons deutlich 7:2. Tags darauf unterlagen die Oberländer dann in der eigenen Halle Bülach 4:8. Die auf ihre Konterstärke setzenden Laupner hielten lange mit. Erst sieben Minuten vor Schluss kassierten sie das vorentscheidende 4:6, als Alireza Tahmasebi für die spielbestimmenden Gäste im Nachsetzen traf. Zuvor hatte das Heimteam, bei dem Goalie Stefan Kistler eine starke Leistung zeigte, dreimal einen Rückstand wieder wettgemacht. Im letzten Drittel aber schwanden bei den Laupnern zusehends die Kräfte.

Drei Tore in drei Minuten

Im Duell gegen die Glattal Falcons nahmen die Zahlen 27, 28 und 29 eine zentrale Rolle ein. In jenen Minuten verdoppelte der UHC Laupen seinen Vorsprung und machte aus seinem 3:0 ein beruhigendes 6:0. Die Partie hatte für Laupen gut begonnen. Mit einem Doppelschlag brachten Robin Treichler und Pascal Luginbühl ihr Team schon in der Anfangsphase in Führung. Es war die Basis für den zweiten Laupner Sieg der Saison. (zo) 

11. September: Pfannenstiel - Vipers InnerSchwyz 9:3

Vor 135 lautstarken Fans ist der UHC Pfannenstiel mit einem abgeklärten Auftritt in die Qualifikation gestartet. Er bezwang in Egg die Vipers InnerSchwyz souverän 9:3. Pfannenstiel trat von Beginn weg spielbestimmend auf und erhöhte das ­Skore kontinuierlich. «Es war eine solide Leistung mit Verbesserungspotenzial», fasste Florian Nider­öst zusammen. 

Das Heimteam startete zielstrebig, während sich die Vipers vorerst auf ihre Defensive konzentrierten. In der 10. Minute brachte Tim Bartenstein Pfannenstiel mit einem satten Schuss aus der Halbdistanz in Führung. Noch im ersten Drittel lenkte das Heimteam das Spiel in seine Bahn. Simon Suter (16.) nutzte erst die Verwirrung in der Gästeabwehr, zwei Minuten darauf spielte Fabio Luchsinger mit einem tollen Pass Roman Weber frei – 3:0. 

Studer hält zwei Penaltys

Nachdem der Gastgeber im Startdrittel dem Gegner noch zu ­viele Gegenstösse zugestanden hatte, trat er nach der ersten Pause abgeklärter auf und gestand den Vipers nur noch wenig Ballbesitz zu. Bis auf 5:0 erhöhte der Oberländer Erstligist, ehe die Gäste nach einem Freistoss erstmals trafen. Die Reaktion auf den Gegentreffer fiel allerdings unverzüglich aus. Nideröst verwertete kurz darauf eine schöne Vorlage von Florian Hafner zum 6:1. 

Das Heimteam liess auch in der Folge keine Spannung mehr aufkommen. Die Mannschaft von Trainer Marc Werner erhöhte bis auf 9:3. Der Schlusspunkt ge­hörte aber «Pfanni»-Goalie Renato Studer. Nachdem er kurz vor Spielhälfte bereits den Penalty von Marco Gwerder abgewehrt hatte, parierte er 15 Sekunden vor dem Ende auch den zweiten Vipers-Penalty, indem er den Versuch des Finnen Oliver Bäcks­backa entschärfte. (zo) 

11. September: Frauenfeld - Laupen 5:6 n.V.

Der UHC Laupen hat bei seinem ersten Meisterschaftsspiel der Erstliga-Saison zwei Punkte aus Frauenfeld mit nach Hause genommen. Die Laupner gewannen im Thurgau 6:5 nach Verlängerung, nachdem sie sich erst kurz vor Ablauf des dritten Drittels in die Overtime gerettet hatten. In der 59. Minute erzielte Pascal Luginbühl aus spitzem Winkel das 5:5. Der Siegtreffer gelang danach Marc Treichler in der letzten Minute der Verlängerung. In der regulären Spielzeit hatte Laupen erst 2:0 vorgelegt, ehe sich die Frauenfelder ab dem zweiten Drittel steigerten und zurück in die Partie fanden. Danach wechselte die Führung hin und her. (zo)
 

10. September: Glattal Falcons - Bassersdorf Nürensdorf 3:8

Als erstes Team aus der Region starteten die Glattal Falcons bereits am Freitag in die Saison. Aber die Glattaler, deren oberstes Ziel der Ligaerhalt ist, mussten einen missglückten Saisonstart hinnehmen. Sie unterlagen daheim Bassersdorf Nürensdorf 3:8. Die Unterländer waren von Beginn weg spielbestimmend. Die Falcons aber blieben mit ihren Kontern gefährlich und hielten die Partie länger offen. Bis zur 28. Minute lagen sie nur 2:3 im Hintertreffen. Drei Gegentreffer innerhalb von wenigen Minuten waren danach aber des Schlechten zu viel für das Heimteam. Nach zwei Dritteln und beim Stand von 2:7 war die Begegnung entschieden. (zo)

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