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Unihockey NLA

Uster hat nicht viel zu bestellen

Der UHC Uster gerät gegen den SV Wiler-Ersigen relativ bald in arge Rücklage. Am Ende verliert er deutlich 3:9.

Redaktion
Züriost
Sonntag, 10. Oktober 2021, 21:14 Uhr Unihockey NLA
Der UHC Uster (Marcel Arnet, Mitte) traf gegen Wiler-Ersigen erst, als das Spiel schon entschieden war.
Archivfoto: Christian Merz

«Abhaken und nach vorne schauen» lautet die Floskel, die für gewöhnlich nach solchen Partien herangezogen wird. Denn der UHC Uster hatte am Sonntagabend in Zuchwil gegen den zwölffachen Meister Wiler-Ersigen nicht viel zu bestellen und kassierte eine 3:9-Niederlage. 

Uster-Coach Simon Meier konzentrierte die Kräfte im ersten Drittel auf die ersten beiden Linien, um dem Auftritt seiner Mannschaft schnell Sicherheit zu geben. Das liess sich auch sehr gut an: Uster spielte mit, überstand eine zweiminütige Unterzahl ohne grössere Probleme, und Daniels Janis Anis prüfte Wiler-Keeper Flury mit einem ersten satten Schuss. 

Dann aber kamen jene 79 Sekunden zwischen der 14. und der 16. Minute, in der die Emmentaler mit teils gütiger Ustermer Hilfe nicht weniger als drei Treffer erzielen und die Partie früh in die aus ihrer Sicht gewünschten Bahnen lenken konnten. 

Von da an kontrollierte Wiler-­Ersigen die NLA-Partie gröss­tenteils und baute die Führung bis zur Spielhälfte auf 6:0 aus.

Brütsch wehrt sich gegen das «Stängeli»

Flury hatte sich im Mitteldrittel hauptsächlich gegen Abschlüsse des Ustermer Topscorers Claudio Schmid zu erwehren. Für den ersten Torerfolg der Gäste war dann jedoch Simon Schläpfer besorgt, der zwei Minuten vor der zweiten Pause die Lücke beim gegnerischen Goalie fand. 

Dessen Gegenüber Brütsch war es übrigens zu verdanken, dass das Score des Heimteams am Ende nicht noch zweistellig ausfiel. Im Schlussdrittel, in der bei Uster auch Förderkaderspieler Josia Pfister zu seinen ersten Minuten im Fanionteam kam, vermochten Marco Klauenbösch mit einem Powerplaytreffer und Claudio Schmid kurzfristig sogar auf 3:7 zu verkürzen.

In der Schlussphase liess man die Berner aber wieder zu sehr gewähren, was diese noch zweimal ausnützten. (Philipp Wyss)

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